Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt




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Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt

Beitragvon almafan » Di 3. Jan 2017, 23:20

Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt

Beim Grillen im letzten Jahr kam es, im privatem Kreise und ohne in irgendeine Lehrmeinung zu stoßen, zur Frage, was der Mensch wohl im künftigen Paradies essen wird.
Biblisch geschulte Omnivoren verweisen dabei gern auf Noah, dem es nach der Flut ja von Gott höchstpersönlich erlaubt wurde, defacto alle Tiere zu essen, die er erjagen oder mästen konnte (1. Mose 9:3, ab 5. Mose wird es auf eine Auswahl an Tieren beschränkt, durch Jesu Tod ist das auch das GESETZ an den Pfahl gebracht worden, die Einschränkungen also für Christen nicht mehr bindend). Vor der Flut ernährte man sich also offenbar vegan oder wenigstens vegetarisch. Der erste erwähnte Viehhirt war immerhin Abel.
Die eine Fraktion verstand dies als bleibend, die andere als vorrübergehend, wie das Leben unter Sünde. Daraufhin verlangte die Gegenfraktion nach der Bibelstelle, wo das stünde. Und die gibt es meinem bescheidenen Bibelverständnisses nicht.
Als Laie habe ich zu wenig Einsicht, um in einer biblischen Debatte zu glänzen. Und Frieden stört man kaum mehr, als durch das Richten über die Essgewohnheiten anderer. Das Schnitzel lässt man sich nicht gern vom Teller nehmen.
Fleisch brauche man doch und Gott hätte es ja nicht erlaubt, wenn es schädlich wäre. Und die Statistiken sind eh alle gefälscht, die Wissenschaftler gekauft.
Nach einigem Nachsinnen ist mir aber eine plausible Erklärung für die Position meiner Frau eingefallen. Ob sie mich schon einst flehentlich angeblickt hatte, um meinem Beistand zu erhalten, weiß ich nicht mehr.

Die Fleischlobby ist viel größer als die der Vegetarier und Veganer, auch wenn letztere seit ein paar Jahren Aufwind bekommen. Wenn also einer Wissenschaftler und Studien kaufen kann, dann doch sicher die größere Lobby.
Aber lassen wir das Argument mal so im Raum stehen, mit all den über 100 Studien. Ignorieren wir all das. Daran muss man festhalten. Denn was bliebe sonst außer "Weil's so lecker ist!" übrig.

. .

Also bringen wir ein paar biblische Argumente:

In Jesaja 11 wird schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Welt eröffnet. Beachtenswert ist der Friede zwischen Mensch und Tier in den Versen 6 - 9. Natürlich wird hier nicht explizit erwähnt, dass der Mensch keine Tiere mehr ißt. Man kann auch anwenden, dass es sich bei den beschriebenen Tieren um Charaktertypen und nicht um die buchstäblichen Tiere handelt, aber da die Tiere in der Gegend zu jener Zeit durchaus bekannt waren, kann man von der wörtlichen Bedeutung des Friedens zwischen Fleisch- und Pflanzenfresser als verheißene Zukunft ausgehen. Biologisch ergibt das zwar wenig Sinn, da der Löwe nunmal wie ein Jäger gebaut ist und auch der Wolf darauf spezialisiert ist, aber das können wir mit dem Hinweis auf "Gott wird's schon richten." ignorieren. Auf der Arche müssen die ja auch irgendwie klargekommen sein.
Wenn wir also annehmen, dass die Tiere untereinander friedlich zusammenleben, warum dann nicht auch die buchstäbliche Annahme, der Mensch wird künftig so sein? Aber es wäre schon ein einseitiger Friede, wenn der Löwe das Lamm verschont, aber der Mensch weiter Kotellets futtert. Ich weiß nicht wieviele kanibal veranlagte Soziopathen in eurem Freundeskreis umgehen, aber mir fällt sonst niemand ein, der seine Kumpels "zum Fressen gern hat".

Es ändert auch wenig daran, dass die neue Welt die artgerechte Haltung, die aktuellen entarteten, industriellen Barbareien abschafft. Es bleibt widersprüchlich zum postulierten Frieden. Tiere müssten weiterhin getötet werden, um an ihr Fleisch und Fell zu kommen. Das ist so sinnvoll wie gar kein Friede. Zumal artgerechte Haltung im Grunde nur Freiheit heißen kann, denn kein Tier ist seiner Art zur Gefangenschaft verdammt.
Wieso sollte auch das räuberischste und brutalste aller Raubtiere, der Mensch, in der neuen Welt nicht befriedet werden, wenn die anderen Raubtiere es offenbar dann sein sollen?

Ein weiterer Aspekt ist die Aussicht auf Nahrung im Überfluss. Eigentlich ist das schon heute möglich. Dass so viele Menschen heute hungern, liegt zu einem nicht geringen Teil auch an der Massentierhaltung. Nahrung die direkt in die Mäuler Hungernder gesteckt werden könnte, wird ineffizient an Milch- und Fleischvieh verfüttert, um sich dann aus deren Produkten zu ernähren. Im schlimmsten Falle mit einem Verlust von etwa 90% der nutzbaren Nährstoffe. Logisch, das Tier will ja auch von was leben. Aktuell werden je nach Land und Industrialisierungsgrad zwischen einem und zwei Drittel der zu bewirtschafteten Agrarflächen für die Futtermittelbeschaffung von Rind, Schwein, Schaf und Huhn aufgewendet.
Auf dem Weideland, dass benötigt wird, um eine Kuh auf 500 Kilogramm Nutzmasse aufzupeppeln, könnte man im selben Zeitraum auch 6.000 Kilogramm Äpfel oder sogar 14.000 Kilogramm Kartoffeln ernten. Und da eine Kuh nach ihrem Ableben kein weiteres Mal zu gebrauchen ist, der Apfelbaum nach einer Ernte aber schon, steigt das Nahrungsangebot scheinbar paradoxerweise beim Verzicht eine Produktkategorie aus dem Nahrungsangebot.
Die angekündigten fruchtbaren Wüsten und der Wildbach der sich dadurch schlängelt, sind gar nicht nötig, wenn mehr Leute schon heute auf Fleisch verzichten oder wenigstens den Verbrauch senken würden.
80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, mit einem Nahrungsüberschuss ... Glauben Sie mir, jedes Stück Fleisch, das wir essen, ist ein Schlag in das verweinte Gesicht eines hungrigen Kindes. ... Ein Kind, das heute am Hunger stirbt, wird ermordet.
- Philip Wollen


Das führt uns zum nächsten Punkt.
In Offenbarung 11:18 wird davon gesprochen, dass Gott jene verderben wird, die die Erde verderben.
Das würde so unglaublich viele Menschen treffen, aber den eigenen ökologischen Fußabdruck (so nennt man den eigenen Verbrauch im Vergleich zu einem Idealmaß, um die Erde nachhaltig zu bewirtschaften) kann man auch nur bedingt senken. Ein Fußabdruck von 1,0 wäre wünschenswert. Aktuell liegt die Menschheit bei 1,8 - 2,1 (je nach Berechnungsmodell) und würde demnach 2 Erden verbrauchen. Die gibt es erfahrungsgemäß aber nicht am Fließband. Der gesellschaftliche Anteil liegt dabei je nach Modell bei 0,8 - 0,9. Man kann also den eigenen Fußabdruck kaum auf den gewünschten Wert senken. Das geht nur gemeinsam. Und "gemeinsam" war bisher nicht die Paradedisziplin der Menschheit.
Gerne wird die Sojaproduktion mit ihrer Monokultur ins Feld geführt, wenn sich der Omnivori einem vermeintlich ökologischen Zwist entziehen will. Der Veganer/Vegetarier sei ja gar nicht so heilig, da die Sojaproduktion Unmengen Wasser verbraucht, die Bohnen und deren Produkte um die halbe Welt gekarrt werden müssen und man riesige Felder mit Monokulturen hochzieht, um den Bedarf der Veganer/Vegetarier zu decken. Wenn so ein Punkt auch noch von einem Kaffeetrinker vorgeführt wird, ist ein äußerst hoher Ironielevel erreicht.
Vielleicht sollte man dann aber auch bedenken, dass zum Beispiel in der Anbausaision 2008/09 91 % der weltweiten Sojaernte in Olmühlen gepresst wurde. Produkte der Pressung sind zu etwa 90 % Sojamehl und zu 10 % Sojaöl. Das Öl wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochöl, sowie Brat- und Backfett benutzt. Auch von Omnivori. Das Sojamehl wiederrum geht vor allem als Futterzusatz in die Viehindustrie. Nur zu einem geringen Anteil (3%) geht in die Herstellung von vegetarischen und veganen Lebensmittel.
Demnach ist der Verzehr eines Schweineschnitzels viel stärker an der Desertifikation (Wüstenbildung) und Monokultivierung beteiligt, als ein Veggieschnitzel. Ökologisch und ökonisch ist dem Veganer und Vegetarier also hier nichts vorzuwerfen.

Ein weiteres Argument, dass der Löwe doch wohl auch die Antilope reißt, streift wieder den ersten Punkt.
Biblisch geschult oder nicht. Das Argument ist Blödsinn. Auch die Bibel spricht von der Willensfreiheit des Menschen. Er kann sich entscheiden gut oder böse zu sein (Adam und Eva haben sich willentlich entschlossen, doch von der verbotenen Frucht zu essen), Salat oder Steack zu essen, mit oder ohne Beilage, etc. Weder Gott, noch der Teufel und auch nicht die Sterne geben vor, wie und was der Mensch is(s)t. Der Löwe aber hat schlichtweg keine Wahl. In der Bibel werden Tiere als einzig instinktgesteuert bezeichnet. Und auch wissenschaftlich betrachtet, ist es Unsinn, dem Löwen das Fleischessen zu untersagen.
Aber wagen wir den Vergleich: Wie würde wohl ein Discountfleischfresser mit blassen Beinen, einem Wohlstandsbauch, Badeschlappen, Tennissocken und rotgebranntem Rücken (typisches Grilloutfit, totschick) in der Steppe aussehen, wenn er per Pedes einer Antilope hinterher jagt? Nicht das alle Omnivori so aussehen, aber der typische Mensch aus den Industrienationen gleicht sich jenem Bild jährlich immer mehr an. Und vegane Ernährung ist dafür sicherlich nicht verantwortlich.
Dieses Bild ist einfach lächerlich weit entfernt, von den modernen Methoden der Nahrungsbeschaffung und darüber wird ein jeder (ob rein pflanzlich ernährt oder nicht) froh sein. Übrigens lässt sich eine Karotte wesentlich leichter fangen.

Schlussendlich lässt sich die Errichtung der neuen Welt ja auch als Schließen eines Kreises verstehen:
Gott wollte ja von vornherein nicht, dass der Mensch, sterblich und unvollkommen ist. Auf die Frage warum Adam, Eva, Noah und die anderen vor der Sintflut kein Fleisch gegessen haben, wie man der Erlaubnis in Genesis 9:3 entnehmen könnte, kommt ja reflexartig gern die Antwort, dass die Leute vor der Sintflut ja wesentlich näher an der Vollkommenheit waren, als die Menschen danach. Das könne man ja leicht an deren biblischen Altersangaben ablesen.
Also nimmt man an, dass sie auch die Nährstoffe aus der pflanzlichen Nahrung besser aufnehmen konnten und daher kein Fleisch benötigten. Über die Frage nach veganer oder vegetarischer Ernährung herrscht allerdings kein Konsens, da die Leute vor der Sintflut ja auch schon Viehwirtschaft kannten, angefangen beim oben erwähnten Abel. Der Verzehr von Milch- und anderen tierischen Produkten, wie Ei und Honig, sei also nicht auszuschließen. Irrelevant.

Und damit schließt sich nicht nur der paradiesische Kreis von Gottes Vorsatz, sondern auch der Kreis um die Eingangs erwähnte Behauptung, Fleischessen sei eine vorrübergehende Erlaubnis Gottes.
Denn wohin steuert die Menschheit denn in Gottes verheißendem Paradies? In Richtung Vollkommenheit. Und wenn Noah und Co kein Fleisch brauchten, warum dann die Leute der neuen Welt?
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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Re: Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt

Beitragvon almafan » Sa 16. Feb 2019, 21:43

Ergänzungen

Ich höre ab und an als Einwand meiner Ausführungen, wenn ich denn zu dem Thema "Vegetarische/Vegane Ernährung in der neuen Welt" gefragt werde, dass Gott noch nie etwas rückgängig machen musste, was er eingerichtet hat. Die Erlaubnis Fleisch zu essen würde demnach auch künftig bestehen bleiben. Was natürlich nichts daran ändert, dass es keine Pflicht ist und nichts lebensnotwendiges.
Bedenkt man allerdings das Israel das von Gott auserwählte Volk darstellt und von diesem, nach mehrfachem Ungehorsam gegenüber seinen Gesetzen und Geboten, den Segen wieder genommen hat, so gibt es recht schnell Präzedenzfälle zu finden. Die Ernennung Sauls zum König Israels und wie auch dieser durch Ungehorsam dieses Vorrecht verlor und die Krone an David ging.
Und selbst wenn es für den Menschen nicht schlecht sein sollte Fleisch zu essen - immerhin hat Gott dies höchstpersönlich gesagt und der will ja nur unser Bestes - für die Umwelt ist es das. Es ist die ineffizienteste Nahrungsquelle und verbraucht deutlich mehr Ressourcen, als am Ende umgesetzt werden.
Es ändert auch nichts am ursprünglichen Vorsatz, dass Menschen offenbar nur von den Früchten ernähren:
Gott gab dem Menschen auch folgendes Gebot: "Du darfst von jedem Baum im Garten essen, bis du satt bist."

- 1. Mose 2:16

Heute nennt man solche Esser Fruitarier. Denn von Kartoffeln, Weizen, Möhren und Co liest man hier nichts. Und Gottes Vorsatz steht fest. Ergo wird es wohl wieder da hin gehen.
Mit der Sprachverwirrung in Babel sollen alle Sprachen durch Gott entstanden sein und im Paradies sollen alle wieder eine Sprache sprechen. Ob es dabei um eine echte Sprache geht oder um eine vereinte Anbetung Gottes, lässt sich für mich, mit meinem aktuellen Bibelwissen nicht feststellen.

So sieht die Umweltbilanz für ein Glas Milch aus:
Facebookauftritt der Quarks&Co Redaktion (Link)

Aber ist Butter ökologischer? Nein, denn wenn jemand die Kühe erst mal leergemolken hat, muss man unfassbare 22 Liter der gewonnenen Muttermilch für Kälber aufbringen, um daraus ein Kilogramm Butter herzustellen. Die Produktion dieser Menge dauert je nach Kuhrasse unterschiedlich lang, entspricht aber im Schnitt ungefähr einer durchschnittlichen Tagesproduktion in Westeuropa. Für diese Tagesproduktion verfüttert man im Gut Hohen Luckow in Mecklenburg-Vorpommern 25 kg Maissilage, 10 kg Grassilage, ein halbes Kilo Stroh, 3,5 kg Zuckerrüben und 10 kg Weizen-, Mais-, Raps- und Sojaschrot. Mit anderen Worten: Aus fast 50 kg Futter wird am Ende ein ganzes Kilo Butter und das Nebenprodukt Buttermilch.

Da die Kühe sich zudem auch noch unmöglich benehmen und bei all dem Verdauen ständig extrem klimaschädliches Methan in die Umwelt rülpsen, hat Butter insgesamt die katastrophale CO2-Bilanz von 23.800 g CO2/kg. Margarine liegt je nach Quelle zwischen 750 und 1350 g CO2/kg, womit die Butter eine 18 bis 32-fache Klimabelastung mit sich rumträgt. Auch beim Flächenverbrauch macht die Butter keine gute Figur: Für ein Kilo Butter des obigen Beispiels verfüttert man allein für das Soja den Jahresertrag von 4,8 m² Plantage, in einem Kilo Margarine steckt hingegen das Palmöl von 0,6 m² Palmplantage. Und das war nur das Kilo Soja, die restlichen 48 Kilo Futter müssen auch noch irgendwo angebaut werden.

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Wie kann es sein, dass der Untergang der Menschheit so wenig Interesse erweckt und die Titelseiten sich in dieser Woche, wie in den Wochen und Jahren zuvor, eher mit der Partymetropole Berlin oder dem Elend der Patchwork-Familie beschäftigen als mit der im Grunde einzigen und überwölbenden und schrecklichen Realität unserer Zerstörung des Planeten? Wie kann es sein, dass mit magnetischer Intensität über Abschiebung und Asyl, über BAMF und drei bayerische Grenzübergänge diskutiert wird, während jeder Tag einer zu spät ist?

- Georg Dietz, Journalist, Buchautor, geb. 1969

Vielleicht ist es aber auch ein Test. Bis Armagedon wird so viel Umwelt, wie möglich zerstört, damit Gott mal danach zeigen kann, welche Power er hat. Wäre die Atmosphäre und der Erdboden noch intakt, wäre eine Regeneration derselben ja einfach natürlichen Prozessen zuzuschreiben. Das wäre weniger Wunder.

Viele - auch unter den Zeugen sind sie zu finden - haben eine resignierte Haltung, noch ehe sie es probiert haben: "Was soll ich schon ändern? Ich bin doch nur einer unter vielen Tausend." Wozu dann predigen? Es ist deutlich aufwendiger, als freischfrei oder auch nur fleischreduziert zu leben.
Oder: "Auf Fleisch und Milch kann ich nicht verzichten, das ist doch sonst fad." Auf wieviele scheinbar unverzichtbare Dinge hat man denn schon verzichtet oder mit anderen Dingen kompensiert, um mit Gott ins Reine zu kommen oder irgendein anderes Ziel zu verfolgen? Dinge, die wohl auch deutlich schwerer zu bewältigen waren, als der eigene Speiseplan.

Ich habe in meiner Lehre einen kennengelernt, der hat mit dem Rauchen aufgehört, weil er sich mit seinem knappen Budget entscheiden müsste: Musik (Vinylplatten) oder Kippen? Und er hat die Musik gewählt.
Wieso wählt man da nicht eine weniger schädliche Ernährungsweise? Für sich, für das Tier, für Arme und Hungernde und für den Planeten.
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Früher war alles besser? Heute sorgt in Deutschland die Allgemeinheit dafür, dass alle Wohnung oder Kleidung haben. Die Wohlhabenden geben 50% ihres Einkommens dem Staat, zahlen 80% der Einkommenssteuer, den größten Teil der Körperschafts- und Unternehmenssteuern, sowie einen überproportional hohen Anteil der Umsatzsteuer und sichern so die Grundversorgung der Armen. Kennt jemand eine Ära, in der es mehr Gerechtigkeit gegeben hätte?
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Re: Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt

Beitragvon almafan » Sa 23. Mär 2019, 10:38

Fleisch - Das leckerste Übel der Welt


https://m.youtube.com/watch?v=y6f3dwxexZM
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Re: Veganismus und Vegetarismus in der neuen Welt

Beitragvon almafan » Mi 6. Nov 2019, 23:15

Sascha Lobo: Warum werden immer mehr Leute vegan - Die Antwort lautet "Internet"

https://m.spiegel.de/netzwelt/web/warum-werden-immer-mehr-leute-vegan-die-antwort-lautet-internet-a-1292922.html

Der verlinkte Artikel ist zwar nichts für das Paradies, aber ein schönes Beispiel, dass auch Nicht-Vegetarier unaufgeregte Artikel über Vegetarismus / Veganismus schreiben können.
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