Monatsgedichte




Gedichte, Sprüche, Verse, Zitate ... kreative Wortschöpfungen eben.

Der Kalender

Beitragvon Evelin56 » Fr 24. Feb 2012, 10:04

Der Kalender
Januar
- Gut ist der Vorsatz,aber die Erfüllung schwer.
Februar
- Die Zeit verlängert sich für alle,die sie zu nutzen verstehen.
März
- Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling.
April
- Wohl hundertmal schlägt das Wetter um,das ist des Aprils Privilegium.
Mai
- Unser Leben kann nicht immer voller Freude,aber immer voller Liebe sein.
Juni
- Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut,dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume.
Juli
- Wende dein Gesicht der Sonne zu,dann fallen die Schatten hinter dich.
August
- Die wahre Lebensweisheit besteht darin,im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.
September
- Der höchste Lohn für unsere Bemühen ist nicht das,was wir dafür bekommen,sondern das was wir dadurch
werden.
Oktober
- Der Frühling ist zwar schön,doch wenn der Herbst nicht wär,wär zwar das Auge satt,der Magen aber leer.
November
- Alles auf Erden hat seine Zeit,Frühling und Winter,Freude und Leid.
Dezember
- Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig,sondern das Licht.
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Monatsgedichte

Beitragvon Evelin56 » Mi 4. Apr 2012, 16:36

April, April

von Annegret Kronenberg

April, oh ja,
er ist launisch.
Knallt uns die Sonne ins Gesicht
und lässt die erwachten Knospen
einfach erfrieren.
Er ist unberechenbar
und doch trägt er in sich
den jungen Frühling




April

von Johann Georg Jacobi (1740-1814)

Was kümmerts dich in deinen Wolken droben,
Du launischer April,
Ob wir dich tadeln, oder loben?
Ein großer Herr tut meistens, was er will.
Auch halten wir geduldig still,
Und leiden, was wir leiden müssen.
Gib uns zuweilen nur ein wenig Sonnenschein,
Damit wir dessen uns erfreun:
Dann magst du wiederum mit Schnee und Regengüssen,
Mit Sturm und Blitz und Hagel dir
Bei Tag und Nacht die Zeit vertreiben!
In unsrer kleinen Wirtschaft hier
Soll dennoch gutes Wetter bleiben.
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Re: Monatsgedichte

Beitragvon almafan » Mi 14. Jul 2021, 10:39

Sonnenwende

von Clara Müller-Jahnke (1860-1905)

Es fiel ein Blütenregen
herab auf Wald und Feld,
ein Netz von Sonnenstrahlen
umspinnt die grüne Welt;
das flammt und blüht und duftet
und höhnt den Glockenschlag,
als ging er nie zu Ende,
der süße, goldene Tag ...

O Tag der Sonnenwende,
vollblühende Rosenzeit,
du hast mir ins Herz geduftet
berauschende Seligkeit!
Das pocht und glüht und zittert
und bebt im Vollgenuss,
als ging er nie zu Ende,
der süße, erste Kuss -

O Tag der Sonnenwende -



Juli

von Hans Böhm (1876-1946)

Mit weißen Wolken Sommertag
Wie himmlisch du mich überblühst!
Es neckt der Wind mit lauem Schlag
Die Sonne wandelt hoch und grüßt.

Im Lindenbaume fällt und steigt
Der Biene dunkler Glockenton.
Geziefer webend mich umgeigt
So hör ich’s tausend Jahre schon.

Und wie die Wärme jubelnd schwillt
Und flimmert über Feld und Au
Da fahr ich mit der Erde mild
Und golden in das Himmelsblau.
Bild
Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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