Die Superkatzen: Good old Stories




Unterhaltungsliteratur in ihren verschiedenen Formen, wie beispielsweise Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Berichte, Märchen und Sagen

Re: Die Superkatzen: Good old Stories

Beitragvon almafan » Di 11. Okt 2022, 23:22

Die Geschichten der SK's - Band II (Teil 2: Nikita LaChance)

Wenn ihr den Titel lest, werden vielleicht einige denken, was Nikita damit zu tun hat. Die schreibt doch ihre eigenen Geschichten. Ja, aber sie zeichnet auch. Unter anderem auch Auftragszeichnungen. Vor dem Jahresabschluss 2002 habe ich mir von ihr einen Kalender für das Jahr 2003 gewünscht und dabei sind - das wird jetzt eher mittel überraschen - 12 ... ja 12 Kalenderblätter entstanden, die jeder ein paar andere Superkatzen vorstellen.
Zwischen dem Zeichnen meiner Comics und den Kalenderblättern liegen etwa 4-5 Jahre. Ich habe damals recht wenig über die Superhelden meiner Träume ausgemalt. Es spukten immer wieder neue Abenteuer mit diesen durch meinen Kopf, aber das meiste ist auch wieder in meinen Gedanken verschwunden. Auch dafür ist dieser Thread gedacht.

Wie beschrieben, alle Zeichnungen stammen von Nikita LaChance:
https://www.deviantart.com/nikitalachance
Hinter diesem Link verbirgt sich ihre deviantArt-Seite, wo noch hunderte weitere Zeichnungen warten.

. . .
Das Januarblatt zeigt Blitz (links) und Lucky (rechts).
Das Februarblatt zeigt Rosi (links) und Susi (rechts).
Das Märzblatt zeigt uns Dogi und Wildor beim Brettspiel und Flyt, wie er gerade seine Waffe putzt.
Das Kalenderblatt vom April zeigt Bussy (ganz rechts), sowie ihre Töchter Minka, Mini, Mausi (die mit dem Cowboyhut) und Maxi.
Bei den anderen drei Töchtern bin ich nicht mehr sicher, wer wer war.

Außer Francis sind alle Superkatzen auch in dem aktuellen Comic drin.
Francis kommt erst als Nachzügler dazu, taucht aber in keinem der Herlitz-Hefte auf, die ich hier rezensiere. Vielleicht habe ich ihn in einem der vielen späteren Comics. Das muss ich herausfinden. Ich habe noch nicht alle Dinge wieder hervorgekramt.

Auf dem ersten Kalenderblatt sehen wir Blitz und Lucky, die beide offenbar gerade eine Restaurant verlassen und Lucky sich die schwindelerregend hohe Rechnung anschaut. Blitz ist hier bereits kein "Hund" mehr, in späteren Versionen ist er irgendwas in der Art. Aber eher vom Verhalten, nicht vom Aussehen. In den folgenden Comics spricht er, was er aber nie gelernt hat. Er ist als stummer Charakter gedacht, der sich nur mittels Zeichensprache verständigen. Lucky auf der anderen Seite ist der Star der Superkatzen, er übertrumpft Stück für Stück alle seine Kollegen, Freunde, Verbündeten und Gegner. Im folgenden Comic kann er obendrein zaubern, was er in späteren Versionen nicht mehr kann. Es wäre deutlich zu viel, ihm alle diese Fähigkeiten zuzuschreiben. Blitz behält aber seine elektromagnetischen Fähigkeiten. Seinem Namen entsprechend kann er Blitze verschießen, wie Thor und metallische Gegenstände bewegen, wie Magneto.

Auf dem Februarblatt stehen Rosi und Susi in einem Bekleidungsgeschäft und Susi überlegt sich offenbar, ob sie das pinke Kleid erwerben soll. Susi war ursprünglich 2,80 Meter groß. Ich entschied mich, dass sie sich einer Körperverkleinerung unterziehen sollte, da ihr Herz den massigen Körper nicht ewig versorgen kann. Ihr neuer und zudem weiblicherer Körper war eine große Umgewöhnung und verunsicherte natürlich erst einmal, aber sie gewöhnte sich mit der Zeit daran und kleidete sich immer aufreizender. Sie ist mit über 1,90 Meter immer noch enorm groß für eine Frau, überragt ihre Freundin Rosi aber nicht mehr soweit. In dem vorliegenden Comic ist sie noch die hühnenhafte Muskelfrau, als die sie ursprünglich erdacht war. Rosi indes hat sehr dickes und langes Fell und ist daher kälteresistent. Das kommt auf dem Bild nicht so gut rüber, da sie hier gerade die deutlich mehr bekleidete Dame ist. Der Stil ist geblieben. Rosi trägt nicht figurbetont, sondern verhüllt. Auch sie ist größer als es für Padesch, so der Name der Art der zweibeinigen Katzen, üblich ist. In der aktuellen Fassung ist Rosi eine ältere Dame.

Der März gehört Flyt, sowie seinen Kameraden Dogi und Wildor. Dogi und Wildor sind Zwillinge, die zudem magische Fähigkeiten haben. Dogi kann Netze herbeizaubern und Wildor Seile. Oder umgekehrt. Das kann ich heute nicht mehr so zuordnen. Ich habe die Zwillinge auch nie stärker charakterisiert. Ich kann noch vermelden, dass sie Soldaten in Flyts Truppe waren, denn dieser ist General oder sowas in der padeschen Armee gewesen. In der aktuellen Fassung sind sie die beiden einzigen Überlebenden aus seinem 2. oder 3. Squad. Und sie sind Fallensteller und -entschärfer. Damit bleiben Netze und Seile erhalten, aber eben auf natürlichere Weise und das Reportoire wird um zig weitere Sachen, wie Bombensätze und Stracheldraht und so erweitert. Flyt wiederum kennt sich mit militärischen Gerät gut aus. Obendrein kann er aus seinen Armen Plasma abfeuern und damit deutlich mehr Schaden verursachen, als mit Hand- oder Faustfeuerwaffen. In den neueren Versionen hat diese spezielle Fähigkeit einen relativ geerdeten, aber schrecklichen Hintergrund. Von der Feinesarmee wurden Experimente an Padesch vorgenommen. Bionische Spielsachen in Körpern und die Umprogrammierung von Gegnern und so Stuff halt. Flyt war ein solches Experiment, nachdem sein erster Trupp aufgerieben wurde und er als einziger Gefangener übrig blieb und verschleppt wurde.

Im April sehen wir Bussy und ihre Töchter aus dem ersten Wurf: Minka, Mini, Mausi und Maxi. Mausi kann man an ihrem Cowboyhut erkennen. Die anderen kann ich nicht mehr zuordnen. Leider habe ich auch keine der Ladies, abgesehen von Bussy, weiter ausgearbeitet. Es ist ein ähnliches Problem, wie bei den Eternals. Zu viele Helden, die auf einmal das Licht der Welt erblicken und demnach schon sehr speziell sein müssen, um in Erinnerung zu bleiben. Das ist hier bisher nur Bussy. Sie ist die jüngste der erwachsenen Damen und auf Hand- und Faustfeuerwaffen spezialisiert. Sie ist ein weiblicher Lucky Luke. Sie zieht schnell und schießt sehr präzise. Nebenher ist sie die beste Reiterin und kann mit dem Lasso umgehen.

. . .
Auf dem Maiblatt sehen wir Kasimier (in rot) und Magic (in weiß).
Dieses Kalenderblatt für den Juni zeigt die Robopferde, die Pferde, die Bussy mitgebracht hat, als die Superkatzen auf der Erde strandeten.
Francis (graues Fell) und Lucky zocken zusammen auf dem Juliblatt.
Tiger reitet auf ihrem Drachen Kibito durch den August.

Auf dem Maiblatt sehen wir etwas, dass es in der aktuellen Version nicht mehr gibt. Magic reitet auf einer Wolke und Kasimier hat einen Stab, der bis in die Wolken reicht. Kann sein, dass der Einfluss von Dragenball 2002/2003 schon ziemlich stark war, aber Schritt für Schritt zurückgefahren wurde. Magic kann Pflanzen kontrollieren und Feuer spucken. Ihm liegt die Natur am Herzen und ist einst Priester einer diffusen Religion gewesen, die sich der Natur widmet, aber deren Götter keine Anbetung verlangen. Kasimier ist der schnellste Sprinter im Team. Mit der Zeit lernt er, schneller als der Schall zu werden und überschreitet Stück für Stück auf dem Weg zur Lichtgeschwindigkeit eine Grenze nach der der anderen. Den Kampfstab, als Lieblingswaffe ist er treu geblieben, aber der Stab selbst hat keine besonderen Fähigkeiten mehr.

Die Robopferde vom Juni sind mir schon seit einiger Zeit ein Dorn im Auge. Warum sollten Aliens von einem fernen Sternensystem Tiere der Erde nachbilden, um auf ihren zu reiten? Daher werden die Pferde wohl sehr sicher keine Pferde bleiben. Irgendwas in der Art von mechanisierten Säbelzahntigern wird wohl die Zukunft bringen. Aber auch dann müsste ich noch die Frage klären, warum ein Weltraumvolk Reittiere hat und warum sie diese zwei mit auf die Erde genommen haben.

Auf dem Juliblatt sehen wir Francis und Lucky an der Konsole, die erschreckend nach einer PlayStation 1 aussieht. Jungs halt. Die Bücher im Hintergrund stauben bestimmt schon ein und stehen nur da, um Eindruck zu schinden. Dabei ist Francis als ziemlich cleverer Kater designed worden. Er ist Detektiv und hat bereits einen Massenmord an mehreren Kollegen gelöst und dabei eine fanatische Sekte und deren Anführer aus dem Weg geräumt. Doch im Gegensatz zu Sherlock Holmes, der nicht wie Robert Downing Juniors Charakter obendrein Karate kann, kann Francis sehr wohl diesen Kram noch obendrein. Er ist auf der Erde geboren und nicht mit den anderen im Raumschiff angereist. Er ist der einzige Khajit der Truppe, eine Padeschart, deren Vorfahren einst auf der Erde siedelten und nun endemisch sind. Das lässt zukünfig vielleicht ein paar rassistisch gefärbte Erfahrungen einbauen, die überwunden werden müssen.

Ein Drache und sein Reiter schauen uns im August an. Dieser Drache heißt Kibito, aufgrund eines Ausrufs, den Tiger damals als "Kibi" deutet. Sie hat diesen Drachen gefunden, nachdem sie sich mit einem Dämonen geprügelt hat. Alle ihre Freunde und auch ihre Familie wurden für Jahre gefangen gehalten und der Oberschurke hat sie zu einem Duell herausgefordert, wenn sie in zwei Jahren noch leben sollte. Kibito ist an ihrem Überleben nicht ganz unbeteiligt. Sie findet sein Ei in einer Felswand, gegen die sie geschleudert wird. Die Schale bricht und das Drachenbaby schlüpft. Die Verwirrung des Dämonen nutzt die damals fünfjährige (!) Tiger aus und besiegt diesen. Nach Luckys Rückkehr und der Befreiung aller Gefangenen wird Tiger zu Luckys Schülerin und überflügelt bald auch alteingesessene Kollegen wie Mautz und Felix.

. . .
Mautz (links) und Felix verzweifeln an einem Modellbausatz im September.
Ein Fussballspiel im Oktober. Lucky stürmt gerade auf das von Felix bewachte Tor. Mautz (im Hintergrund in blau) und Tiger (in gelb) jubeln.
Frauenpower im November: Bussy (rotes Top), Mautz (im blauen Kampfanzug), Susi (im blauen Top) und Rosi (mit Basecap).
Im Dezember sehen wir Lucky und seine Schülerin Tiger im Trainingsraum.

Im September sehen wir genau diese beiden Überflügelten. Mautz, die Mutter, und Felix, der Sohn, sind beide hochintelligent. Sie hat mehrere Dinge in ihrer Heimat studiert, war von Physik schnell gelangweilt, hat sich dann erst der Biologie zugewandt und sich schlussendlich für Medizin entschieden. im Krieg mit den Morphins ein lukrativer Berufszweig, da Ärzte permanent benötigt werden. Allein zog sie ihren Sohn Felix auf, bei dem sich ebenfalls sehr früh ein überdurchschnittlich hoher Intellekt zeigte. Dieser wiederum ist sehr technisch veranlagt, hat Astronomie, Physik und Waffentechnik für sich entdeckt. Die beiden teilen sich die Leidenschaft für die Mathematik und, aus dem Hirnschmalzrahmen fallend, für Kampfsport. Mautz hat ihm früh viele Angriff- und Abwehrtechniken beigebracht. Starre Waffen, wie Schwerter oder Stäbe waren nie seins, aber ihres. Er interessierte sich schon früh für Waffen, die biegsam oder gliedrig waren. So fiel seine Wahl auf das Nun-Chaku.

Fussball ist eine weitere Leidenschaft aller Superkatzen. Sie spielen aber auf einem anderen Niveau, verständlicherweise. Lucky greift an, Felix macht den Torwart, Mautz schaut zu und Tiger jubelt. Eigentlich ist ja Susi, die bei den Fussballauftritten der Superkatzen. Lucky, Felix und Flyt sind die Stürmer. Um die restlichen Posten habe ich mir bei solchen Ideen keine großen Gedanken gemacht. Allerdings ist es auch recht unfair ein solches Team in irgendwelchen Ligen mitspielen zu lassen, da jedes Teammitglied, egal auf welcher Position, durch ihre unglaublich guten Reflexe und Reaktionszeiten, sowie die unmenschlich hohe Kraft und Geschwindigkeit praktisch nicht verlieren kann. Stellt euch Neymar, Ronaldo, Messi und Konsorten als einziges Team gegen die Welpenliga eures Dorfes vor. ... Ungefähr so.
Dass heißt sportlich müssen die Gegner, zumindest in der Zeit, als die meisten Superkatzen noch in irgendwelchen Kategorien auch Konkurrenz hatten, ebenfalls übernatürliche Kräfte aufweisen. Oder alles muss auf reine PR-Gags oder Wohltätigkeitszwecke beschränkt sein, wo es eben nicht um das Ergebnis geht, sondern darum, mit dem Auftritt irgendwelchen Vereinen zu helfen.

Auf dem nächsten Bild werden uns nochmal die vier erwachsenen Ladies vorgestellt. Sie werden ein Stück weniger menschlich aussehen in Zukunft. Die grobe Form wird bleiben, aber die Gesichter werden mehr denen von Katzen ähneln. Schwarze, pitze Zähne, werden zu sehen sein, wenn sie sich grimmig über die Gegner hermachen. Lippenstift wird obsolet sein, denn die haben keine weiblichen Lippen, die es anzumalen gilt. Die Nase wird länger sein, die Augen größer. Die Ohren sind verstellbar, wie es bei den echten Stubentigern auch der Fall ist. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wie Kleinkatzen fauchen lassen werde oder eher wie Großkatzen brüllen. Das ist eines der akustischen Merkmale die beiden Gruppen zu unterscheiden, entstanden durch ein biologisches Merkmal, einem verknöcherten Zungenbein, der den Löwen eben brüllen lässt. Aber fauchen kann er nicht. Das können nur die Katzen, die eben durch ein nicht verknöchertes Zungenbein aufweisen, wie Hauskatze oder Ozelot oder Gepard. Man soll dennoch leicht zwischen Mann und Frau unterscheiden können. Sie sollen halt nur optisch dann doch mehr von Menschen abweichen.

Im Dezember lächeln uns Lucky und seine Schülerin Tiger an, die offenbar im Trainingraum stehen. Die beiden lieben Kampfsport und Tiger sieht natürlich zu ihrem großen Vorbild auf. Die beiden verbindet außerdem, dass sie einer Art Gottklasse angehören, den Ältesten. Was das genau ist und warum es sie gibt ... Nunja. Das werde ich selber noch entdecken müssen.
Lucky hat in seiner Abwesenheit von der Erde seinem bösen Clone die Erde überlassen, da er eine Gefahr spürte, von der noch mehr Probleme ausgehen werden, als von seinem Evil Twin. Und er sollte recht haben. Drei Jahre nach seiner Abreise tauchen sehr mächtige Wesen auf, gegen die sein Counterpart lächerlich klein wirkt. Aber auch Lucky kehrt zurück, mit neuer Kraft und einem zurechtgelegten Plan. In der Zwischenzeit hat Bad-Lucky (so hieß der wirklich) alle Freunde Luckys gefangen genommen und den oben schon erwähnten Twist aufgebaut, dass Tiger zwei Jahre Zeit bekommt, um sich auf einen Kampf mit ihm vorzubereiten. Diesen verliert Tiger, doch Bad-Lucky ist beeindruckt. Lucky befreit seine Freunde ein Jahr darauf und tritt mit diesen und seinem Clone gegen die neue Bedrohung an.

Das war damit bereits ein wenig eine Einsicht darauf, was in deutlich in der Zukunft liegenden Geschichten alles vorkommen sollte. Im aktuellen Comic war davon freilich noch nichts zu sehen.
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"If the biggest problem that you're having in the twenty-first century involves
what other people's genitals look like, and what they're doing with those genitals
in the presence of other consenting adults, you may need to reevaluate your
priorities." - Forrest Valkai


("Wenn das größte Problem, das du im 21. Jahrhundert hast, darin besteht, wie
anderer Leute Genitalien aussehen und was diese damit in Gegenwart anderer
Erwachsener mit deren Einverständnis machen, musst du möglicherweise deine
Prioritäten neu bewerten.")

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Re: Die Superkatzen: Good old Stories

Beitragvon almafan » So 27. Nov 2022, 20:01

Die Geschichten der SK's - Band II (Teil 3: Die Gegner und das Inhaltsverzeichnis)

Jetzt ist es schon über einen Monat her, dass ich die Helden und ihre Freunde vorgestellt habe, von denen wir in diesem Comic meist gar nichts zu sehen bekommen. Doch ich habe ja noch die Gegenseite vergessen und möchte das hier nachholen.


Die Superkatzen Band 2 Die Bösewichte und das Inhaltsverzeichnis

Wir konzentrieren uns vorerst auf die linke Seite dieser Doppelseite. Es gibt, wie bei den Guten, ein paar, die wir schon aus den alten Geschichten kennen und ein viele, die neu sind.
Kommen wir mal zu den Bösen

Wieder dabei: Chef "C" (50)
Professor "C" (58)
"C"-Bande (20-30) (12.000 Mann)
"C"-Karatebande (18-30) (50 Mann)
"Feuerman" (24)
"Faceman" (27)
"Backerman" (35)

Neu dabei: Mutanten-Clane: Muskel-Mut. (20)
Magnet-Mut. (19)
Fire-Mut. (21)
Blitz-Mut. (20)
Flying-Mut. (20)
Plasma-Clane: Green-Plasma
Red- -//-
Blue- -//-
Yellow- -//-
Pink- -//-
Sound- -//-
Laser- -//-
(dahinter eine Klammer ( } ) mit der Bemerkung "Roboter")

Zich weitere Straßengangs, die nicht unter direkter "C"-Banden-Kontrolle stehen.

Darunter sehen wir mehrere Truppen gezeichnet. Ein Wasserfleck löschte die halbe Truppe der Roboter aus, dem Plasma-Clan (so wird's korrekt geschrieben). Dieser Wasserfleck macht sich auch noch auf den zwei folgenden Seiten bemerkbar. Gemalt wurde übrigens mit dem Füller. Der hat klassisch blaue Tinte, was natürlich die Farbdarstellung der unterschiedlichen Plasma-Roboter völlig absurd macht. Diese Truppe taucht auch in späteren Comics und Geschichten nicht mehr auf. Eine Einarbeitung in künftigen Ideen ist aber - wie immer - nicht ausgeschlossen.
Rechts daneben haben wir die Mutanten. Jeder sieht exakt so aus, wie ihr Name ist. Der Erste hält Blitze. Wer das wohl sein wird? Die Kraft des Zweiten ist nicht klar erkennbar, aber es gibt keinen Ring-Mutanten. Im Ausschlussverfahren können wir seine Superkraft ermitteln. Zwischen ihm und dem mit den dicken Armen - Ob das wohl Muskeln sind? - fliegt einer drüber. Das wird wohl Flying-Mutant sein. Der mit den dicken Armen ist Muskel-Mutant. Der letzte in der Reihe sprüht Feuer und sollte demnach der Fire-Mutant sein. Beim Zweiten muss es sich daher um den Magnet-Mutanten handeln. Warum diese mal in Englisch, mal in Deutsch benannt sind, erschließt sich mir heute nicht mehr. Ein Einfluss der X-Men und anderer 10-Frames-Serien der 90er kann ich bei der Erstellung dieser Superschurken aber nicht ausschließen.
Darunter folgen die "C"-Karateabande, die im vorherigen Heft keine eindeutige Zuordnung zur C-Bande erfahren hatte. Aber offenbar habe ich mir das da anders überlegt und die Karate-Kämpfer dieser Bande unter das Kommando der C-Bande gestellt. Sie hat in diesem Heft aber keinen separaten Auftritt. Da alle C-Banden-Mitglieder diese Cappies tragen, sind sie nicht zu unterscheiden. Das ist gut zu erkennen an der bewaffneten Truppe gleich daneben. Knarren, Maschinengewehre und Panzerfaust. Damit kann man natürlich Schaden machen. Nicht jedoch, wenn man in einem 90er-Jahre-Comic eines heranwachsenden vorkommt und man obendrein auch noch den Bösen gehört.
Die fünfte Gruppe sind die diversen Straßengangs, die hier auch noch erwähnt werden. Nur tauchen die hier gar nicht auf. In keiner der fünf Geschichten dieses Heftes sind sie irgendwie relevant. Genauso wenig sind die drei Antagonisten aus dem ersten Geschichtsband hier zu finden. Kein Feuerman, kein Faceman und kein Backerman (der eigentlich Baggerman) heißen müsste. Aber irgendwie auch konsequent. Feuerman zündelt und sprengt Sachen in die Luft. Jetzt haben wir aber Roboter mit Plasmakanonen als Armen und einen Mutanten dessen Superkraft Feuer ist. Da wirkt Feuerman natürlich recht blass dagegen. Facemans Funktion habe ich bis heute nicht verstanden. Im A-Team war der wenigstens der Schönling, der in jeder Folge ein anderes Mädel im Arm hatte und die Truppe mit wichtigen Informationen und Mitteln ausgerüstet hatte, weil er so viele Kontakte in irgendwelche Geschäftswelten hatte. Faceman hatte als "Fesmann" lediglich einen Auftritt in der vierten Geschichte "Der Walfänger". Dort wurde er aber nur gefangen und eingebuchtet. Kein Dialog, keine Motivation, keine Charakterisierung. Von daher völlig austauschbar. Baggerman wiederum war ja für die groben Sachen gedacht. Nicht, dass er irgendwas derartiges je irgendwo in einer meiner niedergeschriebenen Geschichten gemacht hat. Bei einem Mutanten mit Superstärke ist er natürlich überflüssig.
Wenn wir schon über Leute schreiben, die für die Geschichte (nahezu) ohne Bedeutung sind, wo sind Chef "C" und Professor "C". Nun der Professor, der in vielen Geschichten der Superkatzen sowas wie die dunkle Eminenz im Hintergrund war, im ersten Abenteuer sogar der Endgegner, taucht hier gar nicht auf. Der Chef "C" lediglich für einen kurzen Lacher.

Da kann's ja
los geh'n

... spornt uns diese Seite noch zum Schluss an, nur um uns dann sofort wieder zu bremsen. Denn erst kommt das Inhaltsverzeichnis.

Geschichtenverzeichnis

17 Eine zu rassante Fahrt (Seite 4-6)

18 Neuer Feind Mutant (Seite 7-13)

19 Lucky's Training (13-15)

20 Neuer Feind Roboter (15-20)

21 Was Frauen so durchhalten (Seite 20)

Die Kapitel des vorherigen Heftes ... [Wasserfleck] ... gezählt.





Jede Geschichte basiert teil's auf der vorhergehenden!

Auch auf dem Scan ist es gut zu erkennen. Mit einem scharzen Fineliner wurden die Kapitelzahlen nachträglich hinzugefügt. Ebenso der Satz "Die Kapitel des vorherigen Heftes ... [Wasserfleck] ... gezählt." Es gab keine Kapitelzahlen, bevor sie auf diese Weise hinzugefügt wurden. Bei 5 Kapiteln stört das wenig. Denn auch dieser Comic war ja nicht als Fortsetzung oder Sequel oder irgendwas gedacht, sondern stand für sich allein.
Wie man an mindestens zwei der Kapitel erkennen kann, bin ich auch noch kein Fan irgendwelcher versteckten Botschaften gewesen. Es ist sehr offensichtlich, wann die Mutanten und wann die Roboter auftauchen werden. Die Überschrift für das letzte Kapitel ist zudem sehr schlecht gewählt und gibt den Inhalt der Geschichte nicht nur nicht wider, sondern läuft dem Gedanken darin zuwider.

Im nächsten Part geht es also tatsächlich los und wir werden den ältesten erhaltenen Comic aus meiner Feder sehen.
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"If the biggest problem that you're having in the twenty-first century involves
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in the presence of other consenting adults, you may need to reevaluate your
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("Wenn das größte Problem, das du im 21. Jahrhundert hast, darin besteht, wie
anderer Leute Genitalien aussehen und was diese damit in Gegenwart anderer
Erwachsener mit deren Einverständnis machen, musst du möglicherweise deine
Prioritäten neu bewerten.")

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