Evolution oder Schöpfung




Religion, Esoterik, Verschörungstheorien und andere Dinge.

Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Mi 13. Jul 2022, 08:30

Rezension: Jw.org - Hat Gott sich der Evolution bedient, um die verschiedenen Hauptgruppen von Pflanzen und Tieren zu erschaffen?

Ach, die Theistische Evolution.
Im Grunde zielt die Frage genau darauf ab.

Aber dazu hatten wir ja schon mal etwas verfasst:
... 002, 02.10.2017: Einmal Evolution light, bitte! - Probleme der theistischen Evolution

Wie immer, bekommt ihr auch diesmal wieder Einblick in den Artikel, den ich hier rezensieren werde, damit ihr prüfen könnt, ob ich die Position des Gegenüber richtig wiedergebe:
https://www.jw.org/de/biblische-lehren/fragen/hat-gott-sich-der-evolution-bedient/

Das erste Wort der Antwort der Bibel ist richtig. "Nein". Allerdings kommen die Schreiber des Artikels und die empirische Wissenschaft zu unterschiedlichen Ergebnissen, warum dieses "Nein" stimmt. Der Rest des ersten Absatzes klingt dagegen irgendwie abstrus.

Nein. In der Bibel wird erklärt, dass Gott sowohl den Menschen als auch verschiedene „Arten“ der Pflanzen und Tiere erschuf (1. Mose 1:12, 21, 25, 27; Offenbarung 4:11). * Gemäß der Bibel stammt die gesamte Menschheit von unseren Ureltern Adam und Eva ab (1. Mose 3:20; 4:1). Der Bibelbericht untermauert nicht die theistische Evolution, die Theorie, Gott habe sich der Evolution bedient, um die verschiedenen Haupt„arten“ zu erschaffen. Tatsächlich widerspricht aber nichts in der Bibel den wissenschaftlichen Beobachtungen, dass verschiedene Varianten innerhalb einer „Art“ auftreten. *

Hinter dem ersten Sternchen verbirgt sich folgende Erklärung:
In der Bibel wird von „Arten“ gesprochen, einem Begriff, der eine viel breitere Bedeutung als das von der Wissenschaft verwendete Wort „Spezies“ hat. Was Wissenschaftler als Evolution einer neuen Art bezeichnen, ist oftmals lediglich eine Variante einer „Art“ im Sinn des Berichts aus 1. Mose.

Hinter dem zweiten Sternchen ist folgende Erklärung:
Dieses Phänomen wird oft als Mikroevolution bezeichnet.

Worin besteht der Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution und wo ist die Grenze?
Warum hat kein Kreationist ein Problem damit Katzen, wie Löwen und Tiger in eine Gruppe zu werfen, obwohl die sich "nur" 95 % ihres genetischen Codes teilen, aber Mensch und Schimpanse können nimmer verwandte sein, obwohl sie sich 98,7 % Erbgut teilen? Was also ist eine Art und warum fabuliert man wiederholt darüber, ohne aufzuklären? Wie entstehen die Varianten und warum gibt es diese Anpassungsfähigkeit auf einem Planeten der als Paradies geplant war? Theoretisch müsste jede Niesche im Ökosystem perfekt besetzt sein. Eine Änderung dürfte nicht stattfinden. Nun leben wir aber auf einer veränderlichen Welt. Das sagen uns Geologie, Glaciologie, Dendrochronologie, Stratigrafie und die verschiedenen radiometrischen Messverfahren. Und diesen sich immer wieder veränderten Umweltbedingungen, die kein Ziel verfolgen, passen sich Lebewesen an. Das sagen uns Paläontologie und Anthropologie.
Wie reich ist also der Variantenreichtum innerhalb einer "Art" (whatever that means)? Was ist eine "Art" und wie stellt man fest, welches Tier dazugehört und welches nicht? Wenn man einen Begriff in eine wissenschaftlich anmutende Diskussion einführt, dann muss man diesen erklären können. Was zum Beispiel sind "Hauptarten", wie sie oben verwendet werden?

Und selbstverständlich widerspricht nichts in der Bibel den wissenschaftlichen Beobachtungen, dass es Varianten gibt. Ist es deswegen eine wissenschaftlich korrekte Aussage?
Nein.
Die "Übereinstimmung" geschiet nur deswegen, weil man den Begriff "Art" nicht beschreibt und daher jede Veränderung als eine Variante innerhalb einer "Art" erscheinen lassen kann. Wir wissen aber nicht, wie der Begriff "Art" definiert ist, also können wir keine Aussagen zu richtig und falsch treffen. Diese Aussage lässt sich nicht verifizieren und auch nicht falsifizieren, also ist sie nicht wissenschaftlich. Und man sollte nicht den Anschein erwecken, als wäre die Bibel daher wissenschaftlich korrekt. Wer so argumentiert ist unehrlich oder dumm. Das Abwägen überlasse ich euch.

Dann stellt der Artikel, schon fast typisch drei Fragen, die im Laufe des Artikels beantwortet werden. Die erste Frage lautet: "Hat sich Gott der Evolution bedient?"
Die Antwort auf diese Frage, bleibt uns der Absatz schuldig. Ist aber nicht schlimm. Denn beantworten kann sie ja eh keiner, da Gottes Eingriffe dem jeweiligen Glaubensbild entsprechen. Die korrekte Antwort wäre hier: "Wir wissen es nicht, aber wir haben Modelle, Hypothesen und Theorien entwickelt, die auch ohne die Vorstellung von Gott oder Göttern, die Entwicklung von Lebewesen, so wie sie zu beobachten sind, erklären können. Wir sind uns nicht zu 100% sicher, ob wir hier auf dem rechten Pfad sind, aber die Erklärungsfähigkeit dieser Theorie übersteigt die theistischer Modelle bei weitem."

Die zweite Frage lautet: "Ist die Evolution im Einklang mit der Bibel?"
Im Grunde ist diese Frage überflüssig. Denn sie hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun, sondern damit, dass sich wissenschaftliche Theorien bitte nicht mit einem dogmatischen 3000 Jahre alten Buch messen sollen. Es ist wissenschaftlich unsinnig diese Frage zu stellen. Egal, ob man hier den Talmut, die Bibel, den Koran oder die Veden einsetzt.
Aber in diesem Absatz wird uns zumindest klar, warum die theistische Evolution nicht bibelkonform sein kann, denn: Ein jüdischer Wanderprediger vor 2000 Jahren hat sich, mit dem "Wissen" seiner Zeit und gestützt auf ein altes Buch, dass von Personen geschrieben wurde, deren Existenz bis heute nicht bezeugt ist, dafür ausgesprochen, dass die reichlich kurzgefasste Entstehung von Himmel und Erde, dem Getier und dem Menschen, ja wohl ein historischer Fakt gewesen sein muss.
Nun, kann es sein, dass er als Wanderprediger für eine Religion irgendwie befangen war, im Deuten dieser ... nennen wir es mal ... "Daten"? Was machen Wanderprediger? Ach ... predigen und bekehren.
Ja, was wäre also sehr hinderlich für seine Mission? Stimmt ... wenn er die Mythen des alten Buches, auf das er sich beruft, als ebensolche bezeichnet.
Es muss also schon deshalb wahr sein, weil er sich selbst im Auftrag Gottes wähnend, für eben diesen seinen Dienst tat. Also muss dieser Gott auch der Erschaffer von allem sein, sonst hätte dieser keine Legitimation von seinen Jüngern Gehorsam zu fordern. Und als Sohn eines wirkungslosen Gottes wäre man natürlich auch irgendwie obsolet. Wenn Jesus also als Quelle unparteilicher Aussagen hervorgehoben wird, ist das Ganze mit allerhöchster Vorsicht zu genießen. Immerhin behauptet er laut dem Johannesevangelium, selbst an der Schöpfung beteiligt gewesen zu sein.
Man versucht hier also eine wissenschaftliche Theorie damit zu untergraben, indem eine Figur aus einem heiligen Buch, die die Geschichten darin, die älter sind als seine, als historische Tatsachen gelehrt bekommt, dieses heilige Buch als historisch korrekt wiedergibt. Das wäre so, als würde man Hogwards Existenz oder Nicht-Existenz daran festmachen, was Harry Potter in irgendeinem der Bücher darüber aussagt.

Aber eine Frage haben wir ja noch: "Wie sieht es mit der Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen aus?"
Auch hier vergisst man zu definieren, was eine Hauptgruppe und was eine "Art" ist. Solange man das nicht erklärt, kann man nicht behaupten, es entstehen durch Mutation keine neuen. Denn genau für diese Behauptung müsste man vorher festlegen, wo man die Grenzen setzt.
Und wenn dem so ist, wie hier behauptet wird, wie erklärt sich dann Richard Lenskis E.Coli-Langzeitexperiment?

... 049, 01.10.2018: Rezension: Die DNA: Bibliothek des Lebens - Teil 2: Experimentelle Evolutionsforschung - Richard Lenski und das E.Coli-Langzeitexperiment (2013)

Immerhin werden E.Coli-Bakterien gerade damit kategorisiert, dass sie eben nur Glucose methabolisieren können. Es ist dem Team um Richard Lenski aber gelungen durch einfaches Zellteilen und Abwarten nach knapp 31.500 Generationen E.Coli-Bakterien zu erzeugen, die bei einem Selektionsdruck von einem Überangebot an Citrat (mit dem die Bakterien nicht umgehen können) und einem Unterangebot Glucose, eben nun doch Citrat verstoffwechseln. Es ist arttypisch, dass E.Coli das eben nicht kann. Ist das neue Bakterium, dass aus nachweislich 3 verschiedenen, aufeinander aufbauenden Mutationen hervorgegangen ist, noch ein E.Coli-Bakterium oder nicht?
Wissenschaftler werden das klären müssen. Aber welchen Artbegriff sie auch immer verwenden mögen, er wird nicht aus der Bibel stammen. Denn dieser Begriff ist nicht definiert und eignet sich daher zur Beschreibung natürlicher Phänomene genauso gut, wie die Fellfarbe von unsichtbaren Einhörnern. Gar nicht.

Hat sich Gott also der Evolution bedient, um die verschiedenen Hauptgruppen von Pflanzen und Tieren zu erschaffen?
Wer weiß? Aber Menschen haben Theorien entwickelt, die den Beobachtungen entsprechen und obendrein auch ohne Gott auskommen.
Und das schizophrene ist ja auch noch: Die Regeln und Gesetzmäßigkeiten in der unbelebten Natur, wie die Bahn der Planeten oder die "Feinabstimmung" der Naturkräfte, werden als Beweis für einen planerischen Eingriff gesehen. "Ohne Gesetzgeber kein Gesetz." wird da oft unverstanden geraunt. Aber wenn eine Theorie Regeln und Gesetzmäßigkeiten, wie Mutation und Selektion, in der belebten Natur findet, dann ist das alles Blödsinn. Denn die wissenschaftliche Erklärung für Artenentstehung und Artenveränderung, die eben durch diese Regeln und Gesetzmäßigkeiten beschrieben wird, kann und darf nicht richtig sein. Obwohl auch sowas für einen planerischen Eingriff stehen könnte. Ich sage damit nicht, dass es so ist.

Nach Ockhams Rasiermesser, in der die Theorie zu bevorzugen ist, die mit weniger Annahmen auskommt, wäre die Antwort folgende:
Nein, Gott hat sich nicht der Evolution bedient, um die verschiedenen Hauptgruppen von Pflanzen und Tieren zu erschaffen. Denn es gibt ihn nicht bzw. sein Wirken ist nicht erkenn- und selektierbar.

Heute gebe ich einem Waliser das letzte Wort:

Ich sollte mich als Agnostiker bezeichnen. Aber für alle praktischen Zwecke bin ich Atheist. Ich glaube nicht, dass die Existenz des christlichen Gottes wahrscheinlicher ist, als die Existenz der Götter des Olymp oder von Walhall. Um ein anderes Bild zu bemühen: Niemand kann beweisen, dass es zwischen der Erde und dem Mars keine Porzellan-Teekanne gibt, die sich auf einer elliptischen Umlaufbahn bewegt, aber niemand hält dies für wahrscheinlich genug, als dass es realistischerweise erwogen werden müsste. Ich halte den christlichen Gott für ebenso unwahrscheinlich."
- Bertrand Russell, britischer Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker und Logiker (1872-1970)
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"If the biggest problem that you're having in the twenty-first century involves
what other people's genitals look like, and what they're doing with those genitals
in the presence of other consenting adults, you may need to reevaluate your
priorities." - Forrest Valkai


("Wenn das größte Problem, das du im 21. Jahrhundert hast, darin besteht, wie
anderer Leute Genitalien aussehen und was diese damit in Gegenwart anderer
Erwachsener mit deren Einverständnis machen, musst du möglicherweise deine
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Mo 18. Jul 2022, 08:08

Scientist Reacts to "6 Reasons Not to Believe in Evolution" | Reacteria | Forrest Valkai (30:40 min, engl.)

Forrest Valkai ist ein YouTuber der außerdem auch noch studierter Evolutionsbiologe ist.
In seinen Reacteria-Videos reagiert (daher der Name) er auf Videos mit kreationistischem Inhalt und widerlegt die dortigen Behauptungen durch wissenschaftliche Argumente.


https://www.youtube.com/watch?v=-81iiPGYjms
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Do 21. Jul 2022, 10:15

Scientist Reacts to Anti-Evolution Song | Reacteria | Forrest Valkai (18:54 min, engl.)


https://www.youtube.com/watch?v=vVjgIF_m9J0
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » So 24. Jul 2022, 12:20

Scientist Reacts to "Debunking Evolution" Video | Reacteria | Forrest Valkai (33:19 min, engl.)


https://www.youtube.com/watch?v=zP1D7J77lX8
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Di 2. Aug 2022, 00:09

Scientist Reacts to "Debunking Radiometric Dating" Video | Reacteria | Forrest Valkai (20:56 min, engl.)

Nein, ich bin noch nicht tot.
Ich bin nur im Urlaub und da bin ich anderweitig beschäftigt und deshalb lässt die Posting-Rate aktuell stark nach.


https://www.youtube.com/watch?v=3L2L7JDyI5U
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Fr 5. Aug 2022, 15:57

Scientist Reacts to Anti-Evolution Conspiracy Video | Reacteria | Forrest Valkai (20:17 min, engl.)


https://www.youtube.com/watch?v=yvkOWVPBHhk
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Mo 8. Aug 2022, 09:40

Die Entstehung der DNA vielleicht noch früher?

Es gibt aber auch Ansätze, die in eine andere Richtung deuten.

Das Erbmolekül DNA könnte in der "Ursuppe" deutlich früher entstanden sein als bislang angenommen. Denn Forscher haben nun einen Reaktionsweg entdeckt, durch den dieses Erbmolekül auch ohne die Mithilfe von Enzymen gebildet wird. Der Übergang von einer primordialen "RNA-Welt" zur DNA als dem dominierenden Träger der Erbinformation könnte sich dadurch rund 400 Millionen Jahre früher ereignet haben.

Das erklärt natürlich nicht, wie und wann das erste Leben entstanden ist. Aber es führt uns der Antwort ein gutes Stück näher. Theoretisiert wird, ob Blitze, Kometen oder auch spezielle Lebensräume die Urheber der ersten Lebensmoleküle gewesen sein könnten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich vor dem heute vorherrschenden Erbmolekül DNA zunächst RNA-basiertes Leben entwickelt haben. Denn während die DNA spezielle Enzyme für ihren Aufbau benötigt, übernimmt dies bei der RNA das Erbmolekül selbst mithilfe seiner Bausteine, der Ribozyme.
Doch jetzt gibt es eine Gegenthese zu dieser Vorstellung einer RNA-Welt. Denn Oliver Trapp von der Ludwig-Maximilians-Universität München und sein Team haben herausgefunden, dass DNA auch ohne die Mitwirkung komplexer Enzyme entstehen kann. Sie haben einen durchgängigen Reaktionsweg gefunden, durch den DNA-Nukleoside aus einfachen, präbiotisch verfügbaren Molekülen entstehen können.

DNA-Bausteine bestehen aus einer Nukleobase und einem Zucker, der Desoxyribose. Für die Kopplung dieser beiden Moleküle ist nach gängiger Annahme ein Enzym nötig. Doch dieses ist entbehrlich, wenn der Zucker nicht in fertigem Zustand an die Nukleobase koppelt, sondern in wenigen Reaktionsschritten an ihr aufgebaut wird, wie Trapp und sein Team experimentell belegen. Das vereinfacht die Entstehung von DNA um ein Vielfaches.
Nötig für diesen entscheidenden Schritt zum DNA-Gerüst sind dabei vergleichsweise "normale" Bedingungen. Komplizierte Wechsel der Temperatur und anderer Reaktionsbedingungen seien nicht nötig, wie sie bisher angenommen wurden (z.B. durch Blitzeinschläge in sauren Milieus). Stattdessen reichten in den Experimenten Wasser, ein leicht alkalisches Milieu und realistische Temperaturen zwischen 40 und 70 Grad Celsius aus, um die Reaktion in Gang zu bringen. Bedingungen, wie sie auf der frühen Erde durch die Zusammensetzung der vorliegenden Elemente leicht möglich waren.
Die Desoxyribnonukleoside werden unter diesen Bedingungen aus allen kanonischen Purin- und Pyrimidinbasen durch Kondensation mit Acetaldehyd und zuckerbildenden Vorläufersubstenzen wie Formaldehyd, Glycoaldehyd und Glyceraldehyd gebildet. Im Experiment waren die Synthesegeschwindigkeiten und die Ausbeute ausreichend, um die Produkte mit hoher Selektivität in der richtigen räumlichen Anordnung entstehen zu lassen.

Nach Ansicht der Forscher wirft dies ein neue Licht auf die Geschehnisse in der "Ursuppe". Die Ergebnisse erlauben ihnen den Schluss, dass die DNA-Welt sich weit früher entwickelte als bislang angenommen. Da sind sich Oliver Trapp und seine Kollegen sicher. Schon vor knapp vier Milliarden Jahren könnte es demnach die ersten DNA-Moleküle parallel zur RNA gegeben haben. Das wäre immerhin rund 400 Millionen Jahre früher als bisher gedacht.

Mehr Informationen:

Ludwig-Maximilians-Universität München
Angewandte Chemie, 2019; doi: 10.1002/anie.201903400
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Do 11. Aug 2022, 08:14

Where is everybody? - Teil 6: Der Große Filter (mit Video und Link)

Das folgende Thema kann auch hier als Anschluss dienen. Denn die Entstehung der DNA, bzw. der Grundbausteine des Lebens passt prima zu der Filter-Thematik.

Was habe ich nicht schon alles zur Möglichkeit der Existenz Außerirdischer geschrieben: Die Drake-Gleichung, deren Parameter meist unbekannt sind, die geologisch langen Zeiträume, die eine Zivilisation Kolonisation betreiben muss, die Rare-Earth-Hypothese, die Perkolationstheorie und die zivilisatorische Diffusion, die Zerstörung von außen oder von innen und noch einige Dinge mehr, warum es sie nicht gibt oder warum wir bisher nicht um ihre Existenz wissen.

Da der letzte Teil dieser Artikelreihe schon ein Weilchen her ist, möchte ich trotzdem nochmal die Links für diese Einträge setzen:
... 147, 05.10.2021: Where is everybody? - Teil 1: Das Fermi-Paradoxon - Über die Wahrscheinlichkeit außerirdischer Intelligenzen
... 148, 07.10.2021: Where is everybody? - Teil 2: Die Drake-Gleichung - Parameter
... 149, 11.10.2021: Where is everybody? - Teil 3: Die Drake-Gleichung - Unsicherheiten
... 168, 21.01.2022: Where is everybody? - Teil 4: Das Fermi-Paradoxon - Schwache und prinzipielle Argumente
... 169, 24.01.2022: Where is everybody? - Teil 5: Das Fermi-Paradoxon - Andere Argumente

Ein prinzipielles Argument habe ich bewusst erst einmal ausgeklammert, da es so spannend ist, dass es einen eigenen Beitrag verdient: Der Große Filter.
So spannend, dass ich die ganze Artikelserie überhaupt nur deswegen gestartet habe und ursprünglich "The Great Filter" nannte, bis ich auf den aktuellen Titel umschwenkte.

Was ist der Große Filter?

Das Konzept des Großen Filters versucht einzelne der bereits genannten Argumente zu kombinieren. Es besagt, dass es eine Art Filter, Nadelöhr oder Barriere gibt, die das Erlangen der Zivilisationsstufe für interstellare Reisen deutlich erschwert. Es könnte zum Beispiel sein, dass die Entwicklung höherer Intelligenz im Laufe der Evolution außergewöhnlich selten ist oder dass mit dem Voranschreiten und der Ausbreitung einer Zivilisation automatisch Entwicklungen einhergehen, die zur Auslöschung dieser führt. Bei der ersten Variante hätten wir den Filter wohl schon hinter uns, bei der anderen noch vor uns.

Dazu habe ich ein hübsches Video und ein passendes Transkript gefunden (das sich selbst nicht für eines ausgibt):

Warum Leben auf dem Mars unser Untergang wäre - Der Große Filter


https://m.youtube.com/watch?v=R9_5GY1cNjQ

"Der Große Filter" oder: Warum das Universum so leer ist
https://steemit.com/deutsch/@montyty/der-grosse-filter-oder-warum-das-universum-so-leer-ist

Ebenfalls zu diesem Thema geschrieben (auch aufgrund des gleichen Videos) hat der Scienceblogger Astrodicticum-simplex:

Der Große Filter oder: Warum es vielleicht gut ist, wenn wir keine Aliens entdecken
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2018/02/07/der-grosse-filter-oder-warum-es-vielleicht-gut-ist-wenn-wir-keine-aliens-entdecken/

Ich bin natürlich immernoch nicht fertig mit diesem Thema. Weitere Aspekte für oder gegen außerirdisches Leben, wie das Wow!-Signal, die Arecibo-Botschaft, die Kardashow-Skala, nochmals Dinge zur Rare-Earth-Hypothese, das Kopernikanische Prinzip, die Astrogeologie, der Kohlenstoffchauvinismus, die Kosmochemie und die Panspermie sollen noch beleuchtet werden.
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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Mo 15. Aug 2022, 15:18

Where is everybody? - Teil 7: Der Große Filter

Hier soll es, wie in den letzten Artikeln, um die Möglichkeit außerirdischen Lebens gehen, und nicht um das Musikalbum "The Great Filter" von Tub Ring. Von diesem weiß ich aber nicht, wegen meines exquisiten Musikgeschmacks, sondern weil es bei der Internetrecherche einfach mit aufblobbte.

Der Große Filter ist also ein gedachtes Konzept, dass die Entstehung und / oder Entwicklung von Leben beschränkt.
Dieses Konzept stammt von Robin Hanson's Argument, dass die bisher ergebnislose Suche nach außerirdischer Intelligenz im beobachtbaren Universum impliziert, dass ein oder mehrere Argumente von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen für die Entstehungswahrscheinlichkeit von Leben offenbar mindestens angepasst werden müssen. Der Große Filter fungiert ... Überraschung ... als Filter und reduziert die große Anzahl anzunehmender Intelligenzen und der möglichen Entstehungsorte zu einer kleinen Zahl intelligenter Wesen, mit angepasster Zivilisation, die man auch beobachten kann: aktuell nur eine -> Menschen.
Das macht Aussagen über den Großen Filter schwierig. Entweder liegt er in unserer Vergangenheit und ist damit bereits gemeistert. Hurray! Oder er liegt in der Zukunft und stellt eine Schwelle dar, die potentiell schwieriger zu meistern ist, als alles, was irdisches Leben in den letzten 3,8 Milliarden Jahren überstanden hat. Nicht so Hurray! Denn da war echt einiges dabei, dass uns binnen kurzer Zeit komplett auslöschen könnte: weltweite Vulkanausbrüche, Asteroideneinschläge mit millionenfacher Hiroshimastärke, nukleare Winter, Kalt- und Heißphasen und die erste große Katastrophe: Die Sauerstoffkatastrophe, die binnen einiger Jahrtausende alle nicht oxygenen Lebewesen (über 99 % der damaligen Lebewesen) ausrottete. Hinzu kommen Selbstzerstörung, bewusst (zum Beispiel atomarer Krieg) oder unbewusst (zum Beispiel Klimakollaps).
Das heißt aber nicht, dass selbst wenn Lebensentwicklung bis zu unserem Punkt einfach gewesen wäre, der Große Filter ebenfalls dementsprechend einfach wäre. Vielmehr könnte es sein, dass gerade dann unsere Zukunftsaussichten nicht so rosig sind.

Das erste Mal erwähnt wurde diese Idee in einem Online-Essay "The Great Filter - Are We Almost Past It?" (#1), verfasst von eben jenem Robin Hanson im August 1996. Diesen Artikel überarbeitete er ein letztes Mal am 15. September 1998 und seitdem wurde diese Idee in mehreren Publikationen, oft im Zusammenhang mit dem Fermi-Paradoxon und dessen Grundannahmen, veröffentlicht.

No alien civilizations have substantially colonized our solar system or systems nearby. Thus among the billion trillion stars in our past universe, none has reached the level of technology and growth that we may soon reach. This one data point implies that a Great Filter stands between ordinary dead matter and advanced exploding lasting life. And the big question is: How far along this filter are we?
- Robin Hanson, 1998
Übersetzung: Keine Alienzivilisation hat unser Sonnensystem kolonisiert, noch eines in der nächsten Nachbarschaft. Keiner der Abermilliarden Sterne in der Vergangenheit unseres Universums hat Technologie und Wachstum hervorgebracht, wie wir ihn wahrscheinlich bald erreichen. Dieser eine Datensatz impliziert, dass der Große Filter zwischen gewöhnlicher, toter Materie und angepasstem, sich ausbreitendem Leben steht. Die große Frage ist: Wie weit sind wir von diesem Filter entfernt?

Unter Berücksichtigung ausgestorbener, bekannter Zivilisationen, wie jene von den Osterinseln als Modellzivilisationen, kam eine Studie 2018 (#2) zum Ergebnis, dass am ehesten klimatische Veränderungen, ausgelöst durch "energieintensive" Zivilisationen, dieses Fehlen für den Nachweis intelligenter Außerirdischer erklären können.

Das Fermi-Paradoxon geht konform mit der Fragestellung Hanson's, denn da ist kein wissenschaftlich stichhaltiger Nachweis, dass Aliens einmal die Erde besuchten, dass wir irgendwo in den Weiten des Alls intelligentes außerirdisches Leben mit irgendeiner Technologie gefunden hätten oder das SETI ein Signal anderer Zivilisationen aufgefangen hätte. Das Universum, abgesehen von der Erde, scheint tot.
Our planet and solar system, however, don't look substantially colonized by advanced competitive life from the stars, and neither does anything else we see. To the contrary, we have had great success at explaining the behavior of our planet and solar system, nearby stars, our galaxy, and even other galaxies, via simple "dead" physical processes, rather than the complex purposeful processes of advanced life.

Life is expected to expand to fill all available niches. With technology such as self-replicating spacecraft, these niches would include neighboring star systems and even, on longer time scales which are still small compared to the age of the universe, other galaxies. If such advanced life had substantially colonized our planet, we would know it by now.
- Robin Hanson (#1)
Übersetzung: Unser Planet und das Sonnensystem, sehen nicht aus, als seien sie je von höheren Wesen fremder Sterne kolonisiert worden und offenbar auch keine andere Welt, die wir sehen können. Zum Verständnis: Wir können unseren Planeten, unser Sonnensystem, die nächsten Sterne unsere Galaxie und sogar andere Galaxien, ziemlich erfolgreich mit einfachen, "toten", physikalischen Prozessen beschreiben, besser als mit komplexen, umständlichen Prozessen angepasster Lebensformen.

Leben ist befähigt, jede verfügbare Niesche zu füllen. Mit der technologischen Entwicklung sich selbst repliziertender Raumschiffe, würden diese Nieschen auch benachbarte Sternensysteme einschließen und über längere - aber im Vergleich zum Alter des Universums kurze - Zeiträume, diese und andere Galaxien. Wenn hochentwickeltes Leben die Erde kolonisiert hätte, wüssten wir das schon heute.


Ohne Nachweis intellligenten Lebens, außer unserem, müssen wir davon ausgehen, dass der Prozess vom Beginn eines Stern zum Übergang von angepasstem, sich verbreitendem Leben sehr ungewöhnlich ist. Das impliziert, dass irgendein Schritt in diesem Prozess sehr, sehr schwierig zu meistern ist. Hanson's Liste, obwohl unvollständig, beschreibt 9 Schritte in einem "evolutionären Pfad" der in der Kolonisierung des empirisch erfassbaren Universums mündet:
  1. Das richtige Sternensystem (einschließlich organischer Stoffe und potentiell habitablen Planeten)
  2. Reproduzierende Moleküle (zum Beispiel RNA)
  3. Einfache (prokaryotische (#3)), einzellige Organismen
  4. Komplexe (eukaryotische (#3)), einzellige Organismen
  5. Sexuelle Reproduktion
  6. Mehrzellige Organismen
  7. Werkzeugnutzende Tiere mit großen Gehirnen
  8. Da, wo wir gerade sind
  9. Kolonisation anderer Sternsysteme
Liegt der große Filter nicht in einem der vergangenen Punkte, stehen unsere Chancen für interstellare Reisen immernoch deutlich schlecht. Wenn alle vergangenen Schritte gewöhnlich sind, sind da draußen viele Zivilisationen mit einem ähnlichen technischen Stand, wie unsere. Dennoch hat es keine zu Schritt 9 geschafft. Andernfalls wäre die Milchstraße voll mit Kolonien. Dann wäre anzunehmen, dass Schritt 9 der unerreichbare Level ist und der Weg dahin in irgendeine Art Katastrophe führt oder durch die auf dem Planeten befindlichen Ressourcen nicht schaffbar ist. Nach dieser Argumentation wäre es bittersüß, wenn wir einfaches, multizelluzäres Leben auf dem Mars finden würden. Das würde bedeuten, dass die Schritte 2 - 6 einfach zu schaffen sein, und die Schritte 1, 7, 8 oder 9 (oder ein unbekannter Schritt) das große Problem darstellen.
Selbst wenn also alle Schritte zwischen 1 und 8 auf der Erde zu beobachten sind, kann einer davon ungewöhnlich schwierig sein.
Wenn die ersten sieben Schritte für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit (unter Verwendung der lokalen Umgebung) erforderlich sind, kann ein anthropisch voreingenommener Beobachter nichts über die allgemeinen Wahrscheinlichkeiten aus seiner (vorher festgelegten) Umgebung aussagen.

Über einige Gegenargumente schrieb ich ja bereits und diese lassen sich, wie zuvor beim Fermi-Paradoxon und der Drake-Gleichung auch hier anwenden: Sie existieren, aber wir können sie nicht wahrnehmen. Sie sind zu weit weg. Die Erde ist recht isoliert. Es ist gefährlich mit uns oder ihnen zu kommunizieren und alle Aktivitäten werden absichtlich versteckt.

Wir sehen keine großgefächerten, riesenhaften Konstruktionen und konsequenterweise müssen wir daher annehmen, dass wir allein sind. Damit setzen wir diese Zivilisationen aber mit übergroßen Maschinen gleich. Doch wir wissen, dass kleine Maschinen deutlich schneller sind als große und deutlich weniger Energie verbrauchen. Es könnte sein - und das ist wieder Spekulation - dass ausgereifte Gesellschaften kleine Maschinen bauen. Vielleicht bevorzugen sie Nanobots. Es sollte auch im Gedächtnis bleiben, was Arthur C. Clarke sagte: 'Wirklich hohe Technik ist für uns von Magie nicht zu unterscheiden - oder ist für uns gar nicht als solche wahrnehmbar.
- Seth Shostak vom SETI Institut


#1 - Hanson, Robin "The Great Filter — Are We Almost Past It?". Archiviertes Original vom 28 Januar 2010.

#2 - Loria, Kevin (June 25, 2018). "There's a compelling explanation for why we've never found aliens—and it could mean humanity is doomed". Business Insider. Veröffentlicht 25. Juni 2018.

#3 - Prokaryoten und Eukaryoten

Prokaryoten (Prokaryota), auch Prokaryonten (Prokaryonta), bezeichnet zelluläre Lebewesen, die keinen Zellkern besitzen. Ihr Zelltyp wird als Protocyte bezeichnet. Bakterien und Archaeen sind Prokaryoten.

Eukaryoten oder Eukaryonten sind eine Domäne der Lebewesen, deren Zellen einen echten Kern und eine reiche Kompartimentierung haben. Hierin unterscheiden sie sich von den beiden übrigen Domänen im System der Lebewesen, den prokaryotischen Bakterien und Archaeen mit procytischen Zellen.

#4 - Pethokoukis, James M. (2003-11-04). "Keeping His Eyes on the Skies". U.S. News & World Report. Archiviert als the original am 2013-06-19.
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"If the biggest problem that you're having in the twenty-first century involves
what other people's genitals look like, and what they're doing with those genitals
in the presence of other consenting adults, you may need to reevaluate your
priorities." - Forrest Valkai


("Wenn das größte Problem, das du im 21. Jahrhundert hast, darin besteht, wie
anderer Leute Genitalien aussehen und was diese damit in Gegenwart anderer
Erwachsener mit deren Einverständnis machen, musst du möglicherweise deine
Prioritäten neu bewerten.")

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Re: Evolution oder Schöpfung

Beitragvon almafan » Do 18. Aug 2022, 17:30

Where is everybody? - Teil 8: Wie sehen Aliens WIRKLICH aus? - Die Kardaschow-Skala | Dinge erklärt - Kurzgesagt


https://m.youtube.com/watch?v=KCTvl8KuCR0

Veröffentlicht am 14.02.2021

​Das beobachtbare Universum ist ganz schön groß und existiert schon seit über 13 Milliarden Jahren. Bis zu zwei Billionen Galaxien mit etwa 20 Trilliarden Sternen umgeben uns. Die Wissenschaft geht allein in der Milchstraße von etwa 40 Milliarden erdähnlichen Planeten aus. Bei diesen Zahlen scheint es unmöglich, dass es da draußen kein anderes Leben geben soll.
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what other people's genitals look like, and what they're doing with those genitals
in the presence of other consenting adults, you may need to reevaluate your
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anderer Leute Genitalien aussehen und was diese damit in Gegenwart anderer
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