Starthelfer bei World Vision




Platz für soziale Projekte.

Starthelfer bei World Vision

Beitragvon vlindertje » Fr 7. Jun 2013, 10:57

Ja, ich konnte nicht anders und fühle mich gedrängt, auch dieses Projekt zu unterstützen. Um was es hier geht und was "Starthelfer" ist? Nun, es handelt sich hier bei um das Starthelfer-Programms von World Vision und setzt den Grundstein für eine gute Entwicklung von Babys und Kleinkindern, welches man mit einem kleinen Beitrag von mindestens 9 Euro im Monat unterstützen kann. Wofür genau? Ich werde es hier mal etwas genauer auflisten und euch an einem Beispiel zeigen, wie mit kleinen Beiträgen Großes bewirkt werden kann.

Um hungernden Kindern zu helfen, setzt World Vision in den Starthelfer-Projekten erfolgreich die therapeutische Zusatznahrung Plumpy`nut ein. Plumpy`nut besteht aus Erdnusspaste, Milchpulver, Öl, Zucker, lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Es ist ein sehr kalorienreiches und nahrhaftes Kraftpäckchen. Plumpy`nut lässt unterernährte Kinder schnell wieder zu Kräften kommen. Die Paste muss vor dem Verzehr nicht mit Wasser zubereitet werden und wird selbst von Babys problemlos verzehrt. Ein Beutel Plumpy`nut enthält 500 Kalorien. Ein Kind benötigt etwa drei dieser Kraftpäckchen täglich.

Es sorgt dafür, dass möglichst viele Kinder in den ersten Lebensjahren eine gesunde Ernährung und eine medizinische Grundversorgung erhalten.

speziell für Kleinkinder (0-24 Monate):

1.An das Lebensalter des Säuglings angepasstes Stillen:
In den ersten 6 Monaten nur Muttermilch, dann bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres ergänzend zu anderen Lebensmitteln
2.Grundlegende Neugeborenen-Versorgung und Pflege (Untersuchung und Beratung)
3.Richtiges Händewaschen
4.Angemessene Beikost
5.zusätzliche Eisen-Einnahme
6.zusätzliche Vitamin-A Einnahme
7.Orale Rehydrationstherapie und Zink-Verabreichung
8.Fiebererkrankungen angemessen behandeln
9.Altersgerechte volle Immunisierung (Standard-Impfungen)
10.Malaria-Prävention (Moskitonetze)
11. Entwurmung bei Kindern, die älter als 1 Jahr sind


speziell für Schwangere:

1.Angemessene Ernährung in Qualität und Quantität
2.Nahrungsergänzung mit Eisen, Folsäure und Jod
3. Tetanus-Impfschutz
4.Malaria-Prävention (Moskitonetze) und Vorsorgebehandlung(AntiMalariaTabletten)
5.Beratung zum Geburtenabstand (Ziel: mindestens 2 Jahre, besser 3 Jahre Pause)
6. Entwurmung
7.Zugang zur Schwangerschaftsvorsorge, freiwillige HIV/ Aids-Beratung und -untersuchung

Was diesbezüglich noch gut zu wissen ist:

1% der weltweiten Kindstode ereignen sich in Industrieländern.
99% in Entwicklungsländern.

Frühe Hilfe ist besonders wirkungsvoll. Denn ein Kind, das sich in den ersten Jahren gesund entwickeln konnte, profitiert davon ein ganzes Leben lang. Schäden in den ersten Lebensjahren können dagegen irreversibel bleiben und zu Benachteiligungen wie z.B. Kleinwüchsigkeit führen.

Über 3 Millionen Kinder sterben pro Jahr an leicht vermeidbarer Unterernährung.

40% aller Mütter entbinden ohne kompetente Hilfe.

Über 50% aller weltweiten Kindstode ereignen sich in Afrika.
(Schon durch die Verabreichung von Vitamin-A-Präparaten können wir eine Reduzierung des Sterblichkeitsrisikos bei Kindern um ein Viertel erreichen. Im Projektgebiet in Mosambik sank innerhalb von 2 Jahren der Vitamamin-A-Mangel von 60% auf 36% um ein Drittel.)

66% aller Kindstode sind vermeidbar
(Die optimale Ernährung für Kinder in Entwicklungsländern bis 6 Monate ist ausschließliches Stillen mit Muttermilch. Im Projektgebiet in Kambodscha stieg durch Schulungen der Anteil der so ernährten Säuglinge unter 5 Monaten von 11% im Jahr 2000, auf 60% im Jahr 2005 und auf 74% im Jahr 2010)

Bis zu 80% ohne ausreichenden Zugang zu Gesundheits- oder Versorgungsdiensten



Ich jedenfalls hielt es daher für sinnvoll, dieses Projekt zu unterstützen, da ich dadurch das Gefühl habe, anderen Eltern das Leid ersparen zu können, daß ich erlebte und den Schmerz in sich zu tragen, den ich weiterhin in mir trage, seit mein kleiner Sohn Jeschua Theodorus im Alter von fast 3,5 Jahren verstarb.


Hier noch mal eine Lebensgeschichte von Janet, nachzulesen auf der Website von World Vision.:

Als Janet mit zehn Monaten in ein von World Vision unterstütztes Ernährungsprogramm aufgenommen wurde, wog sie gerade mal fünf Kilogramm. Gleichaltrige Babys bringen in dem Alter normalerweise doppelt so viel Gewicht auf die Waage. ...
In Janets Familie ist der Hunger allgegenwärtig und Essen zu beschaffen eine große Herausforderung. Die Eltern müssen sich mit dem geringen Gehalt der Mutter durchschlagen, die als Korbbinderin arbeitet. Doch selbst dieser Verdienst ist nicht regelmäßig. Janets Aufnahme in das World Vision-Programm war für die gebeutelte Familie ein großer Lichtblick.

"Die Erdnusspaste ist ein echter Lebensretter. Ohne diese therapeutische Zusatznahrung würden sich Kinder wie Janet mit gefährlichen Krankheiten anstecken oder sogar sterben", erklärt die World Vision-Krankenschwester ...Durch die Behandlung hat die Kleine auch wieder ordentlich Appetit. Dreimal am Tag wird Janet jetzt mit "Plumpy’nut" aufgepäppelt morgens, mittags und abends. Es ist die einzig nährstoffhaltige Nahrung, die sie bekommt.

Bereits sechs Monate später hat sich der Zustand des Babys sichtbar verbessert. .... "Mithilfe von ‚Plumpy’nut‘ hat Janet enorm zugenommen und ist nicht mehr in Lebensgefahr ..." ...

Janet ist mittlerweile ein aufgewecktes Kind, das auch schon die ersten Worte spricht, wie "Mama". Außerdem kann sie manche Sachen festhalten und mit ihnen spielen. "Das hat sie früher nie gemacht", berichtet Esther erfreut. "Zunächst sind wir einfach froh darüber, dass die Paste Janet am Leben hält", erklärt Esther.


(alle hier niedergeschriebenen Daten und Erzählungen stammen von der Website: http://www.worldvision.de/spenden-starthelfer-werden.php)
"Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt." Dalai Lama
Benutzeravatar
vlindertje
Fürst
Fürst
 
Beiträge: 278
Registriert: Di 21. Jun 2011, 15:04

von Anzeige » Fr 7. Jun 2013, 10:57

Anzeige
 

Zurück zu Lass uns helfen ...


Wer ist online?

0 Mitglieder

cron