Trivia




Witziges und Aberwitziges

Trivia

Beitragvon almafan » Do 4. Jan 2018, 10:02

Habt ihr etwas gelesen oder gesehen, dass irgendwie witzig ist, aber im Grunde doch wahr?
Hier habt ihr die Möglichkeit, es mit der Community zu teilen.

Trivia bezieht sich dabei auf eigentlich triviale, also nebensächliche Tatsachen. Um zu zeigen, was ich damit meine, veröffentliche ich sogleich den ersten Eintrag dazu.

Astronomie
Am 21. Oktober 2003 wurde ein transneptunisches Objekt entdeckt, das zunächst die provisorische Bezeichnung 2003 UB313 erhielt. Die Arbeitsgruppe nannte es jedoch "Xena" und den dazugehörigen Trabanten "Gabrielle", beide aus der Serie Xena - Die Kriegerprinzessin. Diese Bezeichnungen wurden jedoch nicht offiziell. Seit dem 13. September 2006 heißt das Objekt "Eris" und der Trabant "Dysnomia". "Dysnomia" war in der griechischen Mythologie die Dämonin der Gesetzlosigkeit, was auf den Namen von Lucy Lawless anspielt, die in der Serie Xena verkörperte.
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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Re: Trivia

Beitragvon almafan » Mi 16. Jan 2019, 22:16

Prost in 50 Sprachen

Auch im Ausland ist Höflichkeit beim Trinken wichtig. Hier haben wir Ihnen zusammengestellt, wie man sich in fremden Länder zuprostet.

Albanisch: Gëzuar!
Arabisch: Shereve!
Armenisch: Genatsoot!
Baluchi (Iran): Vashi!
Baskisch: Osasuna!
Bretonisch: Iermat!
Bulgarisch: Na zdrave!
Chinesisch: Gom bui! (Kantonesisch), Gan bei! (Mandarin)
Dänisch: Skål!
Englisch: Cheers!
Estnisch: Terviseks!
Finnisch: Kippis!
Französisch: Santé!
Georgisch: Vakhtanguri!
Griechisch: Jámas!
Grönländisch: Kasugta!
Hawaianisch: Mahalu!
Hebräisch: Le'chájim!
Hindi (Indien): Mubarik!
Holländisch: Proost!, Op uw gezonheid!
Indonesisch, Malayisch: Selamat minum!
Irisch: Slàinte!
Gälisch (Irland, Schottland): Sláinte!
Isländisch: Skål!
Italienisch: Salute!
Japanisch: Kanpai!
Jiddisch: Mazel tov!
Katalanisch: Salut!
Lettisch: Uz veselibu!
Libanesisch: Kesak!
Littauisch: I sueikata!
Maltesisch: Sacha! Aviva!
Nigerianisch: Mogba!
Norwegisch: Skål!
Persisch: Salam ati!
Polnisch: (Na) zdrowie!
Portugiesisch: Saúde! (Galizisch), Tim-tim! (Brasilien)
Rätoromanisch: Viva!
Rumänisch: Noroc!
Russisch: Vashe zdorovie!
Schwedisch: Skål!
Serbokroatisch: ´ivjeli!
Somalisch: Auguryo!
Spanisch: Salud!
Tagalog (Philippinen): Mabuhay!
Thailändisch: Chokdee!
Tschechisch: Na zdraví!
Türkisch: Serefe!
Ungarisch: Egészségére!
Urdu (Pakistan): Djam!
Walisisch: Iechyd da!
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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Re: Trivia

Beitragvon almafan » Fr 26. Jul 2019, 10:40

Elbenwald AGB

Der Webshop von Ebenwald hat die besten AGB, die ich kenne. Der Webshop selbst vertreibt Artikel zu unglaublich viel Filmen, Serien, Büchern und Spielen. Quasi ein riesen Fanshop.

https://www.elbenwald.de/agb

Ich will gar nicht so viel dazu schreiben, aber lest mal Punkt 3 und Punkt 10. Wobei ich bei letzterem denke, dass der nicht von allen Nutzern der Plattform umgesetzt wird.

Falls ihr euch fragt, was "Sickel" Sind, die in Punkt 10 stehen, klärt uns die Harry-Potter-Fandom-Webseite auf:
https://harry-potter.fandom.com/de/wiki/Sickel
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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Re: Trivia

Beitragvon almafan » Sa 3. Aug 2019, 22:20

Jumping the shark

Dieser Begriff stammt aus den US-amerikanischen Medien und soll den Zeitpunkt einer Serie markieren, an dem diese ihren Zenit überschritten hat und das Interesse des Publikums abflaut.

Etabliert wurde der Begriff durch die (inzwischen durch eine kommerzielle Firma übernommene und der ursprünglichen Inhalte und Kommentare entledigte) Website jumptheshark.com, die sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigte. Der Name der Website wiederum geht auf Episode 3 der Staffel 5 der Fernsehserie Happy Days zurück, die am 20. September 1977 ausgestrahlt wurde. In der "Fonzie in Hollywood - Teil 3" betitelten Folge sprang Fonzie, eine der Hauptfiguren, mit Wasserskiern über einen Hai. Einige Kritiker sehen diese "lächerliche" Szene als Ende der Serie, obschon sie noch weitere 7 Jahre lief.

Fonzie Jumps the Shark on Happy Days (Episode 5.3) 1977

https://m.youtube.com/watch?v=t4ZGKI8vpcg

Es gibt ein paar Indikatoren, um einen Jumping the shark zu erkennen:
  • Hauptdarsteller steigen aus der Serie aus, so geschehen in Happy Days oder Die wilden Siebziger.
  • Die Hauptdarsteller werden nach mehreren Jahren ein Paar, wie bei Nanny, Wer ist hier der Boss? oder Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark.
  • Es werden zusätzliche Figuren integriert, zum Beispiel in Eine schrecklich nette Familie.
  • Figuren, die eigentlich aus der Serie herausgeschrieben wurden, treten wieder auf. Hier sei Bobby in Dallas genannt.
  • Die Kinderdarsteller werden zu alt und durch neue Kinder ersetzt. So geschehen in Die Bill Cosby Show oder Full House.
  • Wie im Fall der Tante Vivian in Der Prinz von Bel-Air wird der Schauspieler einer Rolle ausgetauscht.
  • Ein oder mehrere Hauptcharaktere erleben eine drastische Veränderung in ihrem Leben, zum Beispiel durch einen Umzug oder ähnliches. Zu nennen sei da der vermeintliche Lottogewinn in Roseanne.

Mittlerweile ist der Begriff in den Vereinigten Staaten auch außerhalb der Serienbranche anzufinden und wird metaphorisch für Personen und Sachen gebraucht, die ihren Zenit überschritten haben.
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Re: Trivia

Beitragvon almafan » Mo 5. Aug 2019, 21:24

Nuking the fridge

Auch das ist eine recht neue Wortgruppenschöpfung aus dem Film- und Serienbereich und bedeutet auf Deutsch so in etwa "der nuklear gesprengte Kühlschrank". Der Ausdruck bezeichnet den Moment einer Serie oder eines Films, in dem die Handlung so offensichtlich realitätsfern wird, dass der Verlauf der Ereignisse nur bei willentlichem Hirn-abschalten als sinnvoll betrachtet werden kann. Der ursprüngliche Anspruch des Films oder der Serie wird durch die Absurdität der Szene ins Lächerliche gezogen. Damit steht dieser Ausdruck für "ein Film-Franchise ruinieren".

Er ist deutlich jünger als "Jumping the shark" und geht auf eine Szene aus Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Der namengebende Protagonist versucht, sich in einem bleiverkleidetem Kühlschrank vor einer Atombombenexplosion zu retten (#1). Kurz darauf wird der Kühlschrank mit dem Passagier durch die Detonationswelle aus dem nuklaren Testgebiet geschleudert, während alle sonstigen Gebilde völlig zerstört werden. Ohne nennenswerte Verletzungen entsteigt Indy dem Kühlschrank, während im Hintergrund... Ach, seht es euch an:


https://m.youtube.com/watch?v=3LRJR3YRaLQ

Der älteste rekonstrierbare Eintrag "Nuking the fridge" findet sich gerade mal 2 Tage nach der Filmpremiere (22. Mai 2008) und verbreitete sich schnell im Netz. Viele Filmkritiker übernammen den Begriff als Analogie zum gebräuchlichen "Jumping the shark" und beschrieben damit mittlerweile auch in anderen Filmen und Serien den Punkt, wo übertrieben alberne Effekte die Geschichte überspielen. Der Niedergang eines Franchise.

"Nuking the fridge" ist zwar ein neuer Ausdruck, beschreibt im Grunde aber auch nur das gleiche Phänomen wie "Jumping the shark" und ist daher nichts eigenständiges.
Bezogen auf Indiana Jones ist die Kritik eigentlich Quatsch, da auch früher schon physikalisch unmögliche Ereignisse auftraten.

#1 - Die Szene ist wohl eine Anspielung des Regisseurs Steven Spielberg auf ein frühes Konzept für den Film Zurück in die Zukunft, den er 1985 produzierte. Im Finale dieses frühen Entwurfs bringt die Hauptfigur Marty die hier noch wesentlich kompaktere Zeitmaschine an einem Kühlschrank an, der auf ein Atombombentestgelände in Nevada verfrachtet wird. In diesem Kühlschrank überlebt Marty schließlich einen Bombentest. Auch spätere Versionen, in denen die Zeitmaschine bereits wie im späteren Film zu einem DeLorean umgeschrieben wurde, enthalten noch eine Szene auf dem Testgelände, die aus Kostengründen letztlich jedoch völlig gestrichen wurde. Diese Szene soll auch der ursprüngliche Grund für die Beteiligung der Spezialeffektfirma Industrial Light & Magic am Film gewesen sein, der ansonsten wenig Spezialeffektszenen enthält und im Gegensatz zu seinen Fortsetzungen landläufig nicht als Effektfilm angesehen wird.
Quelle: http://www.slashfilm.com/how-back-to-the-future-almost-nuked-the-fridge/
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Re: Trivia

Beitragvon almafan » Mo 23. Sep 2019, 12:27

Der Gore-Effekt

Es geht hier explizit nicht die blutrünstigen Effekte in Filmen, sondern um ein von Klimawandelleugnern verwendetes politisches Schlagwort.


Benannt ist der Gore-Effekt (engl. Gore effect) nach dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore, der sich sehr stark dafür einsetzt, dass Menschen den Klimawandel ernst nehmen und über die Folgen nachdenken.
Er wird verwendet, um ironisch auf Wetterphänomene wie Schneewetter oder Kälteeinbrüche hinzuweisen, die gleichzeitig mit Veranstaltungen oder Demonstrationen zum Thema "Globale Erwärmung" auftreten. Häufig soll es solche treffen, bei denen Al Gore anwesend ist oder war, zum Beispiel:
  • Senatsanhörungen Gores zur Gesetzgebung zur globalen Erwärmung im März 2006 wurden aufgrund eines Schneesturms abgesagt und im Januar 2009 von einem Eisregen begleitet.
  • Am 22. Oktober 2009 fiel ein Vortrag von Al Gore an der Harvard University mit einem seit etwa 125 Jahren einmaligen Temperaturminimum zusammen.
Das Schlagwort wurde aber bereits von Journalisten und Klimaskeptikern auch dann für das zeitliche und regionale Zusammenfallen winterlicher Wetterereignisse mit klimapolitischen Veranstaltungen verwendet, wenn die Veranstaltungen nicht mit Al Gore in Verbindung stand:
  • Im Oktober 2008 wurde eine Marathondebatte des britischen House of Commons zur Klimagesetzgebung vom ersten Schneefall in London in diesem Monat seit 1922 begleitet.
  • Eine im März 2009 angesetzte Großdemonstration in Washington gegen die globale Erwärmung fiel mit Schneefall und dadurch bedingten Verkehrsproblemen zusammen.
Im 2011 erschienenen Buch Ich denke, also spinn ich: Warum wir uns oft anders verhalten, als wir wollen von Daniel Rettig und Jochen Mai erläutern die Autoren, dass es sich beim Gore-Effekt um selektive Wahrnehmung handelt. Es werden nur solche Ereignisse registriert, die diesem Effekt entsprechen, nicht aber auch solche statistisch erfasst, bei denen das nicht der Fall ist. So sind alle aufgeführten Events in den potentiell kälteren Monaten geschehen (Oktober - März). Auch lässt sich dadurch die stete Temperaturzunahme seit Jahrzehnten nicht wegreden.
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