Der Stoff für ein Gedicht




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Der Stoff für ein Gedicht

Beitragvon almafan » Mo 1. Apr 2019, 12:58

Der Stoff für ein Gedicht

Es zieht der Mensch von Zeit zu Zeit
Zurück sich in die Einsamkeit.
Teils tut er dieses aus Vertrauen
Teil aus den Gründen des Verdauens.

Er setzt sich dann in aller Stille
Auf eine wohlgeformte Brille.
Dort vollzieht sich, was natürlich,
Doch Mensch bedenke, sei manierlich.

Zum Ersten lass das Rauchen sein,
Denn davon wird die Luft nicht rein.
Zum Zweiten sorg für frische Luft,
Wenn dir auch selbst gefällt der Duft.

Zum Dritten spare mit Papier,
Es kommen and're noch nach dir.
Säubere zum Schluss das Becken,
Der nächste könnt sich sonst erschrecken.

Hast du dann alles hinter dir
Und sitzt du einmal wieder hier,
Dann denkst du sicher frohen Mutes,
Die Sauberkeit hat doch ihr Gutes.

Und denkst, wenn du dieses hast gelesen,
Der Mensch ist doch ein höh'res Wesen.
Selbst das worüber man nicht spricht,
Gibt ihm Stoff für ein Gedicht.
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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