... Zeit und Zeitmangel




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... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon vlindertje » Do 16. Mai 2013, 10:33

Eröffnung der Gesprächsrunde:

Zeit ist ja so ein besonderes und mitunter auch heikles Thema. Wer hat schon Zeit? Wer nimmt sich denn schon Zeit? Und wenn, wofür? Füllen wir unsere Zeit sinnvoll oder quälen wir uns mit Langeweile? Dürfen wir auch einmal Nichts tun? Entsteht das Gefühl, keine Zeit zu haben im Inneren oder wird einem dies von Außen auferlegt? Warum eigentlich gehört es zum "guten Ton" keine Zeit zu haben bzw unter Zeitdruck zu stehen? Und entspricht diese Aussage immer der Wahrheit? Wie viel Zeit haben wir? Warum scheint sie immer viel zu knapp zu sein? Wohin verschwindet sie, wenn wir sie nicht nutzen? Was ist Zeit eigentlich überhaupt? Und kann man Zeit hinzugewinnen, wie es manchmal angepriesen wird? Was genau ist mit Zeitersparnis gemeint und hat man dadurch tatsächlich Freizeit gewonnen? Warum überhaupt fühlt man sich mitunter auch in seiner Freizeit gestreßt? Wie hängt das Gefühl Zeit zu haben, mit dem Genießen der Zeit zusammen? Gibt es da denn wirklich einen Zusammenhang? Wie erkenne ich Zeiträuber? Was sind diese überhaupt und warum heißen sie so?

Diese und noch viel mehr Fragen möchte ich gern mit euch besprechen, gern mit euch darüber diskutieren und auch philosophieren. Ihr seid daher gern eingeladen, euch jederzeit hierzu zu äußern und eure Gedanken diesbezüglich nachfolgend direkt zu posten/schreiben.

Ich freu mich auf eine lebhafte Unterhaltung mit euch, um gemeinsam neue Gedanken zu ergründen und altbekanntes wieder wach zu rufen.

Also, los geht's:
"Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt." Dalai Lama
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von Anzeige » Do 16. Mai 2013, 10:33

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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon almafan » Do 16. Mai 2013, 13:30

Grundsätzlich physikalisch und philosophisches:
Das sagt die Wikipedia.
Die Zeit ist eine physikalische Größenart. Das Formelzeichen der Zeit ist t, ihre SI-Einheit ist die Sekunde s.

Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung. Mit Hilfe der physikalischen Prinzipien der Thermodynamik kann diese Richtung als Zunahme der Entropie, d. h. der Unordnung in einem abgeschlossenen System bestimmt werden. Aus einer philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hinführend. Nach der Relativitätstheorie bildet die Zeit mit dem Raum eine vierdimensionale Raumzeit, in der die Zeit die Rolle einer Dimension einnimmt. Dabei ist der Begriff der Gegenwart nur in einem einzigen Punkt definierbar, während andere Punkte der Raumzeit, die weder in der Vergangenheit noch der Zukunft dieses Punktes liegen, als „raumartig getrennt“ von diesem Punkt bezeichnet werden.

Im Grunde erklären sich damit einige Fragen rein rational. Zeitfresser oder Möglichkeiten Zeit zurück zu erhalten, sind damit obsolet. Also rein physikalisch gesehen.
Zeit hat eigentlich jeder rund 2.365.200.000 Sekunden (75 Jahre). Manche mehr, manche weniger. Und das gilt nur für die reichen Industrieländer. In Entwicklungs-, Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern sind die Lebenserwartungen ja wesentlich geringer.
Aber egal wieviel Zeit man hat, man weiß nicht, wann das letzte Stündlein geschlagen hat. Wer an Gott glaubt, wird einzig ihm diese Eigenschaft zuschreiben.

Langeweile ist etwas, dass ich schon seit langer Zeit nicht mehr verspürt habe. Und das liegt nicht daran, dass ich über ein ausgefülltes Liebes- und Arbeitsleben verfüge, was früher nicht der Fall war. Denn auch davor hatte ich genug zu tun, genug Hobbies, vermutlich genug Zeitfresser.
Und als solche sind wohlmöglich zeitaufwändige Hobbies oder Arbeiten im Allgemeinen zu betrachten. Doch selbst wenn wir von diesen lassen, bekommen wir unsere Zeit nicht zurück. Wir können nicht zurück, denn die Zeit ist gerichtet und lässt sich nicht wiederholen oder umkehren. Was einmal geschehen ist, ist geschehen. Da beißt die Maus kein Faden ab.

Warum Rumhetzen zum "guten Ton" gehört, kann ich nicht sagen. Mir fehlt die positive Einstellung zu solcher Hetze. Immer in Eile, keine Ruhe. Ich habe keine Ahnung, warum alle geil drauf sind, keine Zeit zu haben. Und dann, wenn sie doch mal da ist, wissen sie nichts damit anzufangen.

Kinder fenzen wegen Langeweile und wenn sie dann erwachsen sind, bedauern sie die Zeit, die sie nicht genutzt haben. Genauso wie die Alten dann die Zeit bedauern, die sie als junger Erwachsener nicht genutzt haben. Aber der Zeit kann man nur hinterhertrauern. Ein Sprichwort sagt: "Noch nie konnte sich jemand and die Zukunft erinnern." Finde ich schön, das Sprüchlein.

Ich denke auch das "Zeit fühlen" und "Zeit genießen" sich ausschließen. Denn wenn ich genieße, mache ich mir keine Platte. Wenn ich Zeit fühle, bin ich mir dieser bewusst, kann sie aber in dem Moment nicht genießen. So richtig in den "Flow" kommt man ja erst, wenn man nicht mehr darüber nachdenkt.

In dem Sinne sollten wohl mehr zu Gott beten und seine Gebote und Regeln achten, denn da einjeder den Zeitmangel beklagt, könnte ein ewiges Leben als geschützes Lamm auf Erden im Paradies nicht schaden. Außer natürlich man glaubt an Reinkarnation. Da kann man sich für sein späteres Leben am Besten eine To-Do-Liste schreiben. Blöd nur, wenn man zum Regenwurm wird und aufgrund großer Sehschwäche, das eigene Geschmiere nicht mehr lesen kann. *Kleines Augenzwinkern*
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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon vlindertje » Fr 17. Mai 2013, 12:20

Ich freu mich über deinen ersten Eintrag zu diesem Thema und auch der rein physikalischen Auflistung, was Zeit an sich überhaupt denn ist. Dennoch hat mich der zweite teil deines Artikels mehr gefesselt und drum möchte ich mich hauptsächlich auch diesem widmen und weitere meiner Gedanken hinzu fügen.

Zeit an sich bedeutet wirklich mehr für mich, als nur die tatsächlich gemessenen Jahre, Stunden oder Sekunden. Das Wort "Zeit" bezeichnet für einen jeden von uns sicher mehr, als eine Maßeinheit. Sie wird dadurch benannt, daß wir Uhrzeiten, Tage und Jahre definieren, damit wir als Menschen eine Möglichkeit haben, Geschehen genau fest zu halten, zu übermitteln oder auch nur um sich miteinander abzusprechen, so daß ein Treffen mehrerer Menschen einfacher zu gestalten ist. Manchen von uns liegt dabei das genaue Einhalten eines zuvor festgelegten Zeitplanes, oder auch nur eines Treffpunktes, sehr am Herzen, andere nutzen die Zeit in diesem Zusammenhang als eine ungefähre Größe, einen Richtwert. Dies ist unter anderem kulturell bedingt aber auch persönlichkeitsabhänig, sowie beeinflußt von der jeweiligen Sicht der Dringlichkeit und der Prägung des Umfeldes in dem man aufgewachsen ist.

Was die Lebenszeit an sich angeht, die du ansprachest: Es ist dem wohl so, daß man nie weiß, wie viel Lebenszeit noch vor einem liegt. Noch dazu haben mir meine bisherigen Erfahrungen gezeigt, daß es keine Rolle spielt, ob du gerade mal 3 Jahre alt bist, ob du 30 Jahre bisher gelebt hast, ob deiner Jahre 50 sind oder 100 - das Alter deiner Tage, die du lebst, sagt nichts darüber au, wie viel Lebenszeit dir noch zur Verfügung steht. Für einen jeden kann das Leben schnell vorüber sein, sei es durch Krankheit, Unfälle, Naturkatastrophen, durch menschliche Hand verursachtes Leid oder einfach nur, weil der eigene Organismus nicht stark genug ist, noch länger zu leben. Ich selbst zum Beispiel kann berichten, daß ich die meisten Menschen, die ich in den Tod verlor, durch Krankheit verloren habe und nicht des Alters wegen. Ein Punkt, der einen jeden zum Nachdenken veranlassen sollte. Und ja, "... In dem Sinne sollten wohl mehr zu Gott beten und seine Gebote und Regeln achten, denn da einjeder den Zeitmangel beklagt, könnte ein ewiges Leben als geschütztes Lamm auf Erden im Paradies nicht schaden. ..."

Da ich des weiteren einige Dinge doch etwas anders betrachte und auch hier zum Nachdenken und der gleichen animieren möchte, habe ich das Bedürfnis, mich vorerst den "Zeiträubern" ein wenig zu widmen.

Du schriebst, daß du " ... genug zu tun, genug Hobbies, vermutlich genug Zeitfresser. ..." hattest und fügtest hinzu, daß dazu auch "... zeitaufwändige Hobbies oder Arbeiten im Allgemeinen zu betrachten ..." sind. Ich möchte diesem nicht so einfach zustimmen, denn ganz so besehe ich dies nicht. Ich selbst würde als "Zeiträuber" etwas definieren, was mich meiner Lebenszeit beraubt oder mich dazu zwingt, Zeit, die ich lieber selbst andersweilig gestalten wöllte, um meine Ziel im Leben zu erreichen bzw um bewußt zu leben und zu genießen. Wenn man dies einmal so betrachtet, besieht man "Zeiträuber" mal etwas genauer und kann versuchen sie für sich zu definieren.

Als ich diese Zeilen gerade eben schrieb, fallen mir "Zeiträuber" ein, die ich bisher noch gar nicht so wahrgenommen habe. Was dies ist? Unser Lebensstil. Wer raucht, hat den "Lebenszeiträuber" in der Hand und wer Alkohol konsumiert, kann seinem Körper auch schnell so schaden, daß er sich selbst seiner Lebenszeit beraubt. Bei Drogenkonsum ist es ebenso der Fall. Aber auch unsere Ernährung oder ob wir Sport treiben, steht mit unserer Lebenszeit in direktem Zusammenhang. Auch unser Wohnumfeld im Näheren, aber auch dem vor der Haustür hat Einfluß auf unsere jeweilige Gesundheit. Natürlich darf man nicht vergessen, daß auch Menschen die Bewußt auf ihre Gesundheit achten, diese schnell verlieren können oder andere Geschehnisse sie ihres Lebens berauben. Dennoch haben wir so einiges selbst mit in der Hand. Wir können uns vor körperschädigender Sonneneinstrahlung schützen, oder nicht. Wir haben Möglichkeiten zu entscheiden, wie wir unser Leben gestalten und ob wir "Lebenszeiträuber" im buchstäblichen Sinne begrüßen oder eher meiden, da uns unsere, uns zwar unbekannte, aber dennoch wertvolle, Lebenszeit nicht rauben bzw verkürzen lassen wollen.

Tja, und wie es so ist, man schreibt es so locker danieder und erkennt , daß man bei sich selbst, so aus dieser Sicht betrachtet, noch so einiges zu verbessern und zu verändern hat, denn ich möchte mir meine Lebenszeit nicht rauben lassen. So wird mir selbst bewußt, daß ich auf eine gesunde Ernährung bei meiner Hausgemeinschaft mehr bedacht bin, als auf die meine. Ebenso sehe ich Verbesserungsbedarf in Bezug auf Sport, auch wenn ich selbst nicht unsportlich bin. Auch verleitet der Wunsch nach gebräunter Haut einem schnell mal zu leichtsinnigem Verhalten.

Aber eigentlich wollte ich ja über die "Zeiträuber" sprechen, die auch du bereits angesprochen hast, nämlich " ... zeitaufwändige Hobbies oder Arbeiten im Allgemeinen ...", aber dies werde ich nun ein einem weiteren Eintrag, damit ihr, liebe Leser, auch die Möglichkeit erhaltet, zu dem bisher Gesagtem euch zu äußern.
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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon almafan » Sa 18. Mai 2013, 09:33

Zeitraubend, also in Sinne von "Zeit verkürzend" sind genannten Dinge, wie Nikotin, Alkohol, Drogen im Allgemeinen und sich gefährlicher Strahlung aussetzen ja allesamt. Auch wenn da "Heilpraktiker" anderes behaupten, dass eine Studie besage, 2-3 Zigaretten seien gesund, da der Körper lernt mit Giftstoffen umzugehen. Das ist natürlich Schwachsinn und schnell als solcher zu entlarven. Der Körper bekommt den Tag über genug Gefahrenstoffe, die er auch wieder auswerfen muss. Wäre dem nicht so, bräuchten wir keine Nieren. Und hätten wir keine Nieren, weil wir keine Giftstoffe aufnehmen, wären selbst 2-3 Zigaretten unser sofortiger Tod. So einfach widerlegt.
Eckard von Hirschhausen schrieb ja einmal in einem seiner Bücher, sinngemäß: Es gibt kein Medikament, keine Kur, keine Operation, die ein Leben so sehr verlängern kann, wie mit Rauchen aufzuhören. Außer, gar nicht erst anzufangen. Der Mann ist Arzt, böser Schulmediziner zwar, aber ich denke doch, dass er Krankheitsbilder kennt und diagnostizieren kann.

Ich bin gespannt, was du noch über die anderen Zeiträuber zu berichten hast.
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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon vlindertje » Di 15. Okt 2013, 19:08

Ich glaube dieser, von mir auf Facebook gefundene Text, paßt gut zu diesem Thema, auch wenn es hier irgendwie um Glauben oder Religion geht. Schließlich besteht meiner Meinung nach zwischen Glauben und Zeit nehmen ein Zusammenhang. ... Ich weiß, ich wollt eigendlich erst mich noch einmal zu dem Thema Hobbies und Arbeiten im Allgemeinen äußern...kommt noch..bestimmt.

>> Ob man an Gott glaubt oder nicht, hier wird mal beschrieben, was mit uns Menschen heute passiert- und die Mehrheit merkt es gar nicht.

SATAN RIEF EINE WELTWEITE VERSAMMLUNG ALLER DÄMONEN EIN.

In seiner Eröffnungsansprache sagte er, "wir können die Menschen nicht davon abhalten, beten zu gehen ".
"Wir können sie nicht davon abhalten, ihre heiligen Bücher zu lesen und die Wahrheit zu kennen."
"Wir können sie nicht einmal davon abhalten, eine vertraute Beziehung mit ihrem GOTT zu formen."
"Sobald sie diese Verbindung mit Gott haben, ist unsere Macht über sie gebrochen.“
"Also lassen wir sie beten gehen; lassen wir sie ihr Abendessen zum Mitnehmen haben,
ABER nehmt ihnen ihre Zeit weg, so dass sie keine Zeit mehr haben, eine Beziehung zu Gott aufzubauen, ... "
"Das ist es, was ich möchte, was ihr tun sollt!", sagte der Teufel:
"Lenkt sie davon ab, in ihrem Gott verankert zu sein und diese wichtige Verbindung im Verlauf ihres Tages zu beizubehalten!"
"Wie sollen wir das tun?", riefen seine Dämonen aus.
"Haltet sie beschäftigt in den Überflüssigkeiten des Leben, erfindet unzählige Pläne, die ihren Kopf beschäftigen" antwortete er.
"Verleitet sie dazu Geld auszugeben, Geld auszugeben, und noch einmal Geld auszugeben und sich Geld zu leihen, soviel es nur geht."
"Überredet die Ehefrauen zur Arbeit zu gehen, viele, lange Stunden und die Ehemänner sechs bis sieben Tage pro Woche 10-12 Stunden pro Tag zu arbeiten, so dass sie sich ihr leeres Leben leisten können."

Haltet sie davon ab ihre Zeit mit ihren Kindern zu verbringen."
"Bald werden ihre Familien zerbrechen, und dann bieten ihre Häuser, ihre Heime keine Fluchtmöglichkeit mehr vor dem Druck der Arbeit!"
"Überstimuliert ihren Verstand, so dass sie diese ruhige, kleine Stimme nicht mehr hören können."
"Verlockt sie dazu, jedes Mal, wenn sie unterwegs sind, das Radio oder den CD-Spieler zu spielen. Lasst sie das Fernsehen, den DVD-Spieler, den CD-Spieler und ihre PCs permanent in ihrem Haus laufen und danach schauen, und lasst in jedem Geschäft, in jedem Restaurant dieser Welt geistlose Musik non-stop spielen.
"Dies blockiert ihren Verstand und unterbricht ihre Verbindung mit Gott."
"Füllt ihre Kaffeetische mit Zeitschriften und Zeitungen."
"Bombardiert ihren Verstand 24 Stunden pro Tag mit Nachrichten, und überschwemmt sie mit soviel 'schlechten Nachrichten' wie möglich."
"Dringt in ihre Zeiten des Fahrens mit Reklametafeln ein."
"Überflutet ihre Briefkästen mit Werbepost, Katalogen jeglicher Art, Lotterien. Schickt ihnen jede Art von Mitteilung und werbewirksamen Angebot: freie Produkte, Dienstleistungen und falsche Hoffnungen.. "
"Seht zu, dass schlanke, schöne Modelle auf den Titelseiten der Zeitschriften und im Fernsehen zu finden sind, so dass ihre Ehemänner glauben, dass äußere Schönheit alles ist und sie mit ihren Frauen unzufrieden sind."
"Haltet die Ehefrauen zu müde, um ihre Männer zu lieben."
"Gebt ihnen auch noch Kopfschmerzen!"
"Wenn sie ihren Männern nicht die Liebe geben, die sie brauchen, dann beginnen diese, woanders danach zu schauen."
"Das wird schnell ihre Familien zerbrechen lassen!"
"Gebt ihnen Ablenkungen, um sie davon abzuhalten, ihren Kindern die wirkliche Bedeutung des Lebens zu lehren."

"Lasst sie selbst in ihrer Zeit der Erholung übermäßig sein."
"Lasst sie von ihrer „Erholung“ erschöpft zurückkehren."

"Haltet sie zu beschäftigt, um in die Natur hinauszugehen ... und über Schönheit und ihre Verbindung mit Gott nachzudenken. Schickt sie in Vergnügungsparks, Sportveranstaltungen, Einkaufszentren, Konzerte und Kinos stattdessen.“
"Haltet sie beschäftigt, beschäftigt, beschäftigt!"
"Überfüllt ihre Leben mit so vielen „guten“ Sachen, dass sie keine Zeit mehr haben, um nach der Kraft Gottes zu suchen."
"Sehr bald werden sie nur noch mit ihrer eigenen Kraft arbeiten, und ihre Gesundheit und ihre Familie für das Wohl der (Ur)Sache opfern."
"Es wird funktionieren!" "Es wird funktionieren!"
Es war wirklich ein Plan!
Die Dämonen gingen eifrig an ihre Aufgaben, verführten überall die Menschen noch beschäftigter und noch mehr gehetzt zu werden, überall und nirgends hinzugehen, überstimuliert und überschwemmt zu sein.
Sie hatten nur noch wenig Zeit für ihren Gott oder ihre Familien.
Sie hatten keine Zeit mehr sich auf die Macht Gottes zu konzentrieren, was ihr Leben ändern könnte.
Ich nehme an, dass die Frage nun lautet, ob der Teufel mit seinen Vorhaben erfolgreich gewesen ist ... oder nicht? Du bist der Richter!!!! <<
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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon Evelin56 » Di 15. Okt 2013, 21:12

guter Text - man sollte mal über sich selbst nachdenken und sich fragen:"Was mache ich aus meiner Zeit?" Wie gehe ich damit um? Was ist mir wichtig?
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Re: ... Zeit und Zeitmangel

Beitragvon almafan » Mi 16. Okt 2013, 12:34

Auf die Gefahr hin, hier als Satansjünger oder geistig Armer dazustehen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass alle Menschen von Gott abkehren, weil sie keine Zeit haben.
Manche haben für sich überzeugende Beweise gefunden, dass es ihn und die Dämonen einfach nicht gibt. Deshalb ist es für sie nicht notwendig, sich Gott zuzuwenden oder ihm dankbar zu sein. Sie füllen die Stelle mit anderen Dingen, die deswegen nicht gleich weniger sinnvoll sind.

Ich denke, für einen Gläubigen ist es einfach schwer vorstellbar, dass die Stelle, die bei ihnen Gott einnimmt, mit irgendetwas anderem gefüllt oder leergelassen werden kann, ohne irgendwelche Einbußen zu befürchten.

Allerdings spricht diese Anekdote definitiv viele Dinge an, die zeitraubend sind. Wir kaufen uns Sachen von Geld, das wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht leiden können. Wir wollen Erlebnisurlaube und übertreiben es dort. Wir kaufen uns Dinge, von denen uns die Werbung einredet, dass wir die unbedingt brauchen. Ein schnelleres Auto, um in der Rush-Hour genauso dahinzuschleichen, wie die anderen. Ein größeres Haus, in dem mehr Platz ist, als man braucht, damit man schneller das Gefühl der Vereinsamung bekommt. Die schönere Frau, die uns für den erstbesten Bodybuilder sitzen lässt, weil die vorherige Freundin/Frau schon über 40 ist. Wir zwar auch, aber man versucht sich mit einer jungen Frau - und umgekehrt ist dies ja mitlerweile auch häufiger der Fall - jung zu halten, die eigene Jugend nocheinmal zurück zuholen. Und dabei verschulden wir uns und müssen Überstunden schieben, um da wieder raus zukommen.
Das sind auf jedenfall Zeitfresser, die man mit ein wenig Hirn vermeiden kann.
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