Almafans Liedtexte




Gedichte, Sprüche, Verse, Zitate ... kreative Wortschöpfungen eben.

Almafans Liedtexte

Beitragvon almafan » Mo 27. Apr 2020, 10:09

Hier möchte ich meine selbst ausgedachten Liedtexte präsentieren.

Der ursprüngliche Text hier, war das nun im zweiten Beitrag befindliche "Oh Selena, oh Selena", dass der Grundstein meiner "Songwriter-Karriere" war.
Zu gedachten Schlagerbeats ein ziemlich anrüchiges Lied.

Da ich aber noch weitere Texte vorbereiten will und auch schon einen im Kopf habe, möchte ich die Rubrik umbenennen, um nicht für jeden "Songtext" einen neuen Thread zu starten.

Inhaltsverzeichnis:

27.04.2020 - Oh Selena, oh Selena
28.05.2020 - Bravil, schwarz zu grau
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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Re: Oh Selena, oh Selena

Beitragvon almafan » Mi 27. Mai 2020, 22:34

Ein doch schon etwas älterer Text, der mir zwischen all den Geschichten und Evo-Texten aufgetaucht ist. Die Da Tee i, wo ich den gefunden habe, ist schon fast 9 Jahre alt.

Ich will euch meinen ersten Schlager nicht vorenthalten, immerhin entstand er mit einer typischen, aber selbsterdachten Schlagermelodie im Kopf. Bin ich geschädigt?

Oh Selena, oh Selena

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 1:
Es war eines schönen Abends,
als ich sie am Tresen sah.
Sie war offenbar bezaubernd,
denn ich nahm nichts and'res wahr.

Und dann wollte ich zu ihr rüber.
Und ich wollte mit ihr gehen.
Doch sie sah mich gar nicht kommen.
Sie hat mich wohl noch nicht gesehen.

Ich kämpfte mich durch diese Massen,
kämpfte mich vor ihren Thron.
Als ich stolperte mit Tassen,
floß der Kaffee dann als Strom.

Ich rieb mir meine müden Augen.
Wie konnte das nur geschehen?
Ich hab sie ganz und gar wahrgenommen,
nur den Fuß hab'ch nicht gesehen.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 2:
Ich stand ganz wütend auf im Bauche,
sowas soll niemehr passier'n.
Also hob ich meine Faust'e,
und wollte Parolie wem eine schmier'n.

Da ich aber gar nicht wusste,
wer der Beinesteller war,
zog ich ab unverricht'ger Dinge,
zur angebetenen Mama.

Ich hatte es nun erst vollendet,
meinen ersten kleinen Schritt.
Stand vor ihr in meinem Schweiße.
Ich gab mei'm Herzen einen Tritt.

Doch der Mut wollt mir versagen,
ich weiß nicht wie man mit ihr spricht.
Ich sag in meinem Kopfe,
das ich verzagen darf heut nicht.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 3:
Das Mädel fängt gleich an zu lachen,
reißt mich aus meiner Trance.
Ich sagte diese Worte laute,
und verlor die Contenance.

Keine Ahnung, was sie wollte,
ob sie nur zum Spielen da war.
Plötzlich hielt sie meine Hand an,
und führte mich zum Tanzaltar.

Und wir schwangen uns're Hüften,
wackelten mit dem Popo.
Ihr Körper bebte wirklich reichlich,
und mir wurd' schwindelich, oh oh.

Ich sah diesen reinen Engel,
wie er mir den Kopf verdreht.
Kaum kam ich wieder zur Besinnung,
wusst' ich nicht mal wie man steht.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 4:
Und ich lag ihr dann zu Füßen,
wie befremdlich das wohl war.
Konnt mein Puls kaum mehr fühlen,
das Blut schon viel zu südlich war.

Und ich erhob mich vor dem Mädel,
sie sah mich ganz erschrocken an.
Ich hat'ne ausgebeulte Hose,
und Socken waren da nicht drin.

Ihr Gesicht, das wurd' ganz böse,
und schon fing ich mir eine ein.
Wenn ich denn nur könnt verschwinden,
es würde dann mein Glückstag sein.

Doch dann fing sie an zu schimpfen,
sie und ihre ganze Schar.
Ihr glaubt nach nicht wie bös'ne Frau wird,
wenn sie sich degradiert gewahr.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 5:
Und ich floh auf die Toilette.
Ich hab dort elend mich versteckt.
Doch kaum spürte ich Befreiung,
wurd' ich offenbar entdeckt.

Ich hörte ihre Stimme fragen,
ob denn hier noch wer drin ist.
Außer mir schien's keiner wagen,
so dass man ohne Rückhalt ist.

Und ihre Schritte kamen näher,
ich hatte mit der Angst zu tun.
Mein zittert ließ die Schüssel klingen,
jetzt konnt ich Beten oder Ruh'n.

Und sie klopfte an die Türe,
und ich hielt sie feste zu.
Doch sie riss sie aus den Angeln,
und ich stand vor ihr in einem Nu.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal gern ausgehen.

STROPHE 6:
Und sie hieß mich, ihr zu folgen.
Ich wusste nicht warum ich's tat.
Vielleicht weil meine Hose voll war
oder mein Mut mir gar versagt.

Ich folgte ihr durch bis zum Ausgang,
sie warf mich in ihr'n SUV.
Und dann fuhr sie mit mir abseits,
von allen Zeugen, erfahr'n wird's niemand nie.

Und sie zerrt mich aus dem Wagen,
und wirft mich auf des Boden Staub.
Fiel ungünstig auf den Hosenboden,
mein Arsch der wurd' mir davon taub.

Und sie beugte sich dann vor mich,
ich wusst' nicht wie mir geschah.
Konnte ihren Busen sehen,
wir wurd ganz warm - ohlala.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal ausgehen.

STROPHE 7:
Und sie schaute mich verschmitzt an,
ihr Blick viel auf meinen Schritt.
Sie hob ihren Fuß als erstes,
doch gab sie mir gar keinen Tritt.

Mein Hirn zerschmolz bei mir zu Käse,
wie sie mich umgarnen tat.
Offenbar war sie beeindruckt,
und ließ mich schwitzen ohne Chance.

Und dann wurd sie immer wilder,
fiel regelrecht über mich her.
Ich wusste nicht, wie ich mich wehr'n soll,
wusste nich mal ob ich's darf.

Die Sonne stieg am Himmel höher,
als sie mit mir fertig war.
Ich hatte kaum mehr Luft zum Atmen,
doch ich fühlt' mich einfach wunderbar.

REFRAIN:
Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Oh Selena, oh Selena,
ich will mit dir mal ausgehen.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Ich kann's gar nicht richtig fassen,
ich kann nicht weg von dir, wie schön.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Hab die Nacht nicht mal geschlafen,
ich bin so ausgelaugt, ach schön.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Fühl mich im siebten Himmel,
mein Schritt der qualmt noch vom Verwöh'n.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Kann mich gar nicht mehr weg rühren,
warum auch, lieg mit dir hier, ist doch schön.

Oh Selena, oh Selena,
du bist so wunder-wunderschön.
Du hast offenbar noch Hunger,
ich werd' wohl nochmal mein Mann steh'n.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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Re: Almafans Liedtexte

Beitragvon almafan » Do 28. Mai 2020, 00:25

Bravil, schwarz zu blau

Das Orginal ist von Peter Fox. Der thematisiert im seinem Song hauptsächlich die schlechte, kalte und hoffnungslose Seite des Stadtlebens. Aber nicht allein die beschriebenen Situationen geben ein düsteres Bild Berlins, auch die Reaktion des besungenen Ichs, als typischer Vertreter dieser Stadt, zeigen die Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit gegenüber solchen Szenen auf.
Es bleibt aber im Grunde eine Art Hass-Liebeslieb, das Peter da seiner seiner Stadt singt. In abgewandelter Form kreiste diese in meinem Kopf herum. Ich hoffe, es gefällt euch.

Meine Umsetzung besingt die Stadt Bravil, wie sie in The Elder Scrolls IV: Oblivion zu sehen ist.


Liedtext

[Part 1]
Komm' aus der Kämpfergilde (#1), war schön gewesen
Stinke nach Suff, bin kaputt, is' 'n schönes Leben
Steig' über Skoomajunkies (#2), die auf meinem Weg rumwandeln
Ich seh' die Ratten sich satt fressen im Schatten des Gerechten Handel (#3)
Stapf' durch die Kotze am Stadttor (#4), Junks sind benebelt
Atzen rotzen in die Gegend, benehm' sich daneben
Szene-Schnösel auf verzweifelter Suche nach der Szene
Gepiercte Dunmer (#5), die wollen, dass ich "Straßenfeger" lese, uh!
Halb sechs, meine Augen brenn'
Tret' auf 'n Typen, der zwischen toten Tauben pennt
Hysterische Bräute keifen und haben Panik, denn
An der Ecke gibt es Stress zwischen J'zin-Dar (#6) und Beem (#7).
J'zin-Dar sagt, "Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen"
Beem hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen -
Die rote Suppe tropft auf den Stein, so alt
Mir wird schlecht, ich mach' die Jacke zu, denn es ist kalt

[Hook 1]
Guten Morgen Bravil (#8)
Du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
Deine Nächte fressen mich auf
Es wird für mich wohl das Beste sein
Ich geh' nach Hause und schlaf' mich aus
Und während ich durch die Straßen lauf'
Wird langsam schwarz zu blau
[Bridge]
Müde Gestalten im Fackellicht
Mit tiefen Falten im Gesicht
Die Gilde schweigt, jeder bleibt für sich
Frust kommt auf, denn der Kud-Ei (#9) kommt nicht

[Part 2]
Und überall liegt Scheiße, man muss eigentlich schweben
Jeder hat 'n Schwert, aber keinen zum Reden
Ich atme ständig durch den Mund, das ist Teil meines Lebens
Ich fühl' mich ungesund, brauch' was reines dagegen
Ich hab 'n dicken Kopf, ich muss 'n Saft haben
Ich hab dringlichen Bock auf Bravils Backwaren
Da ist es warm, da geb' ich mich meinen Träumen hin
Bei Nilawen, der süßen Backwarenverkäuferin
Mandoline-Balladen dröhnen aus'm Hafen am Hang
Feierabend für den harten Mann
Ein Stadtwächter liegt 'ner Frau in den Armen und flennt
Diese Stadt ist eben doch gar nicht so hart wie du denkst

[Hook 1]
Guten Morgen Bravil
Du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
Deine Nächte fressen mich auf
Es wird für mich wohl das Beste sein
Ich geh' nach Hause und schlaf' mich aus
Und während ich die Treppen hoch lauf'
Wird langsam schwarz zu blau

[Hook 2]
Ich bin kaputt, reib' mir aus
Meinen Augen deinen Staub
Du bist nicht schön und das weißt du auch
Dein Panorama versaut
Siehst nicht mal schön von Weitem aus
Doch die Sonne geht gerade auf
Und ich weiß, ob ich will oder nicht
Dass ich dich zum Atmen brauch'

#1 -Die Kämpfergilde ist eine vom Kaiserreich von Tamriel unterstützte Institution von professionellen Kämpfern, die das Anheuern von Söldnern für verschiedene Dienste möglich macht.

#2 - Skooma ist ein illegales alkoholisches Getränk und Suchtgiftmittel (Droge), welches aus raffinierten Mondzucker gebrannt wird. Im Gegensatz zu anderen Spirituosen wie Flin oder Mazte ist die Produktion und der Vertrieb von Skooma durch das Kaiserreich von Tamriel, aufgrund der exzessiven Suchtgefahr, verboten.

#3 - Zum Gerechten Handel ist ein Gemischtwarenladen in Bravil.

#4 - Bravil verfügt nur über ein offizellen Ausgang, das Stadttor.

#5 - Die Dunmer oder Dunkelelfen sind eines der spielbaren Völker.

#6 - J'zin-Dar war ein skoomasüchtiger Khajiit, der um 3Ä 433 in der Skooma-Höhle in Bravil lebte. Durch das Skooma wurde er aggresiv und beleidigend.

#7 - Gemeint ist Beem-Kiurz, ein Argonier in Bravil.

#8 - Bravil ist eine Stadt in The Elder Scrolls IV: Oblivion. Sie liegt im Süden von Cyrodiil auf einer kleinen Insel in der Mündung des Larsiusflusses, der dort in die Bucht von Niben fließt. Blickt man auf die Architektur der Gebäude, kann man vermuten, dass die Bewohner nicht gerade die reichsten Menschen in Cyrodiil sind.

#9 - Die Argonierin Kud-Ei war um 3Ä 433 Leiterin der Magiergilde in Bravil.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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