Nibiru




Religion, Esoterik, Verschörungstheorien und andere Dinge.

Nibiru

Beitragvon almafan » Do 5. Jan 2012, 23:54

Ich habe über Astrodicticum Simplex, einem Blogger mit weitreichender astronomischer Bildung aus dem Scienceblog, die Webseite raumbrueder.de entdeckt und mir den dortigen Text über den sagenhaften Planeten Nibiru durchgelesen. Das ist ja dieser Planet, der nach der Auffassung der Weltuntergangsgemeinschaft, eine der Möglichkeiten ist, wie unsere Welt am 21.12.2012 vergehen wird. Ihr wisst schon, die böse Mayaprophezeiung. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diesen Text hier genüsslich auf seine wissenschaftliche Überprüfbarkeit hin zu testen. Ohne längere Umschweife möchte ich damit auch gleich beginnen. Ich entschuldige mich schon jetzt einmal, wenn der Text ausufert. Aber um alles einleuchtend zu erklären, muss ich öfter weit ausholen. Denn ich kann nicht davon ausgehen, dass ihr das selbe Verständnis von Astronomie und Physik habt, wie ich. Dann zerpflücken wir mal los:

Der Text beginnt so:
Darf ich Euch die Geschichte erzählen von "Nibiru" dem 12. Planeten unseres Sonnensystems, den die alten "Sumer" so nannten? Habt Ihr schon gehört vom "Planeten-X" wie ihn unsere Astronomen und Physiker heute nennen. Wenn sie es wagen darüber zu reden (schließlich könnte man seinen guten Ruf verlieren oder noch schlimmer Gelder werden gestrichen).

Übrigens stammen alle Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler aus dem Quelltext und sind von mir nicht verändert.
Bereits hier stellen sich mir 3 Fragen:

Welche Planeten sind an Stelle Nr. 9, 10, und 11?

Vorwissen:
Pluto ist ja mitlerweile zum Zwergplaneten degradiert worden, die zu seinen Ehren auch Plutoiden genannt werden. Von innen nach außen heißen die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Auf den transneptunischen Bahnen (also weiter draußen als Neptun) befindet sich der Kuipergürtel, der eben auch Pluto und bisher 7 weitere ähnliche Objekte enthält. Noch weiter draußen wandert der vermutliche Plutoid Sedna herum, der eine stark exentrische Bahn beschreibt (also weniger kreisförmig wandert, wie die Planeten). Dahinter befindet sich nur noch die Oort'sche Wolke, eine bisher nicht sicher nachgewiesene Ansammlung von Asteroiden und anderen Objekten. Sie ist vermutlich kugelförmig angeordnet und bildet den Abschluss unseres Sonnensystems. Ein direkter Nachweis der Oort’schen Wolke durch Beobachtung ist auch in naher Zukunft nicht zu erwarten, aber es gibt genügend indirekte Anzeichen, so dass ihre Existenz als nahezu sicher gilt.

Problem:
Welche 3 Planeten hat der Autor also mehr auf der Karte verzeichnet, als die "böse NASA"? Natürlich kommt es dann auch darauf an, in wie weit man den alten Begriff der Planeten wertet. Nach alter Bezeichnung, in der Pluto ja auch noch einer war, wäre dieser ja der neunte. Eris, Makemake, Haumea wären Planet 10-13. Dann gibt es da noch 4 weitere Anwärter auf den Plutoidenstatus: Varuna, Quaoar, Sedna und Orcus. Da wären wir bei 17. Passt also auch nicht in die Zählung. Allerdings kann der Text ja auch schon etwas älter sein. Vielleicht waren bis dahin noch nicht so viele transneptunische Objekte bzw. Plutoiden bekannt, die damals dann auch keine Plutoiden waren, sondern noch Planeten oder zumindest Planetenanwärter. Wie die Objekte hier auf der Erde nun auch immer genannt werden, kümmert die ja nicht die Bohne da draußen.

Warum wird dieses Objekt mit Planet X gleichgesetzt?

Vorwissen:
Den Begriff "Planet X" gab es einst in der astronomischen Wissenschaft wirklich. Er wurde angewandt, für ein Objekt, dass wir nun Neptun nennen. Bereits Galileo soll diesen gesehen haben. Allerdings hielt er ihn in Konjunktion im Jupiter für einen Fixstern. Als 1821 die von Alexis Bouvard aufgestellten astronomische Tabellen über die Bahn des Uranus aufgestellt wurden, wichen diese stark von den späteren Beobachtungen ab. Die Bewegung des Uranus um die Sonne zeigte Störungen und entsprach nicht den keplerschen Gesetzen, die ja die Planetenbahnen um die Sonne beschreiben. Man vermutete also ein massives Objekt jenseits des Uranus, dass seine Bahn stören müsse. 1846 wurde er aufgrund vorausberechneter Bahnen dann doch entdeckt und bekam seinen heutigen Namen. Nach einigem hin und her.

Problem:
In der Astronomie gibt es den Begriff heute einfach nicht mehr. Es wurden keine weiteren Bahnstörungen gemessen, die eine Vermutung nahelegen, dass da draußen noch ein großes Objekt rumschwirrt. In Gazetten und Wissenschaftzeitschriften wird dieser Begriff für Exoplaneten, also Planeten in anderen Sternsystemen verwendet, ob nun direkt oder indirekt beobachtet oder berechnet.

Wenn sie es wagen darüber zu reden?

Vorwissen:
Die "böse NASA" kontrolliert ja alle Wissenschaftler der Welt, sowohl die mit Lehrstuhl in einer Universität, als auch die Hobbyastronomen. Deswegen ist über den Planeten natürlich auch kaum etwas nach außen gedrungen.

Problem:
Das ist natürlich quark. Selbst wenn die "böse NASA" es wöllte, könnte sie diesen Planeten X nicht geheimhalten. Außer natürlich sie verbieten weltweit den Physik- und Astronomieunterricht. Denn sobald man die kepplerschen Gesetze kennt, kann man errechnen, wie sich die Planeten da draußen bewegen und bewegen müssen. Sobald jemand ein Teleskop aufstellt und auch mal durchschaut, kann er den Himmel selbst beobachten. Der lässt sich nicht vertuschen. Und sollte jetzt ein Esoteriker von Chemtrails rumlabern (das sollen so chemisch manipulierte Kondensstreifen sein, die den Sternhimmel verdunkeln sollen), dem kann ich nur sagen, dass seit den 70ern die Nebel- und Wolkentage über Europa abgenommen haben und deshalb der Sternenhimmel immer klarer zu sehen ist.

Wo hält die "böse NASA" den Planeten denn versteckt? Und was haben die Maya mit dieser Verschwörung zu tun? Der Autor der Niribu-Webseite weiß es ganz genau. Und wir ergründen das im heutigen Beitrag.

Sein Platz ist zwischen Mars und Jupiter angesiedelt und er zieht Gegenläufig seine Bahn. Das heißt alle Planeten kreisen wie die Erde auch in der gleichen Richtung um unsere Sonne. Nibiru läuft dagegen. 3600 Jahre braucht er für eine Umlaufbahn.

Wieso sehen wir ihn dann nicht?

Vorwissen:
Es ist also ein Objekt (größer als der Pluto, sonst wäre er ja kein Planet) das zwischen Mars und Jupiter liegt. Beide Planeten sind mit bloßem Auge sichtbar. Es ist also kein Teleskop erforderlich, um diese Objekte zu sehen. Man muss sie nur am Nachthimmel finden.

Problem:
Wo ist Nibiru?

Wieso bewegt sich Nibiru entgegen des allgemeinen Drehimpulses unseres Sonnensystems?

Vorwissen:
Als unsere Sonne entstand, stürzte die Masse der Gasscheibe spiralförmig auf das Zentralgestirn. Alles was weit genug weg war, drehte sich zwar mit, fiel aber nicht ins Zentrum. Aus diesen Klumpen wurden dann die Planeten und alles andere was noch so umherfliegt. Selbst langperiodische Asteroiden wie Sedna, die bis weit ins All fliegen und nach zig Jahrhunderten wiederkehren, halten sich an diese vorgegebene Drehrichtung. Und je näher ein Objekt dem Zentrum ist desto schneller bewegt es sich um dieses: Merkur zum Beispiel ist der schnellste der Planeten (47,87 km/s), Neptun der langsamste (5,43 km/s).

Problem:
Was hat Nibiru also dazu gebracht, genau dem entgegen zu wirken? Es gibt für mich nur zwei logische Erklärungen. Es wäre möglich, dass ein anderes Objekt ihn gerammt hat und er so seine Richtung änderte. Dann ist es für ihn ein glücklicher Umstand, dass er noch existiert und eine stabile Bahn aufweist. Oder aber, er ist aus einem anderen Sternensystem geschleudert worden und wanderte durch das Schwerkraftfeld unserer Sonne, wo er auf seiner Bahn eingefangen wurde. Jetzt hat er zwar eine stabile Bahn, aber ebenso, wie bei der Rammhypothese müsste er immer langsamer werden, da der Drehimpuls der Sonne und er anderen Planeten ihn nach und nach abbremsen. Irgendwann stoppt er dann und beginnt sich anschließend mit steigender Geschwindigkeit mit den anderen Planeten zu bewegen. Ein solches Verhalten würde zumindest seine extrem langsame Umlaufzeit auf einer so sonnennahen Bahn erklären. Vielleicht wäre er ja schon lange in der Abbremsphase.

Aber hey. Bisher sind die Mayas ja noch gar nicht vorgekommen. Die haben doch sicher auch etwas damit zu tun.

Auch die "Maya" kannten dieses Gestirn. Räusper? Ahem, Kannten Ihn? Wegen dieses Sternes hört ihr Kalender(übrigens der genaueste Kalender der Welt) abrupt im Jahr 2012 auf.

Weder ist der Mayakalender der genauste der Welt (es gibt ja auch mehrere Mayazählsysteme) noch enden Kalender irgendwann. Kalender zählen nur fortwährend die Tage und erstellen daraus größere Zählsysteme, wie Wochen, Monate, Jahre. Kalender enden nicht. Es ist nicht ihre Funktion zu enden. Sie sind schlicht ein periodisches Zählsystem. Und Perioden und Zyklen enden nicht, sie kommen nur immer wieder zum selben Punkt.
Die Maya benutzten zwei wichtige, verschiedene Kalender: die Tzolkin-Zählung für rituelle Zwecke und den Haab-Kalender für den zivilen Gebrauch. Das klingt vielleicht seltsam - aber auch heute noch gibt es genügend Beispiele für die parallele Benutzung zweier Kalender. Für alltägliche Sachen wird fast überall auf der Welt der für uns normale Gregorianische Kalender verwendet - aber wenn es z.B. um religiöse Angelegenheiten geht, dann gibt es viele verschiedene Alternativen, die noch in Gebrauch sind. Der 5.Januar 2012 ist beispielsweise der 10.Tebet 5772 im jüdischen Kalender, der 10.Safar 1433 im islamischen Kalender, der 26.Kijhak/Choiak 1728 des koptischen Kalenders - usw. Auf http://www.nabkal.de könnt ihr selbst weitere Kalendersysteme durchrechnen.

Der Tzolkin-Kalender der Maya hat eine Periode von 260 Tagen, der Haab-Kalender basiert auf dem scheinbaren Umlauf der Sonne um die Erde und hat deswegen eine Periode von 365 Tagen. Man kann ein Datum also nun entwender im Tzolkin-System (z.B. 6 Edznab) oder als Haab-Datum (z.B. 11 Yax) angeben (mehr zur Namensgebung des Maya-Kalenders findet man z.B auf http://www.hermetic.ch). Starten beide Kalender am gleichen Tag, dann dauert es 52 Jahre, bis sich eine Kombination aus Haab- und Tzolkin-Angabe (z.B. 6 Edznab 11 Yax - der Todestag von Pacal I, Herrscher von Palenque) wiederholt.
Innerhalb dieser 52 Jahre lässt sich ein Tag durch Angabe von Haab und Tzolkin also eindeutig beschreiben. Will man allerdings auch längere Zeiträume behandeln, wird es schwierig. Das wäre so, als würden wir nur Tag und Monat angeben, aber kein Jahr. Wenn man dann vom 5.Januar spricht, weiß niemand, welcher Tag genau gemeint ist. Dazu muß man auch das Jahr angeben.
Deswegen gibt es bei den Maya auch noch einen dritten Kalender - den sg. "long count" bzw. die Lange Zählung. Basierend auf dem Zwanzigersystem (im Gegensatz zu unserem Zehner/Dezimalsystem) durchlaufen hier 5 Ziffern jeweils die Zahlen von 0 bis 19 (bzw. 4; eine Stelle läuft nur bis 17). Der 20. Januar 2009 (Amtseinführung von Barack Obama, 44.Präsident & 1.afroamerikanischer Präsident der USA) kann dann beispielsweise als 12.19.16.0.9 geschrieben werden (bzw. als 12 Baktun 19 Katun 16 Tun 0 Uinal 9 Kin).
Mit dieser Zählung lässt sich ein viel längerer Zeitraum abdecken. Für die Maya war die 13 (neben der 20) eine wichtige Zahl - das sieht man auch am Tzolkin-Kalender der 13 mal 20 = 260 Tage umfasst - und deswegen vermutet man, dass eine sogenannte Epoche genau 13 Baktun dauert. Also von 0.0.0.0.0 bis 12.19.19.17.19. (das entspricht etwa 5125 Jahren) - danach beginnt die neue Epoche wieder bei 0.0.0.0.0. Das ist allerdings nicht ganz sicher - genauso könnte es sein, dass eine Epoche bis 20.0.0.0.0 läuft. Wann genau der Nullpunkt der langen Zählung war, ist ebenfalls nicht ganz sicher. Die meisten Forscher glauben, dass es der 11. August 3114 v.u.Z war. Und wenn das stimmt, dann fällt 12.19.19.17.19 der langen Zählung genau auf den 21.12.2012.
So weit die Fakten. Der 21.12.2012 ist also für die Maya so etwas wie ähnliches wie der 31.12.1999 für uns (wenn denn der Nullpunkt stimmt und die Zählung nur bis 13 geht). Alle Stellen des Kalenders ändern sich und zahlenmäßig beginnt eine neue Epoche.

Gut, zum Millenium gab es ja auch bei uns Untergangsstimmung. Man ging von einem weltweiten Blackout aus, weil die Rechner revoltieren und die Flügzeuge nun rückwärts fliegen lassen. Und was alles noch so passieren sollte. Und siehe da: Wir sind noch hier. Mystisch ist daran also nichts. Es ist deren Millenium und die haben glücklicherweise keine Rechner und Flugzeuge. Und einen Untergang haben sie ja auch nie prophezeit. Das ist eine westlich-esoterische Ausprägung, nix von den Maya.

Aber wie ist der Planet Nibiru denn aufgebaut? Aus was besteht er? Gibt es auf ihm Leben? Das alles und noch mehr im nächsten Beitrag.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Sa 7. Jan 2012, 19:29

Jetzt wird es aber erst richtig hahnebüchen.

Nibiru ist ein "brauner Zwerg". So bezeichnet man Sonnen bzw. Sterne die zwar massereicher(13 - 70 mal mehr als Jupiter) sind als planetare Gasriesen wie zum Beispiel Jupiter und Saturn deren Masse aber dennoch nicht ausreicht um eine Wasserstofffusion in Gang zu bringen. Wie bei unserer Sonne etwa. Trotzdem finden in braunen Zwergen gewisse Fusionsprozesse statt, da es Fusionsreaktionen gibt die bei niedigeren Temperaturen ablaufen. Ihre Spektralstärke reicht von 800 - 2000 K. Zum vergleich unsere Sonne über 5700 K. Die Spektralfarbe ist rot, unsere Sonne gelb, wobei die hellsten Sterne die Farbe blau haben. Die Fusionsprozesse hören nach spätestens 250 Millionen Jahre auf. Dann ist sein Lithiumvorrat aufgebraucht. Zum Vergleich: Unsere Sonne lebt 9 Milliarden Jahre.

Wieso sehen wir diesen erdnahen brauen Zwerg nicht?

Vorwissen:
Die Beschreibungen bezüglich der Fusionsprozesse, der Sonne und eines braunen Zwergs sind insoweit korrekt. Die Sonne fusioniert zur Zeit Wasserstoff zu Helium. Einer brauner Zwerg kann das nicht.

Problem:
Ein brauner Zwerg hat eine Leuchtkraft, die weit über der der Albedowerte (Abstrahlung/Rückstrahlung) der Planeten liegt. Nibiru wäre nicht nur durch seine schiere Größe allein, nach dem Mond, das mit Abstand hellste Objekt am Nachthimmel. Sondern ebend noch heller, wenn er ein brauner Zwerg wäre und demnach Licht abstrahlen würde. Er würde uns erscheinen als kleiner roter Mond oder dergleichen. Es wäre unmöglich ein solches Objekt geheim zu halten. Und dann dürften ihn nicht nur die Maya gekannt haben, sondern alle Menschen, die jemals in den Sternenhimmel geschaut haben. Er müsste also quer durch alle Kulturen und seit der Antike bekannt sein, wie Merkur, Venus, Mond, Mars, Jupiter, Saturn und Uranus. Das dem nicht so ist, erhärtet die Tatsache, dass es ihn nicht gibt.
Und es soll jetzt keiner kommen, mit unsichtbarer Materie. Denn auch diese macht sich durch Gravitation bemerkbar. Wenn ein brauner Riese so nah an der Erde wäre, würde er diese nicht erst 2012 stören, sondern schon seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, Jahrmillionen. Ein solches Objekt würde die Asteroiden zwischen Mars und Jupiter unmöglich machen, weil sie entweder auf ihn gestürzt wären oder durch Gravitationsstöße aus der Bahn geworfen, wohlmöglich in Richtung Erde. Die Erde müsste dadurch aber wesentlich häufiger von Asteroiden und Co getroffen werden. Ja der Mars selbst könnte nicht mehr als eigenständiger Planet existieren. Er wäre entweder aus dem System gekickt oder Richtung Sonne geschubst worden. Er könnte dann aber auch zu einem Mond des braunen Zwerges dekradiert worden sein, da die Gravitation ihn auf dessen Bahn gezogen hätte. Ja selbst Jupiter wäre nicht verschont geblieben, wenn ein solch massereiches Objekt innerhalb seiner Bahn rumkurvt.

Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass es einen Zwergplaneten mit dem Namen Ceres auf einer Bahn zwischen Mars und Jupiter gibt. Dieser wurde am 1. Januar 1801 von Giuseppe Piazzi entdeckt und lange Zeit für einen Asteroiden gehalten. Seit 2006 gehört er zu den Zwergplaneten. Und nach dem Ceres wurden noch fünf weitere Zwergplaneten entdeckt, die allesamt ein wenig kleiner sind als Ceres (Pallas (bekannt seit 1802), Juno (1804), Vesta (1807), Astraea (1845) und Hebe (1847)). Wenn wir also seit über 200 Jahren von einem Zwergplaneten auf dieser Umlaufbahn wissen, wie kann es dann möglich sein, dass uns ein wesentlich größerer brauner Zwerg entgangen ist? Auch wenn er bisher aus unerklärlichen Gründen noch nicht entdeckt worden wäre, wären auf diesem entgegenkommenden braunen Zwerg (Wir erinnern uns: Nibiru soll ja dem Drehimpuls gegenläufig sein.) alle bekannten Zwergplaneten zerschellt. Überhaupt würde kein einziges Objekt im Asteroiden-Hauptgürtel, der sich zwischen Mars und Jupiter befindet, noch da sein. Die meisten wären auf Nibiru gestürzt, andere längst durch Gravitationsstöße aus dem System oder auf andere Planeten geworfen.

Nibiru hat 5 Monde und auf einem dieser sollen die Anunnaki leben.
Ab 2009, spätestens aber 2010 werden wir ihn mit bloßen Auge sehen können vermute ich. Obwohl Dr. Harrington darauf hinweist, das dass erst 2011 sein wird. Auch am Tag, immerhin ist er eine Sonne wenn auch schwach und so wird er wohl rotleuchtend uns erscheinen.

Warum sehen wir Nibiru nicht jedes Jahr?

Vorwissen:
Unsere Erde braucht für einen Umlauf um die Sonne exakt ein Jahr. Immer. Bei Wind und Wetter. Die Erde ist pünktlich, anders als die Deutsche Bahn. Nibiru braucht, laut Autor, ungefähr 3600 Jahre und kommt uns entgegen.

Problem:
Zu den Anunnaki später mehr.
Bild
Die Bahnen des inneren Sonnensystem, nicht maßstabsgetreu: Sonne (gelb), Merkur (orange), Venus (pink), Erde (blau), Mars (rot), angenommener Nibiru (braun) und Jupiter (ocker).

Warum also sollte man ihn erst seit 2011 sehen können? Da er arschlahm ist und wir jedes Jahr wieder an ihm vorbeisausen, müssten wir ihn auch jedes Jahr sehen. Denn während wir 360° in einem Jahr schaffen (also eine Umrundung) schafft er nur eben 0,1° seiner Bahn. Da er uns ja entgegenkommt, müssten wir ihn jedes Jahr ein wenig früher sehen. Sagen wir Position 1 (im Bild die 1) beschreibt seinen Standort, wenn er mit uns und der Sonne "auf einer Linie" liegt und datieren von nun an. So befinden wir uns wieder "auf einer Linie" mit ihm und der Sonne, noch bevor ein Jahr um ist (Position 2). Denn er kommt uns ja entgegen. Wir brauchen also nicht ganz ein Jahr, um wieder "auf seiner Höhe" zu sein. Und wenn er ab 2011 selbst tagsüber sichtbar ist, warum hat ihn dann niemand gesehen, nicht mal in der Nacht? Und seine angebliche Entfernung und Größe lassen darauf schließen, dass er entdeckt worden sein muss, sowohl über die Schwerkraft als auch im Spektrum des sichtbaren Lichtes. Er wäre sichtbar für jedermann, auch ohne Teleskop. Aber ich glaube, das erwähnte ich bereits.


Das hier ist übrigens eines der "Beweisfotos". Es zeigt ein Licht neben der Sonne. Aber müsste es nicht rot sein? Und warum befindet es sich in dieser Richtung? Wenn es sich außerhalb der Erdbahn befindet, was ja auf der Webseite postuliert wird, warum ist er der Sonne so nah? Dafür müsste er auf einer erdinneren Bahn liegen. Wie Venus oder gar Merkur. Vielleicht weil er vor kurzem "hinter" der Sonne hervorgekommen ist bzw. gerade "hinter" der Sonne verschwinden will. Ist ja möglich, dass er sich zum Zeitpunkt der Aufnahme auf der anderen Seite des Sonnensystems aufgehalten hat. Auf einer Elipse um die Sonne kein großes Wunder. Demnach wäre er aber gerade zum Zeitpunkt der Aufnahme sehr weit weg gewesen. Fast so weit weg, wie er auf seiner Bahn von uns weg sein kann. Das aber bedeutet auch, dass er, wenn er wieder an der Erde vorbeikriecht, wesentlich größer und heller am Himmel stehen müsste. Um dieses Objekt zu übersehen, müsste man dann schon verboten bekommen, in den Himmel zu schauen. Und ja nicht in die Spiegelung eines Sees oder dergleichen. Denn anders kann man dieses Objekt nicht übersehen. Er wäre eben nach dem Mond, das mit Abstand hellste Objekt am Himmel.

Weiterführendes Wissen:
Aber einige Forscher nehmen wirklich an, dass es einen Begleitstern unserer Sonne gibt, der dafür verantwortlich ist, dass es zyklisch zu vermehrtem Meteoriteneinschlag auf der Erde kommt. Er soll weit draußen hinter allen bekannten Planeten seine Bahnen ziehen und für einen Umlauf rund 250 Millionen Jahre benötigen. Das wird von anderen wieder ausgeschlossen, weil unserer Sonnensystem nicht alt genug sei, so langperiodische Bahnen stabil zu halten. Eine Bahn braucht ja einige Zeit, um sich einzupegeln. Je größer die Bahn, desto länger braucht sie.
Wikipedia: Nemesis
In diesem Wikipedia-Artikel wird das Für und Wider eines Begleitsterns erörtert. Ein näherer Nachbar, wie Nibiru es sein soll, wird dagegen nicht erwähnt.

Kommen wir nun also zu den Außerirdischen, die Ende des Jahres mit uns Kontakt aufnehmen werden, uns also entweder versklaven oder aber in eine neue Bewusstseinsebene versetzen werden: Die Anunnaki. Ehm ... ja.

Woher wussten die das? Die Sumer sagen:
Die Anunnaki erzählten uns das!

Noch vor wenigen Jahrhunderten dachten wir die Erde ist eine Scheibe, doch die Sumer vor 6.000 Jahren gingen davon aus das wir auf einer Kugel leben. Wie konnten die das wissen? Die Sumer sagen:
Die Anunnaki erzählten uns das!

Pluto wurde von unseren Astronomen erst 1930 entdeckt. Woher kannten die "Alten" also diesen und andere Planeten unseres Sonnensystems(die Sumer beschreiben die fernen Planeten "Uranus", "Neptun" und "Pluto" genauso wie 1980 von der Raumsonde "Voyager" vorgefunden und fotografiert), ohne über Fernrohre oder dergleichen zu verfügen? Die Sumer sagen:
Die Anunnaki erzählten uns das!


Wer sind diese Sumer?

Vorwissen:
Das Land Sumer lag südlich von Akkad in Mesopotamien (im heutigen Irak). Die Sumerer beeinflussten im Laufe des 4. Jahrtausends v. Chr. den Übergang zur mesopotamischen Hochkultur entscheidend. Ihr Land nannten sie „ken-gir“, ihre Sprache „eme-gi(r)“; der Begriff „Šumeru“ ist die akkadische Bezeichnung für das Land und Volk der Sumerer. Diese Bezeichnung wird seit dem 19. Jahrhundert nach der Wiederentdeckung der sumerischen Schrift und Sprache auch für ihre Kultur verwendet.

Wer glaubte denn an die Erdplatte?

Vorwissen:
Die Vorstellung einer flachen Erde (auch: Erdscheibe) findet sich in vielen frühen Kulturen. Sie wurde bereits von Autoren der Antike kritisiert und durch die Vorstellung der Erde als einer Kugel („Erdkugel“) ersetzt. Letzteres blieb auch im europäischen Mittelalter die vorherrschende Lehrmeinung.
Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Association of Britain als weitestverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet. Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten, dass "außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach", und dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb. Die moderne Fehlannahme, dass der mittelalterliche Mensch an eine scheibenförmige Erde glaubte, fand demnach erst im 19. Jahrhundert Verbreitung, vor allem aufgrund von Washington Irvings Erzählung Das Leben und die Reisen des Christoph Columbus (1828). Diese Aussagen von J.B. Russell und der christlichen American Scientific Affiliation bestreiten, dass die mittelalterliche Kirche die Vorstellung einer flachen Erde verbreitet hat.

Problem:
Wieso auch sollte Columbus den Westweg nach Indien suchen, wenn die Erde hinter dem Atlantik aufhören soll? Er wäre ja freiwillig auf das Ende der Welt zugesteuert. Nicht das der Autor dies mit dem geozentrischen Weltbild verwechselt, wo die Erde den Mittelpunkt des Universums darstellt. Diese beiden Weltbilder gehören nicht zusammen, werden aber bei Hollywoodautoren und ähnlichen Kleingeistern synoym verwendet.

Warum sollte man Uranus auch nicht kennen?

Vorwissen:
Uranus ist bei guten Bedingungen mit bloßem Auge sichtbar, allerdings entspricht seine Helligkeit nur einem gerade noch erkennbaren Stern 6. Größe. Hingegen zählen alle der Sonne und der Erde näheren Planeten – von Merkur bis Saturn – mit einer Helligkeit von mindestens 1. Größe zu den auffälligsten Objekten am Himmel und sind seit dem Altertum und der Antike als Wandelsterne wohlbekannt. Auf Grund seiner langsamen Bahnbewegung blieb Uranus auch nach der Erfindung des Fernrohrs noch lange als Planet unerkannt und wurde bei vereinzelten Beobachtungen für einen Fixstern gehalten. Aber er war bereits zuvor bekannt.

Problem:
Zu den anderen Behauptungen über die Kenntnis von Neptun und Pluto will ich mich nicht versteigen. Als gesichert gilt, dass die Sumerer eine der ältesten bekannten Kulturen sind, die sich mit Astronomie beschäftigt haben sollen. Wie weit deren astronomisches Wissen reicht, erschließt sich mir nicht. Ob die Sumerer ein geozentrisches (Erde im Mittelpunkt) oder ein heliozentrisches (Sonne im Mittelpunkt) Weltbild hatten, weiß ich leider auch nicht.

Die Hypothese von dem Planeten, der von weit draußen kommt

An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Einschub wagen. Andere behaupten ja, Nibiru hätte eine exentrische Bahn, wäre also die meiste Zeit von der Sonne weit entfernt und käme 2012 der Erde nahe. Nach den keplerschen Gesetzen wäre auch ein solches Objekt bereits jetzt innerhalb der Jupiterbahn und daher sichtbar, egal ob nun brauner Zwerg oder nicht. Und ob die Anunnaki auf einem der Monde oder auf dem Planeten selbst leben würde, wäre dann völlig unerheblich. Denn sie hätten aufgrund ihrer stark unterschiedlichen Sonnenabstände ein so extremes Wetter, dass sie hätten nicht entstehen und heute noch existieren können. Im sonnenfernsten Punkt auf ihrer 3600 Jahre langen Reise wären sie weiter entfernt als alle bekannten Planeten, selbst weiter als Pluto oder der exentrische Sedna. Dort wäre es bitterkalt. So bitterkalt, dass einem die Luft fast gefriert. An ihrem sonnennächsten Punkt wären sie aber plötzlich mit irdischem Klima konfrontiert. Sie hätten fast die ganze Zeit Nacht und nur wenige Jahre einen Tag-Nacht-Rhytmus. Wenn sich der Planet denn dreht. Mit so unrhytmischen Phasen kann sich kein Leben entwickeln. Zumindest kein oberirdisches. Zu den aufgestellten Hypothesen einer unterirdischen Rasse werde ich mich aber bei den vom Autor des verlinkten Textes postulierten Anunnaki und deren Helfern befassen. Daher wird das an dieser Stelle nicht weiter ausgewalzt.

Wer sind diese Anunnaki?


Das frage ich mich auch.
Ab seinen Geschichten über die Anunnaki fängt er sogar an, sich selbst zu wiedersprechen. Wenn dieser angenommene braune Zwerg uns nur alle 3600 Jahre begegnet, was er ja erwiesener Maßen gar nicht kann ... aber wir tun jetzt einfach mal so ... dann kann er die Sumer gar nicht beeinflusst haben. Er wäre das letzte mal 1588 v.Chr. erdnah gewesen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Sumerer schon wieder weg. Einzig ihre Sprache hatte noch einigen Nutzen. Und eine Periode davor (4188 v.Chr.) gab es die Sumerer noch gar nicht. Mit wem haben die also gequatscht?

Sie sind eine humanoide Art(Mensch-Reptil-Hybriden), mit unterschiedlichen Aussehen. Sie sehen uns Erdenmenschen teilweise sehr ähnlich. Haarfarbe: blond bis schwarz auch rot.
Größe der Männer: 2m - 2,20m; Frauen: 1,80m - 2,20m.
Sie kommen aus dem Aldebaran System, im Sternbild Stier.
Ihre Nachfahren sind in den Plejaden gesiedelt.


Vorwissen:
Aldebaran ist ein Sternensystem in etwa 67 Lichtjahren (20 Parsec) Entfernung. Der Hauptstern ist ein Roter Riese, sein Begleitstern ein roter Zwerg. Die Plejaden sind einer der auffälligsten Sternenhaufen am Nachthimmel, sie umfassen rund 500 Sterne und sind ungefähr 380 Lichtjahre (130 Parsec) entfernt. Meist meint man damit nur die 6-10 hellsten Sterne dieses Haufens. In der antiken und sogar prähistorischen Welt waren sie in verschiedenen Kulturen der sitzt von Siebengottheiten, von universellen Lehrern.

Problem Nr. 1:
Doppelsternsysteme lassen keine stabilen Planetenbahnen zu. Entweder drehen sie sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt und verhindern überhaupt, dass ein Planet sich bilden kann, weil sie die Gas- und Staubscheibe selbst komplett in sich aufnehmen. Oder sie lassen entstandene Planeten nicht lange auf ihren Bahnen. Mal wäre dieser Planet näher an einem der Sterne, mal weiter weg. Nie aber wäre er, durch die Anziehungs- und Abstoßungskräfte der zwei Sterne, auf einer stabilen Bahn.
Schon unser Mond hat genug Masse, dass unsere Erde trudelt. Das bedeutet die Erde und der Mond haben ein gemeinsamen Masseschwerpunkt. Dieser liegt 4331 bis 4942 km (im Mittel: 4671 km) außerhalb des Geozentrums, also noch innerhalb der Erde in rund 1700 km Tiefe.
Bild
Nebenbei, gäbe es in einem Doppelstern einen rein hypothetischen Planeten, so gäbe es auf diesem keinen geordneten Tag-Nacht-Rhytmus. Und dabei ist es unerheblich, ob der Planet in einer großen Runde beide umrundet oder ob er auf einer Bahn um einen von beiden kreist. Bei der großen Bahn um beide Gestirne wäre er zu weit weg vom Zentrum, um noch viel von der Wärme der Sterne abzubekommen. Bei einer kleinen Runde um eines der Gestirne hätte er in der "Nacht" dann den anderen Stern auf der abgewandten Seite. Es gäbe keine Nacht. Auch würde dann der jeweils andere Stern kräftig an ihm zerren, denn er hat ja eine gewaltige Masse.
Um Leben hervorzubringen, müsste er auch einen passenden Abstand zu seinem Stern herstellen. Wenn er den roten Zwerg umkreist, müsste er dicht heran, um von der Wärme was abzubekommen. Aber er würde durch das Schwerefeld des roten Zwerges in seiner Rotation schnell abgebremst werden. Wir haben bei uns im System einen Planeten, der das beweist. Der Merkur braucht für einen Merkurtag fast 0,66 Merkurjahre. Er dreht sich in einem Merkurjahr nur eineinhalb Mal. Alle 2 Jahre hat er 3 Tage geschafft. Und er wird immer langsamer. Auch der Mond hat durch seine Nähe zur Erde seine Rotation gestoppt. Er zeigt uns immer die gleiche Seite. Der hypothetische Planet um den roten Zwerg wäre so dicht an diesem, dass auch er seine Rotation bald einstellen würde. Eine Seite wäre ständig dabei zu verbrennen, während die andere auskühlt (Bsp: Merkur).
Fliegt er um den roten Riesen in dem System Aldebaran, dann muss er sehr weit außen unterwegs sein, damit er nicht vom Stern selbst verbrannt wird. Noch weiter müsste er, um so weit aus dem Schwerefeld zu kommen, dass er nicht auf den Stern stürzt. Dort aber wäre er nicht mehr in seiner habitativen Zone und bekäme nicht mehr genug Wärme.
Ideal wären Sterne von der Größe unserer Sonne. Vielleicht ein bisschen größer, vielleicht ein bisschen kleiner.

Problem Nr. 2:
Die Plejaden haben ein geschätztes Alter von 100 Millionen Jahren. Die meisten Sterne befinden sich noch kurz nach der Entstehungsphase, sind sogenannte BE-Sterne. Das sind eben noch sehr junge Sterne. Selbst wenn sich um diese noch eine Gasscheibe befindet, so hätte diese noch keine Planeten hervorgebracht. Die Plejaden sind einfach zu jung, um Leben zu beherbergen, selbst wenn es von außerhalb kommt.

Auch ist es irrig anzunehmen, dass außerirdisches Leben zwangläufig humanoid aussehen muss.

Im nächsten Teil geht es um die Ziele der Anunnaki.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Mo 9. Jan 2012, 05:04

Um eine transparente Fehlerberichterstattung zu gewährleisten, ändere ich den obigen Text nicht ab, sondern hänge eine Korrektur an.

Wie ich mich mitlerweile belesen habe, sind stabile Bahnen doch auch zumindest in Doppelsternsystemen möglich. Die dafür möglichen Konfigurationen habe ich oben ja bereits erläutert.

Bild
P-Typ werden Planetenbahnen genannt, wenn der Planet in einer großen Runde beide Gestirne umkreist, also keinem von beiden allein gehört.

Bild
S-Typ werden Planetenbahnen genannt, wenn der Planet um nur einen von beiden Sternen kreist.

Ein Planet kann sich also ganz außen oder ganz innen befinden. Nur in der Mitte des Doppelsternsystems kann es gravitatorisch zu einem ziemlichen Chaos kommen. Dort können stabile Bahnen nicht mehr garantiert werden. Die Möglichkeit eines Planeten in einem Doppelsternsystem (und damit eventuell auch Mehrsternsystemen im Allgemeinen) hängt ab, von den Verhältnissen der Sterne zueinander, ihre Massekonstellation, ihren Abstand und ihre Bahnbewegung (Also ob sie sich bewegen, wie Erde und Mond (Masseschwerpunkt in der Erde) oder ob sie einen gemeinsamen Schwerpunkt aufweisen (P-Typ- oder S-Typ-Bild).). Außerdem kommt es darauf an, wie sehr die Sternorbits von einer Kreisform abweichen.

Bisher in solchen Systemen gefundene Sterne haben alle S-Typ-Bahnen. Eine Ausnahme ist der Planet PSR B1620-26 b, der ein Doppelsystem bestehend aus einem Pulsar und einem Weißen Zwerg umkreist. Pulsare, sowie weiße Zwerge gelten allerdings als "tote" Sterne, da sie die Überbleibsel ausgebrannter Sonnen darstellen. Je nach Masse wird ein Stern zum weißen Zwerg (z.B. unsere Sonne) oder zum Neutronenstern (Sterne mit mindestens 1,44 Sonnenmassen zum Zeitpunkt des "Todes"). Ein Pulsar wiederrum ist ein spezieller Neutronenstern, dessen Magnetfeld stark von der Rotationsachse abweicht, sodass er elekromagnetische Wellen entlang seiner Dipolachse (die physikalische Anordnung zweier Pole +/-) aussendet. Liegt die Erde im Strahlungsfeld eines Pulsars (sieht also auf die eine Seite der Dipolachse), empfängt man wie von einem Leuchtturm regelmäßig wiederkehrende Signale.
Da aber eben solche "toten" Sterne nicht als "richtige" Sterne angesehen werden, fällt PSR B1620-26 b gern auch aus der Statistik.

Man sieht aber trotzdem, dass in beiden Fällen genügend Bereiche übrig sind, in denen sich zusätzliche Planeten auf stabilen Bahnen bewegen können - bei S-Typen sogar in einer habitablen Zone, die Leben ermöglicht. Das heißt nicht, dass dort auch noch Planeten sein müssen! Dennoch ist dort Leben eben wegen der wenig rhytmischen Tag-Nacht-Zyklen eher ausgeschlossen. Insbesondere dann, wenn die Sterne zu groß oder zu klein sind.

Aber ignorieren wir erst mal, was wir gerade über die Lebensbedingungen auf Exoplaneten gelernt haben (selbst mit Korrektur) und nehmen an, die Anunnaki gibt es.

Ihr Alter(jetzt kommts): 3.000 - 4.000 Jahre. Nachdem ich das das erste mal gehört habe, wurde mir vollkommen klar, warum es so viele Gemeinsamkeiten zwischen den Göttern des Altertums, wie etwa Römern, Griechen, nordischen und anderen Göttern gab.

Vorwissen:
Die römischen Götter stammen allesamt aus älteren Kulturen, vorderst der griechischen und etruskischen. Die griechischen wiederrum sind von den mesopotamischen und ägyptischen beeinflusst worden. Übereinstimmungen sind daher völlig normal. Auch die nordischen Götter und ihre Gemeinsamkeiten mit den anderen lässt sich simpel erklären. Wenn man sich eine Götterordnung über sich vorstellt, geht man grundsätzlich von dem aus, was man selbst kennt. Gesellschaftsordnungen waren ja bekannt. Warum sollen mächtige Wesen diese nicht auch haben? Und wären Götter so sterblich und so lasch, wie die Menschen, warum sollte man sie dann anbeten? Wesen eine höhere Macht zu geben, hat nicht gleich etwas mit Außerirdischen zu tun.

Problem:
Die müssten ja dann auch durch die Bank weg echsenartig dargestellt und beschrieben sein (Wir erinnern uns, er schrieb sie seien "Mensch-Reptil-Hybriden".). Die meisten Götter sehen aber aus wie Menschen, nicht nur ähnlich. Bei einer schnellen Überlegung käme mir nur Sobek, der ägyptische Gott des Nils, mit einer Krokodilschnauze, ins Hirn. ... Horus, Ra, Thot sind Vogelmenschen. ... Passt nicht. ... Hermes ist ein Jüngling mit Flügeln an den Beinen. ... Passt nicht. ... Fenris, der Weltenwolf, der Odin töten soll, ist eben ein übergroßer Wolf. ... Passt nicht. ... Quetzalcoatl vielleicht. Hat zumindest was mit den Maya zu tun. Aber auch er ist ein Vogelmensch. ... Passt also nicht. ... Oh! ... Da fällt mir noch die nordische Weltenschlange ein, deren ägyptisches Gegenbild Apophis ist. Aber die beiden Weltenschlangen sind eben keine Hybride, sondern überdimensional große Schlangen. ... Die passen also auch nicht. ... Ich könnte noch eine Weile so weitermachen.
Es stellt sich mir auch die Frage, ob das Alter die ganze Anunnaki-Kultur meint oder die Lebensdauer der einzelnen Individuen. Man kann ersteres aber auch eigentlich ausschließen, weil sie ja sonst, zumindest bei paralleler Entwicklung nicht weiter wären als wir. Also scheinen die uralt zu werden.

Sie bauten Metalle und Uran ab vor allem aber Gold. Das brauchten sie um ihre Atmosphäre zu reparieren oder zu filtern Schon als Kind habe ich mich im Geschichtsunterricht gewundert weshalb Gold schon im Altertum so wertvoll war. Meine das ist doch nur Schmuck. Mit Eisen kann man Werkzeug und Waffen bauen, die viel härter sind als das weiche Gold.

Vorwissen:
Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe wurde es gediegen, also als Element, in der Natur gefunden, ließ sich sehr gut mechanisch bearbeiten und korrodierte nicht. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit und auffallenden Schwere war es sehr begehrt und wurde in vielen Kulturen vor allem für rituelle Gegenstände verwendet.
Die Goldgewinnung begann vermutlich in der Kupferzeit. Die leichte Legierbarkeit mit vielen Metallen, die moderaten Schmelztemperaturen und die günstigen Eigenschaften der Legierungen machten Gold als Werkstoff sehr attraktiv.

Problem:
Man muss sich mit der Sache auch beschäftigen wollen, um sie zu begreifen. Es hat also nichts mit dem Sklavendienst für eine andere Rasse zu tun, sondern mit der Habgier des Menschen selbst. Wir sind halt doch nur Elstern.

Jedenfalls kamen sie nach einiger Zeit auf die Idee, am Homo Erektus mittels Gentechnik herrumzuschrauben, um dann über geeignete Sklaven, für den doch mühseligen Bergbau zu verfügen.
Sie beschleunigten also unsere Evolution indem sie aus ihrer und unserer DNA ein Mischwesen bauten. Dabei wurde aus unserem 12-Strang DNA ein 2-Strang DNA gemacht, denn wir sollten nicht zu schlau werden, damit sie uns auch in der Zukunft manipulieren konnten. So jetzt wissen wir also warum wir ein Gehirn mit uns rumschleppen von dem wir nur 10% nutzen.

Vorwissen:
Desoxyribonukleinsäure (kurz DNS, englisch DNA) ist ein in allen Lebewesen und DNA-Viren vorkommendes Biomolekül und die Trägerin der Erbinformation. Im Normalzustand ist DNA in Form einer Doppelhelix organisiert. Chemisch gesehen handelt es sich um Nukleinsäuren, lange Kettenmoleküle (Polymer) die aus vier verschiedenen Bausteinen, den Nukleotiden aufgebaut sind. Jedes Nukleotid besteht aus einem Phosphat-Rest, dem Zucker Desoxyribose und einer von vier organischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin, oft abgekürzt mit A, T, G und C.
In den Zellen von Eukaryoten, zu denen auch Pflanzen, Tiere und Pilze gehören, ist der Großteil der DNA im Zellkern als Chromosomen organisiert, ein kleiner Teil befindet sich in den Mitochondrien („Energiekraftwerke“ der Zelle). Pflanzen und Algen haben außerdem DNA in ihren Chloroplasten, den Photosynthese betreibenden Organellen. Bei Bakterien und Archaeen, den Prokaryoten, die keinen Zellkern besitzen, liegt die DNA im Cytoplasma. Manche Viren, die sogenannten RNA-Viren, haben keine DNA sondern RNA um die genetische Information zu speichern.

Problem:
Es ist in keiner einzigen Gattung auch nur ein anderes System als die Doppelhelix (also zweisträngiges) gefunden worden. Warum sollte also ausgerechnet der frühe Mensch so vollkommen anders aufgebaut sein? Außerdem stammen die gefundenen Exemplare des Homo erectus aus einer Zeit die fast 2 Millionen Jahre zurückliegt. Warum sollten sich außerirdische Schürfer die Mühe machen und 2 Millionen Jahre warten, bis der Mensch soweit ist, ihre Befehle auch zu verstehen? Zumal sie, so klug, wie sie ja sein sollen, auch hätten Maschinen bauen können, die die Arbeit effektiver verrichten, als Steinzeitmenschen. Über solche Logiklücken kann man schon keine Brücken mehr spannen, so breit sind die.
Und der Mensch nutzt mitnichten nur 10% seines Hirns. Diese Annahme geht vermutlich auf eine Fehlinterpretation hervor, die besagte, dass das Hirn auf 90% Gliazellen und 10% Neuronen besteht. Diese Gliazellen hielt man für eine Art Leim. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass ihre Funktion weit darüber hinausgeht: Sie ermöglichen Nervenzellen eine rasche Signalweiterleitung, versorgen sie mit Nährstoffen, nehmen ausgeschüttete Botenstoffe auf und führen sie wiederaufbereitet zurück und sind an den physiologischen Barrieren wie der Blut-Hirn- und der Blut-Liquor-Schranke beteiligt. Auch werden durch sie aktiv die synaptischen Verbindungen zwischen Neuronen und dadurch die Erregungsleitungen verändert.
Es sind ganz einfach nicht immer alle Areale aktiv. Für jede Funktion und Eingebung gibt es andere Bereiche im Hirn die aktiv werden. Das unterscheidet sich zudem auch durch Geschlecht und Alter des Menschen, der dieses Hirn mit sich rumschleppt.

Nachdem die Raumsonde Voyager 1980 den Saturn passiert hatte, sendete sie Signale von einem sehr großen Objekt in der Nähe der Oortschen Wolke.
Am 25.1.83 wurde IRAS das erste Weltraumteleskop für das mittlere und ferne Infrarot in die Erdumlaufbahn befördert. Nachrichten sickerten durch und so stand dann am 30.12.1983 in der Washington Post, das ein großes Teil in unserem Sonnensystem entdeckt worden war. In den nächsten Jahren hörte man immer wieder solche Meldungen. Meist wurde dann in den Tagen darauf diese Meldungen als falsch oder nicht ganz richtig hingestellt. Seit 1989 herscht absolute Medienfunkstille, was diese Art von Informationen angeht. Insgeheim forschte man weiter, fand heraus das es ein brauner Zwerg war und nannte ihn "Hercolubus".

Vorwissen:
Ja, die Raumsonde Voyager 1 (gestartet am 5.September 1977) passierte tatsächlich am 11.November 1980 den Saturn. Im Zeitraum zwischen dem August 2002 und Februar 2003 maßen die Partikelsensoren fortwährend ungewöhnliche Werte, weswegen man vermutete, dass sich Voyager 1 dem vorläufigen Ziel ihrer Reise näherte: dem großen, äußeren Bereich der Heliosphäre, genannt „Heliosheath“. In diesem Bereich vermischen sich die Partikel des Sonnenwindes mit interstellarer Materie und bewegen sich mit verminderter Strömungsgeschwindigkeit. In das Vorfeld der Heliosheath, genannt „Termination Shock“, trat die Sonde am 16. Dezember 2004 in einer Entfernung von 94 AE (etwa 14,1 Mrd. km) ein. Dies erkannte man unter anderem an dem massiv langsamer werdenden Sonnenwind und der abrupt wechselnden Richtung des Magnetfeldes, das auch um 150 % stärker wurde. Außerdem registrierte man eine Zunahme an schweren Ionen und erfasste neuartige Radiostrahlung.

Problem:
Im Missionsablauf findet sich aber nichts über ein großes massives Objekt, das wohl ein Planet oder dergleichen sein könnte. Aber vermutlich hat die "böse NASA" sowieso alles gefälscht. Das schwere Objekt, das da gefunden worden sein soll, so schreibt es ja auch die Washington Post, waren weit entfernte Galaxien. Das fand man bei späteren Beobachtungen heraus. Einen neuen Planeten hat IRAS nicht entdeckt. Diese nachfolgenden Beobachtungen wurden natürlich auch veröffentlicht: http://adsabs.harvard.edu/abs/1984Natur.309..414A
Aber wie so oft zeigt man kein Interesse an neuen Informationen. Sobald man einmal etwas gefunden hat, was scheinbar die eigene Theorie unterstützt, wird daran eisern festgehalten und alle nachfolgenden Erkenntnisse ignoriert. Also wird die "geheimnisvolle" Beobachtung der NASA aus dem Jahr 1983 auch heute noch, 28 Jahre später, fleißig zitiert und verbreitet. Die Tatsache, dass seitdem niemand mehr über den damals entdeckten "Planeten" spricht, ist in den Augen der Verschwörungstheoretiker ein Beweis dafür, dass die NASA diese Informationen unterdrückt. In Wahrheit liegt es natürlich daran, dass die Wissenschaftler schnell zeigen konnten, dass es diesen Planeten nicht gibt und deswegen natürlich auch seitdem nicht mehr darüber geforscht wird.
Und selbst wenn dieser Planet existieren sollte, was hat dieser transneptunische Massepunkt, mit dem im eigenen Artikel beschriebenen Nibiru zu tun, der sich ja zwischen Mars und Jupiter aufhält? Habe ich da irgendwas nicht verstanden?

In nächsten Beitrag kommen wir näher auf den Plan der Anunnaki zu sprechen. Und ich versichere, ihr werdet noch einiges zu lachen haben.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Di 10. Jan 2012, 16:23

Jetzt wird natürlich auch gegen die bösen Regierungen gewettert.

Du glaubst das alles nicht, nach dem Motto: das kann doch nicht sein, das unsere Regierungen uns in Unwissenheit und in eine Katastophe schlittern lassen? Glaubt wirklich noch jemand diesen ....? Die denken nur an sich. Das sollte spätestens jetzt jedem klar sein. Der Vatikan, große Teile der Wissenschaft, alle wissen davon. Sie halten schön still und sind ruhig und hoffen dafür auf ihre versprochene Fahrkarte zum Überleben. Tief unten in den Schächten der Erde, die extra für "die Elite" und für "den Zeitpunkt" gebaut wurden.
Ihre Ausrede über ihr Schweigen wie immer: Wir wollen eine Panik vermeiden. Aha, aber die Panik die wirklich ausbricht, wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt die schauen sie sich dann aus sicherer Entfernung, auf ihren Monitoren an.
Ohne uns auch nur eine Chance der Vorbereitung zu geben!
Du glaubst ihnen?

Natürlich wollen die Regierungen nur unser Schlimmstes. Nein, eigentlich unser Bestes: Unser Geld. Typische "die Bösen da an der Spitze"-Geschwurbel. Natürlich sind Regierung immer irgendwas suspektes, aber deswegen doch noch lange nicht das Böse in Persona. Aber daran will ich mich nicht aufhalten.

Die Anunnaki traten als Herren und Gebieter auf und wurden wie Götter verehrt(wen wunderts). Sie gründeten unterschiedliche Kulturen, Religionen, Sprachen und Philosophien, deren einziger Zweck es war die Menschheit untereinander zu verfremden und in fortgesetzten Konfliktzustand zu halten. Der Spirit wurde als bedeutungslos hingestellt und ein rein materialistisches Gedankengebäude erstellt. So hielten sie Kontrolle und beuteten die Erde aus.

Hier springt einem schon wieder die Unlogik ins Gesicht. Ist es nicht einfacher ein Volk unter Kontrolle zu halten, wenn man sie unter einen Schirm der Religion führt? Ein "rein materialistisches Gedankengebäude" führt ja stets dazu, dass jeder für sich bleibt und wirtschaftet. Wie soll man so effektiv ausbeuten? Außerdem kosten Konflikte nur unnötig Sklavenmaterial. Kriege verzehren ganze Landstriche, verringern die Zahl der arbeitsfähigen Bevölkerung. Das alles eben widerspricht auch dem Wesenszug, wie intelligente Herrscher ihrer Untertanen ausnehmen würden.
Ich habe auch keine Ahnung, was er mit Spirit meinen könnte. Ob es sich um eine Art erleuchtende Weisheit handelt, die uns von den Fesseln dieser Welt befreien soll? Eine Macht, die uns in eine dieser zur Endzeit versprochenen höheren Sphären bringen soll? Das ergründen wir wohl später.

Jetzt kommen erst mal weitere Schergen.

Vor Millionen Jahren waren reptoide und dinoide Invasoren auf die Erde gekommen. Wie so viele Wesenheiten machten sie Kriege zerstörten dabei die Oberfläche dieses Planeten und die Überlebenden gründeten in 3.000-8.000 meter Tiefe neue Städte, da auf der Erdoberfläche für einige Jahrhunderte kein Leben möglich war. Danach zogen sie es vor weiterhin Unterirrdisch zu wohnen. Einer der Gründe dafür ist das sich die Schwingung auf der Erdoberfläche erhöht hatte und es für sie jetzt schwierig war dort zu leben(Erklärung: Alles hat eine Schwingung, eine Frequenz. Ein Stein schwingt langsamer als ein Gummiband, aber dennoch schwingt er).
Sie hatten sich vom Licht schon lange abgewendet und sind der Ursprung der Drachenlegenden die es auf allen Kontinenten gibt.

Stimmt schon, alles schwingt. Muss es ja auch, sonst könnten wir es nicht sehen. Erst wenn die Wellen des Lichts auf ein Objekt treffen, wird es sichtbar. Sowohl der Stein als auch das Gummiband. In 3000-8000 Meter tiefe, würden diese Dinomenschen aber erheblich mehr schwitzen oder ausdünsten oder was die so machen. Es ist ja schon ein Unterschied, ob man oberirdisch sich die Wampe vom Wind streicheln lässt oder tief unter der Erde im eigenen Sud kocht. Selbst mit Luftschächten, die man hätte längst finden müssen. Auch sind keinerlei Artefakte, die nicht natürlichen Ursprungs sind gefunden worden. Vielleicht bestand bei ihnen alles aus Haferbrei. Der baut ja schnell ab, verwittert bis zur Unkenntlichkeit.
Wenn der Drache denn auf diese Wesen zurückgeht, warum unterscheiden sich die Geschichten insbesondere zwischen West und Ost so stark. In orientalischen und westlichen Schöpfungsmythen ist der Drache ein Sinnbild des Chaos, ein gott- und menschenfeindliches Ungeheuer, das die fruchtbringenden Wasser zurückhält und Sonne und Mond zu verschlingen droht. Es muss von einem Helden oder Gott im Kampf überwunden und getötet werden, damit die Welt entstehen oder weiterbestehen kann. Der ostasiatische Drache ist dagegen ein ambivalentes Wesen mit überwiegend positiven Eigenschaften. Er ist ein Regen- und ein Glücksbringer, ein Symbol der Fruchtbarkeit und der kaiserlichen Macht. Auch sein Äußeres ist nicht eindeutig beschrieben. Er vermischt Reptilien und Vögel mit allerlei verschiedenen Raubtieren, wie Löwen und Bären. Ein Ursprung des Drachenmythos ist tatsächlich nicht auszumachen.

Die Anunnaki selber mit reptoiden Einschlägen behaftet, verstanden sich mit diesen Wesen und man fing an die Erde gemeinsam zu kontrolieren. Auch davon gibt es viele Abbildungen auf den Tontäfelchen des alten Volk der Sumer.
Nachdem letzten Durchflug von Nibiru, gingen die meisten der Anunnaki zurück auf ihren Heimatplaneten und nur ein Teil verblieb hier, um die Interessen zu wahren. Das waren Aufgaben wie die Bildung von Lakaiengruppen aus willigen Menschen die mit Hilfe der unterirrdischen Reptoiden kontrolliert wurden. Diese Lakaien bildeten die Herrschaftsschicht womit wiederrum die Menschheit überwacht wurde. Um ihren Einfluss wahren zu können, vermischten sich Anunnaki, aber immer mehr auch die unterirrdischen Reptoiden mit diesen menschlichen Herrschaftslinien.

Ach, die Außerirdischen Echsenwesen können also, nur wegen ihrer Ähnlichkeit zu den Echsen, auch mit den irdischen Echsenwesen reden. Na, das ist ja interessant. Aber wie sind sich die Anunnaki und die "Maulwurf"-Echsen denn begegnet? Die einen kommen aus dem All, die anderen verstecken sich scheinbar unentdeckt unter der Erde. Da passt doch schon wieder was nicht.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Anunnaki mit den Menschen erfolgreich paaren können, liegt niedriger als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann eine Blume befruchtet. Denn die Blume stammt wenigstens aus dem gleichen Ökosystem. Schon das deren Schwengel oder deren Mumu passen sollte, ist kaum vorstellbar. Dafür gibt es schon auf Erden zu viele Passformen. Und wenn es denn gelungen wäre, würde das weitere Probleme mit sich bringen. Diese Wesen würden völlig anders auf Medikamente reagieren. Sie würden immun gegen bestimmte Krankheiten sein, aber eben auch wesentlich anfälliger gegen den Großteil irdischer Erreger. Das ist ein Problem, dass alle Außerirdischen hätten, die nicht unter einer ständigen Glaskuppel leben. Und wenn sie das tun würden, müssten sie Menschen anders beflecken, als die Menschen es untereinander tun. Und das wäre ja trostlos. Die Mischwsen würden sich auch äußerlich stark unterscheiden und eben ähnliche Anfälligkeiten gegenüber allem Bakteriellen und dergleichen zeigen.

So steht es in der Historie der Sumer und so ähnlich steht das auch in der Genesis der Bibel. "Gott(in den Ausgaben vor 1912 heißt es noch Götter!) erschuf den Menschen." Doch in der Bibel ist viel rumgeschrieben und abgeändert worden. Immer im Sinn der Herrschenden.

Das Christentum ist als monotheistische Strömung aus dem monotheistischen Judentum hervorgegangen. Warum sollte irgendwo da drin etwas von mehreren Göttern stehen? Zumal ja eines der zehn Gebote lautet: "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben." Das sagt ja klar, dass es sich um eine monotheistische Religion handelt. Das ist ja einer der Gründe/Vorwände, warum es die Kreuzzüge gab: Um den "wahren Glauben" aufzuzeigen. Was im Nachhinein natürlich Schwachsinn war. Predigen die Muslime doch eigentlich vom selben Gott, nur dass sie ihn Allah nennen ("Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Allah.").
Außerdem gibt es heute noch Abschriften der Lutherbibel, die im 16.Jahrhundert entstand. Sie ist die erste größere Bibelauflage in Deutsch. Auch sie ist monotheistisch geschrieben. Ebenso die Abschriften, die eben älter sind als 100 Jahre. Sogar Abschriften der lateinisch verfassten Alkuinbibel (zu Zeiten Karl des Großen) sind noch erhalten. Und die sind teils 1200 Jahre alt. Ihr könnt ja raten, wie viele Götter darin als die wahren Götter bezeichnet werden.
Die älteste noch erhaltene vollständige Rolle eines biblischen Buches ist die unter den Schriftrollen vom Toten Meer aufgefundene, 7,34 Meter lange Jesajarolle aus Schafsleder, die um 180 v. Chr. entstand. Auch hier bekommt der Messias, der in Jesaja ja erwähnt wird, die Macht für sein Wirken nicht durch mehrere Götter.
Wieso versteigt sich der Autor dieses Nibiru-Anunnaki-Textes also in diese gewagte These?

Viele der Annunaki waren wohl selber Pharao, wie sie ja auch in früheren Zeiten im Reich Sumer die HerscherHäuser gestellt hatten.

Waren sie ganz sicher nicht? Denn Pharao geht auf das ägyptische Wort „Per aa“ („großes Haus“) zurück. Warum sollten sich die prä-irakischen Völker aus einer anderen Sprache und einer anderen Kultur diesen Königsnamen übernehmen? Einzig bekannte Fremdherrscher vor den Römern waren die Nubier, die aber den Pharaotitel nicht führten, sondern "nur" Könige waren.

Die Anunnaki waren Langschädel(wen wunderts bei hundert Prozent Gehirn). Das würde erklären warum die ägyptischen und sumerischen Hoheiten immer so hohe Kopfbedeckungen getragen haben.

Soll das heißen, wir nutzen unser Hirn nicht nur zu 10% (Was ja nicht stimmt.), sondern es ist auch nur 10% groß? 10% von was überhaupt? Aber es würde auch nicht die hohen Hüte erklären. Dolichocephalie nennt man besondere Kopfformen in der Humanmedizin, die sich durch eine asymmetrisch lange, schmale Schädelform (Langschädel) kennzeichnet. Bei Menschen mit einem Dolichocephalus hat sich in der Entwicklung die Sagittalnaht (Sutura sagittalis) unüblich früh verknöchert (Kraniosynostose), sodass es zu einem Ungleichgewicht zwischen dem Längen- und Breitenwachstum des Kopfes gekommen ist, in dessen Folge das Längenwachstum das Breitenwachstum im Verhältnis deutlich übertroffen hat. Überdurchschnittlich häufig kommt Dolichocephalie bei Menschen mit dem Marfan-Syndrom, dem Edwards-Syndrom (Trisomie 18), Prader-Willi-Syndrom und dem Wolf-Hirschhorn-Syndrom vor. Es ist ein Krankheitsbild und kein Alien- oder Mischlingsschädel. Schon gar nicht wenn man von Reptilien als zweiten Mischbestandteil ausgeht. Denn diese haben einen verlängerten Kiefer und eine flache Stirn, sowie überhaupt eine flache Schädelform. Wie soll also, wenn eine Paarung denn möglich wäre, eine dritte Kopfform entstehen, die mit den Erbanlagen beider Elternteile nichts zu tun hat?

Wenn ihr etwas über den Himmelskrieg und weitere fantastische Geschichten erfahren wollt, dann müsst ihr bis zum nächsten Eintrag ausharren.

Ürbigens sind Zwischenkommentare kein Problem. Ich werde versuchen, diese dann geschickt unter den nächsten Beitrag zu Mengen. Also fragt ruhig oder ergänzt. Aber bitte keine Rechtschreibkorrektur. Das stört den Textfluss.
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Re: Nibiru

Beitragvon vlindertje » Di 10. Jan 2012, 22:02

Ich finde deine Auseinandersetzung mit dem zitierten Artikel richtig guddi und informativ. Es fällt auch leicht deinen Erläuterungen und Schlußfolgerungen zu folgen.

Natürlich spricht die Bibel selbst nicht davon, daß Götter den Menschen erschaffen haben - auch nicht in Ausgaben vor 1912. Eine logische Erklärung dazu hattest du ja bereits aufgeführt. Zwar lautet es gemäß Genesis (1.Mo) 1:26, daß Gott sprach, "Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde,..", dennoch wird nicht von der Erschaffung des Menschen durch Götter gesprochen. Gott sprach hier, gemäß der Bibel, zu den zuvor erschaffenen Geistgeschöpfen, vornehmlich seiner ersten Schöpfung jener Geister (in seiner vormenschlichen Existenz Michael genannt, später als Jesus Christus bekannt).

Mit "Spirit" könnte der Schreiber, meiner Vermutung nach, das Spirituelle, das Geistige und Übersinnliche meinen. Alles, was nicht materiell greifbar ist. Die Zuwendung zu einer höheren Macht oder das Öffnen des Geistes durch Meditation und ähnliches.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Mi 11. Jan 2012, 18:38

Jetzt wird es spirituell.

Wir sind nicht allein und im Universum gibt es viele Geschöpfe. [...] Es gab für sie, die ich unsere Sternenbrüder nenne, gleich mehrere Gründe einzugreifen. Zum einen die Atomwaffen die sie auch heute wieder auf den Plan gerufen haben, denn die Kernspaltung ist äußerst schädlich und ihre Strahlung reicht weit über die Erde hinaus. Dann eine Strahlenwaffe die noch weitreichender in ihrer Zerstörungskraft ist. Ja und ein Grund waren wir, wir Menschen.

Die Auslassungen sind von mir, weil es echt nur wirres Geschwurbel ist. Ihr könnt es ja auf der Orginalseite nachlesen, wenn es euch wirklich interessiert.

Ich habe mich schon gefragt, wann Gott/Götter bzw. seine/deren Helfer auf den Plan treten. Denn zu jeder prophezeiten Apokalypse gibt es auch immer ein "Heilmittel". Aber ich frage mich, um was für eine Strahlenwaffe es sich handeln soll.
Vielleicht meint der Autor High Frequency Active Auroral Research Program, kurz HAARP, das als Erdbebenwaffe oder Gedankenkontrollmaschine auf einschlägigen Seiten von sich reden macht. Aber eigentlich geht es nur um die Erforschung der Ionosphäre, jener äußere Teil der Atmosphäre der sich zwischen 80 und 300 Kilometer über unseren Köpfen befindet. Wie der Name schon sagt, befinden sich dort viele Ionen, also elektrisch geladene Atome bzw. Moleküle, aber auch viele freie Elektronen. In dieser Höhe ist die Atmosphäre dünn genug damit UV- und Röntgenstrahlung der Sonne noch durchkommen kann, aber dick genug, damit noch genug Teilchen vorhanden sind, die diese Strahlungs absorbieren können, wodurch die Ionisation stattfinden kann. Diese Ionisierung ist allerdings nicht dauerhaft und deswegen ist die Ionosphäre sehr variabel. Je nach Stand der Sonne, nach Jahreszeit, nach dem Grad der Sonnenaktivität, usw sind die Gegebenheiten in der Ionosphäre unterschiedlich. Verschiedene Schichten der Ionosphäre existieren nur zu bestimmten Zeiten am Tag bzw. bestimmten Zeiten des Jahres. Auch die Polarlichter entstehen aus der Interaktion von geladenen Teilchen mit der Ionosphäre.
Das wichtigste Instrument ist IRI, das Ionospheric Research Instrument. Im Wesentlichen ist das ein 13 Hektar großes Feld auf dem 180 Radioantennen rumstehen. Mit denen werden elektromagnetische Wellen ausgesandt. Diese Signale werden dann in der Ionosphäre absorbiert und aus den Veränderungen kann man auf deren aktuelle Struktur schließen. Der Bereich, in dem das geschieht ist relativ klein: nur einige 10 Kilometer im Durchmesser und einige Meter Dicke.
Wenn IRI mit 3,6 Megawatt gestartet wird (ungefähr 1800 Haartrockner bzw. der monatliche Verbrauch für einen durchschnittlichen deutschen 4-Personen-Haushalt), bleiben in der Höhe der Ionosphäre nur etwa 3 Mikrowatt übrig (das reicht nichtmal für den Betrieb einer LED-Leuchte). Das ist verdammt wenig. Vor allem, wenn man es mit der Energie vergleicht, die die Sonne auf unsere Erde losläßt: ungefähr 1367 Watt pro Quadratmeter! Dieser Wert ist nicht wirklich konstant sondern fluktuiert und das oft nicht wenig. Die natürlichen Fluktuationen bei der Energieeinstrahlung auf die Ionosphäre sind wesentlich größer als das, was IRI hochschickt.
Dennoch sind die Sensoren der Anlage sensibel genug, die künstlichen Auswirkungen von den natürlichen zu unterscheiden. Aber warum schießt man überhaupt diese Straheln da hoch? Nun, das nennt sich Grundlagenforschung: Man will einfach mehr über die Ionosphäre herausfinden. Wie beeinflusst zum Beispiel die Sonneneinstrahlung die Ionosphäre genau. Das "Sonnenstürme" im schlimmsten Fall auf der Erde zu großen Stromausfällen oder dem Ausfall von Kommunikationssystemen führen können, wissen wir ja schon. Wenn wir nun aber im Detail verstehen, was genau passiert wenn Sonnenstrahlung auf die Ionosphäre trifft, dann finden wir vielleicht auch irgendwann mal eine Möglichkeit, wie wir die negativen Effekte eines Sonnensturms abmildern oder gar abwenden können. Aber natürlich gibt es auch jede Menge konkrete Anwendungen. Die Schichten der Ionosphäre können Funkwellen reflektieren. Wann man wo auf welcher Wellenlänge am besten kommunizieren kann, hängt wieder von den Details der Ionosphäre ab - weswegen es nicht schlecht ist, genau darüber Bescheid zu wissen. Aber auch ganz andere Sachen werden bei HAARP erforscht. Zum Beispiel Meteore. Das sind die hellen Leuchterscheinungen, die auftreten wenn kleine Himmelskörper mit der Erde kollidieren - zum Beispiel das, was wir auch als "Sternschnuppe" kennen. Die leuchten nicht deswegen so hell, weil sie in der Atmosphäre verbrennen sondern weil die hohen Temperaturen hinter dem Objekt eine leuchtende Plasmaspur aus geladenen Teilchen erzeugen. Ein Meteor ist also auch im Radiobereich "sichtbar" und HAARP erforscht, wie solche Meteore die Ionosphäre beeinflussen.

Ich weiß nun natürlich nicht, ob der Autor des oben verlinkten Nibirutextes diese Anlage meint, aber es gibt Gründe warum zumindest andere Verschwörungstheoretiker diese Forschungseinrichtung gerne in ihr wirres Geflecht einarbeiten: Es steht zum Beispiel recht weit ab vom Schuss. Man kann nicht mal eben rüber gehen und die Anlage besichtigen. Und dann ist da auch noch das Militär involviert. Uiuiui. Ist doch aber logisch. Sind die Forschungsgebiete doch nicht nur zivil, sondern auch militärisch von Bedeutung, um zum Beispiel mit U-Booten zu kommunizieren. Man hat nun also ein Forschungsinstitut, dass weit ab von der Zivilisation liegt, quasi "versteckt", in dem "militärische Forschung" betrieben wird und das noch dazu mit riesigen Antennen und böser "Strahlung"! Kein Wunder, dass sich HAARP so gut als Projektionsfläche der Pseudowissenschaftler und Verschwörungsfreaks eignet.
In diesem Zusammenhang wäre vielleicht auch der "Elektrosmog" zu erwähnen: Der steht ja für die Gesamtheit des Ausstoßes an elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern, von denen die Öffentlichkeit annimmt, dass sie unerwünschte biologische Wirkungen haben könnten. Komischerweise schließt der schwammig umrahmte Begriff üblicherweise niederfrequente thermische Wärmestrahlung (z.B. Infrarot) ebenso wie höherfrequente ionisierende Strahlung (also etwa Röntgenstrahlen, aber auch Licht) aus, obwohl es sich dabei ebenfalls um elektromagnetische Wellen (Wellenmodell) oder Teilchen (Teilchenmodell) handelt.
Aber wer passendes Equipment für teuer Geld verkaufen will, muss ja auch ersteinmal die Angst davor schüren. Sonst bricht das Geschäftsmodell ja auch zusammen.

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Die Verschwörerkollegen meinen, dass es möglich ist, mit HAARP künstlich und gezielt irgendwo auf der Welt Erdbeben oder Vulkanausbrüche auszulösen. Diese Behauptung wurde zum Beispiel wieder laut als ein gewaltiges Erdbeben Haiti verwüstete. Aber könnten sie nicht vielleicht recht haben? Ist es wirklich unmöglich, Erdbeben künstlich auszulösen? Nein, ist es nicht. Obwohl: Es kommt darauf an, was man unter Erdbeben versteht. Wenn man vom Stuhl hüpft, bebt die Erde auch. Aber das nur minimal, kaum messbar.

Apropos: Die oft gehörte Behauptung, die Welt würde auseinanderbrechen bzw. ein gewaltiges Erdbeben fände statt, wenn alle Chinesen gleichzeitig von einem Stuhl hüpfen ist Unsinn. Braucht jeder für seinen Stuhl und den Landeplatz einen halben Quadratmeter Raum, dann ließen sich alle 1.3 Milliarden Chinesen auf der Fläche des Landkreises München zum Hüpf-Experiment versammeln. Da ein jeder Chinese von seinem eigenen Stuhl springt, überlagern sich die Wellen und werden durch so genannte Interferenzeffekte in Wärme umgewandelt. Ein wesentlich größerer Teil wäre davor schon verpufft, weil er bei der Landung von den Gelenken und Muskeln des menschlichen Körpers abgefangen worden wäre. Die Energiemenge, die bei einem solchen gemeinsamen Sprung trotzdem noch entsteht, entspricht einem Beben der Stärke 4,2 auf der Richterskala. Es könnte also hierbei durchaus der eine oder andere Stein aus der Chinesischen Mauer fallen, aber auch nur, wenn die Chinesen ihre Aktion in unmittelbarer Nähe ausführen.
Auch ist es eine Legende, dass man damit die Erde aus ihrer Bahn bringen könnte. Die Masse der Erde ist 120 Billionen (europäische Zählung, 120 Trillion anglo-amerikanische Zählung) mal größer als die Masse aller Menschen zusammen. Wenn sie bei Fallbeschleunigung auf Meeresniveau (9,81 m/s²) von einem etwa 60cm hohen Stuhl springen erreichen sie etwa 3m/s beim Aufprall. Die Erde schafft in der selben Zeit fast 30km. Das ist 10.000 mal mehr. Mit einem so langsamen Stoß kann man die viel schnellere Erde nicht anschubsen.
Hinzu kommt, dass der Chinese und die Erde ein geschlossenes System bilden. Die Chinesen springen von der Erde ab, werden wieder angezogen und prallen zusammen, sie gehören also zum System Erde. Bei abgeschlossenen Systemen gilt der Impulserhaltungssatz. Der Impulserhaltungssatz besagt, dass in einem abgeschlossenen System die Summe der Impulse vor dem Stoß gleich der Summe der Impulse nach dem Stoß ist. Um nun dem System Erde zu entkommen, müssten die Chinesen mit einer solch großen Geschwindigkeit abspringen, also so hoch hüpfen, dass sie aus der Atmosphäre austreten und nicht wieder von der Erde angezogen würden. Das heißt, sie müssten „Fluchtgeschwindigkeit“ erreichen, immerhin 7900m/s. Das ist die Geschwindigkeit, mit der man abspringen muss, um so hoch zu hüpfen. Der Schubs-Impuls würde schon beim Absprung gegeben, und die Erde würde als eine Art Rakete mit Chinesenantrieb durchs All sausen. Doch zum Glück haben Chinesen nicht so starke Beine.


Wieder was gelernt.
Zurück zum Erdbeben. In der Wissenschaft gibt es tatsächlich Geräte, die solche künstlichen "Erdbeben" auslösen. Das Verfahren nennt sich Vibroseis und man versetzt dabei den Erdboden in Schwingung (mit Sprengungen bzw. speziellen schweren und vibrierenden Fahrzeugen) und misst dann, wie sich diese Schwingungen im Boden fortbewegen. Dadurch kann man zum Beispiel herausfinden, ob sich unter der Erde Erdöl befindet, welche Gesteinsschichtung vorliegt oder ob sich was archäologisch Interessantes dort befindet. Aber diese Maschinen haben mit unseren Verständnis von Erdbeben nichts zu tun. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, sind Kontinentalverschiebungen ja die Ursache für das Beben auf Haiti, das, wie fast jede ostkaribische Insel, auf einer Bruchkante der karibischen und der nordamerikanischen Platte liegt. Ich mein ja nur. Möglich wärs. Wenn die sich verschieben und sich Spannungen zuerst auf- und dann schlagartig abbauen, wird nämlich jede Menge Energie plötzlich frei. So eine Energiemenge kann man nicht künstlich freisetzen. Vielleicht mit ein paar Atombomben, die man den richtigen Stellen verbuddelt. Aber das wäre ineffizienter und aufwendiger, als sie irgendwem auf den Kopf zu schmeißen. Also auch Quark. Auf keinen Fall aber ist das mit Antennen die Radiowellen in den Himmel schicken zu schaffen. Denn die Ionosphäre hat mit der Erdkruste herzlich wenig zu tun.
Als das große Beben letztes Jahr in Japan stattfand, das in den deutschen Medien seltsamerweise Atomkatastrophe hieß, war man in der Verschwörungsriege schon wesentlich leiser. Auch weil rasch Infomaterial nachgeschossen wurde. Über Epizentren und so.
Was hätten die USA auch für einen Grund Haiti anzugreifen? Das Land gilt als das ärmste in der westlichen Hemisphäre. Liegt es daran, dass sie sich neben irakischem Öl und afganischen Mineralien jetzt auch haitianischen Kaffee und Rohrzucker sichern wollen? Vielleicht geht's auch um Hirse oder Mangos. Bei der Weltpolitik sieht doch keiner mehr durch.

Da habe ich mich mal wieder weit ab vom Thema ausgelassen. Aber ihr habt dadurch ja trotzdem Einsichten in die unsere allgemeine Realität und die Gedankenkonstrukte von Verschwörungstheoretikern gewonnen. Zurück zu den Anunnaki und ihren Befürwortern und Bekämpfern komme ich im nächsten Beitrag.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Do 12. Jan 2012, 22:31

Zum Einstieg gleich mal weiter in dem Absatz, den ich im vorherigen Beitrag anfing(!).

Sie haben uns lieb. Schwer vorstellbar doch sie verzeihen uns vieles. Sie wissen das unser gottloses Verhalten wider der Natur und gegen die Liebe, daher kommt das wir fehlgeleitet und verführt sind! Sie können erkennen welche wundervollen Geschöpfe wir sind, wenn wir bloß in Wahrheit und Güte aufgewachsen wären. Es sind die Typen die wir unter anderen aus der Bibel kennen und Engel nennen.

Achso, die "Typen". Wenn ich mich denen schon anbiedern will, soll ich vielleicht erhabener über sie schreiben. Aber das ist nur meine Ansicht. Aber hey, Engel sind auch nur Gefügel. Und die Engel, die ich dem Helden in Sacra Tibia an die Seite stelle (z.B. Maxima aka. Aaliyah) sind ja auch lockerer drauf. Aber das ist eben nur eine Geschichte. Der Autor hier schreibt ja über diese, seine Realität. Nehme ich an. Außerdem ist in der Bibel ja auch von den Verführern selbst die Rede, die ja aus der Riege der Engel stammen. Ich habe nicht viel Ahnung, von dem Buch (auch wenn vlindertje das anders sehen mag), aber ich weiß genug, um jetzt einfach mal zu schreiben: Laut Bibel stammt Satan und seine Brut selbst von den Engeln ab, waren selbst mal welche, bzw. sind es noch. Nur eben eitle, die sich selbst lieber auf dem imaginären Thron sehen würden, als Gott.
Wenn aber die Bibel auch über die Abtrünnigen spricht, sind die Anunnaki nun also außerirdische böse Engel? Die Sache wird langsam echt verwirrend. Außerdem schrieb ich ja schon, dass eine fehlgeleitete Gesellschaft, insbesondere eine zersplitterte wesentlich schlechter auszubeuten ist. Schon mal gar nicht, wenn sie dazu erzogen wird, den Planeten in Schutt und Asche zu legen, ob nun durch Raubbau oder Kriege. Ein nachhaltiger Lebensstil ist also aus zweierlei Gründen erstrebenswert:
1. Wir haben auf lange Sicht eine bessere Lebensqualität. Die Natur übernimmt derzeit Aufgaben, die die Menschheit vor bisher unvorstellbare Probleme stellen würden (z.B.: Bäume produzieren Atemluft, Meere sogar noch mehr), wenn die Natur nicht mehr wöllte. Auch können wir mit regenerativen Stromerzeugern (Wind-, Sonnen-, Gezeiten-, Fusionskraft) die Energieprobleme der Zukunft lösen. Radioaktive Abfälle und Schadstoffemissionen würden schwinden. Da gäbe es noch mehr.
2. Uns würde eine invasorische Rasse wesentlich besser ausbeuten können und das über einen längeren Zeitraum. Für uns natürlich doof, aber es geht ja um die Anunnaki.
3. Befinden sich die meisten Goldvorkommen (brauchen die Anunnaki ja, um ihre Atmosphäre zu reparieren) der Welt in der Nähe des Erdkerns. Der ist für uns unerreichbar, auch Dezember 2012. Die Außerirdischen kämen mit ihrer supermodernen Ausstattung viel besser ran.

Sie würden uns sofort helfen, wenn nur die meisten Menschen sie bitten würden.

Heißt im Umkehrschluss also, die Engel, ja Gott selbst, würde selbst die braven und betenden Menschen am 21.12.2012 in den Untergang schicken, wenn nicht genug Leute bitten? Das hört sich für mich aber gar nicht barmherzig an.

Nachdem sie dann auch noch schreckliche Waffen einsetzten, traten die wahren Engel auf den Plan und die himmlische Macht wurde ihnen genommen. Seitdem dümpeln sie in der vierten Dimension rum und ein weiterer Aufstieg wurde ihnen verwehrt bis sie sich ändern.

Dann können sie uns ja gestohlen bleiben. Entweder sind sie in der Zeit gefangen (in der 3.Raumdimension nimmt die Zeit die 4.Dimension ein, in der 4.Raumdimension nimmt die Zeit die 5.Dimension an, usw.) oder sie dümpeln eben in einem uns unerreichbaren Bereich herum. Wir könnten den nichtmal Gold schicken, wenn wir wöllten.

Um spirituell aufzusteigen reicht ein hoher Geist allein nicht aus, auch das Gefühl muss sich entwickeln liebevoll werden und auch bleiben.

Da es aber auch deren Ziel ist, aufzusteigen, was wollen die dann mit unseren Gold?

Wie der Russe Kilian 1951 mit seinen Aurafotografien bewies, hat jedes Lebewesen eine magnetische Hülle. In dieser Aura ist alles über uns niedergeschrieben, denn diese Aura ist magnetisch und kann unsere Krankheiten und Sünden für alle sichtbar speichern.

Vorwissen:
Die Koronaentladungs- oder Kirlianfotografie (auch Hochfrequente Hochspannungsfotografie) ist ein fotografisches Verfahren zur Visualisierung von Glimm- oder Koronaentladungen. Das Verfahren wurde von dem sowjetischen Ehepaar Semjon Kirlian und Walentina Kirliana ab 1937 entwickelt.

Problem:
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Kirlianfoto zweier Münzen. Anklicken zum Vergrößern.
Münzen sind demnach Lebewesen. Diese "Aurafotografie" kann mit allem gemacht werden, was Aufgrund von Ionisierung eine Gasentladung zulässt. Sogar Luft.
Die Leuchterscheinungen, die auf der Fotografie von der Elektrode wie zum Beispiel einem Finger ausgehen, sind in diesem Sinne keine "geheimnisvollen Strahlen", sondern selbstleuchtende Entladungskanäle in Folge einer Gasentladung. Die Entladung wird beeinflusst durch Form der Elektroden, Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit, Feuchtigkeit im Gas, Verdampfung und andere physikalische Faktoren. Auch spielt die Beschaffenheit der Oberfläche eine Rolle.
Generell ist die Frage nach einer Seele von der eine Aura ausgeht ein spannendes Thema. Ob die Seele nun unsterblich ist oder körperungebunden oder eben nicht, spielt dabei keine Rolle. Aber nach unserem religiösen Verständnis, dass zweifellos auch Atheisten (Grundaussage: Gott gibt es nicht. Nietzsche: "Gott ist tot.") und Agnostiker (Grundaussage: Vielleicht gibt es Gott, aber wahrscheinlich greift er nicht in unser Geschehen ein.) haben, sind Münzen eben keine beseelten Dinge.
Definitiv aber sind Münzen niemals krank oder sündigen. Waffen sind ja auch nicht böse. Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen. Und Anunnaki vermutlich auch.

Hunde, Katzen die nicht an unser geringes sichtbares Lichtspektrum gebunden sind und anders zu schauen vermögen können daran genau erkennen wie wir gerade drauf sind. Natürlich auch Engel.

Vorwissen:
Hunde und Katzen sehen wirklich anders als wir Menschen und sie sind in der Lage mit weniger Licht, als wir Menschen auszukommen. Zumindest Katzen.

Problem:
In Biologie hat er sich trotzdem nur Halbwahrheiten angeeignet. Katzen sehen schwarz-weiß. In der Nacht wird ihre Sicht durch eine bläulich-silbern glänzende Schicht um den Sehnerv zurückgeworfen. So passiert das Licht ihre Netzhaut mehrmals. Dadurch können sie bei weniger Licht, wesentlich besser sehen. Aber eben nur schwarz-weiß. Hunde sehen sephia, also in Brauntönen. Ihnen fehlt obendrein diese Silberschicht im Hinterauge. Hunde und Katzen sind also nicht nur an unser geringes sichtbares Lichtspektrum gebunden, sie haben sogar noch ein kleineres.
Einige Vögel und Schmetterlingsarten dagegen sind Pentachromaten, also Lebewesen, die in der Lage sind, fünf verschiedene Grundfarben zu sehen. Wir Menschen sehen nur 3 aufgrund unserer 3 Zapfenarten: S-Zapfen (Short wavelength receptor, kurze Wellenlänge) für blauviolett (etwa 420 Nanometer), M-Zapfen (Medium wavelength receptor) für smaragdgrün (ungefähr 534 Nanometer) und L-Zapfen (Long wavelength receptor) für gelbgrün (ungefähr 563 Nanometer). Man vermutet das Vögel und Schmetterlinge deshalb vermutlich auch Infrarot (Wärme) und/oder Ultraviolett sehen könnten.
Über den Sichtbereich von Engeln weiß die Wissenschaft natürlich noch nicht aufzuklären. Kommt vielleicht noch. Eingehende Studien werden ja um den 21.Dezember zumindest möglich werden. Wenn genug Leute beten.

Auch Mutter Erde ist eine lebende selbstbewußte Zelle, ein Lebewesen und hat folgerichtig auch eine Aura. Wir die Menschen die auf Erde leben, versauen mit unseren Taten ihre Aura, ihre magnetische Hülle. So wird dieser FastStern Nibiru diesmal viel näher an unsere Erde heranrücken können, als bei den letzten beiden Durchläufen, denn wir haben ihre elektrische Widerstandskraft mit unseren Taten und unserer Lieblosigkeit geschwächt.

Das esotherische Gewabber mal beiseite. Ja, die Erde hat eine magnetische Hülle. Sie schützt uns vor einer zu starken Sonneneinstrahlung. Das Erdmagnetfeld kann durch keine einzige menschliche Aktion auch nur geschwächt werden. Um dies zu bewerkstelligen müssten wir den Erdkern auf die Geschwindigkeit der Erdkruste beschleunigen bzw. verlangsamen. Der Erdkern besteht aus fast purem Eisen und hat die 1/3 der Masse unseres ganzen Planeten. Im Film "The Core" ballern die Amis einen Gammablitz durch die Erde, wobei unabsichtlich der Kern gestoppt wird. Das so etwas, das Magnetfeld abschaltet ist unwahrscheinlich, weil sich die elektrische Spannung im Feld ja durch den Dynamoeffekt erklärt. Das heißt, solange die Erdkruste und die anderen Erdschichten sich noch bewegen, besteht dieser Dynamo auch bei stillstehendem Kern. Die elektrischen Spulen im Physikunterricht beweisen das. Der Kern steht und die Kupferspule dreht sich darum. Ein elektromagnetisches Feld entsteht. Außerdem würde der Erdkern sich wieder durch Konvektion (Wärmeströmung) bewegt werden. Der Dynamo schmeißt sich also selbst wieder an, solange es heiß genug im Erdinneren ist.
Aber wie sollte das Erdmagnetfeld, dass von keinem einzigen menschlichen Ereignis auch nur im entferntesten gestört werden kann, auch einen anderen Himmelkörper, insbesondere einen braunen Zwerg davon abhalten, auf uns zu stürzen. Dafür ist es nicht gemacht. Asterioden und Kometen werden von der Erdatmosphäre abgefangen, zum Beispiel weil sie verglühen oder an dieser abprallen (Ab gewissen Geschwindigkeiten wird selbst Wasser hart wie Beton. Bei Luft gilt das auch, wenn auch bei viel höheren Geschwindigkeiten. Aber Asteroiden und Kometen sind auch viel schneller.)
Und wieso nähert sich Nibiru plötzlich, wenn er eine angenommene stabile Bahn zwischen Mars und Jupiter hat?

Also werden denn alle Fragen meiner Kindheit, jetzt über 40 Jahre später doch noch gelöst.

Das überrascht mich jetzt aber doch. Ich war der Meinung, dass es sich hier um einen Jugendlichen oder so handelt. Die Rechtschreibung legte mir dies nahe. Vielleicht hätte der Autor doch öfter in ein Wörterbuch schauen oder einfach im Deutschunterricht aufpassen sollen, anstatt sich in solche haltlosen Geschichten zu versteigen. Ein wenig Geschichtswissen wäre auch nicht schlecht.

"König Etzel" aus den germanischen Sagen ist "Atilla" die Geißel Gottes auch genannt, König der Hunnen, die damals aus Ungarn über Europa herfielen.

Die Hunnen kamen nämlich aus der Mongolei und die liegt ein gutes Stück weit östlich von Ungarn.

In nächsten Teil wird über mythische Wesen aufgeklärt. Was das alles noch mit Nibiru zu tun hat? Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht.
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Re: Nibiru

Beitragvon Enyon » Fr 13. Jan 2012, 17:02

Schöner Fund und wirklich sehr gute Arbeit. Ich persönlich hätte niemals die Geduld dazu, mich mit solch einem Quatsch auseinander zu setzen (Mal ganz abgesehen davon, dass ich von Astronomie, Physik und Verschwörungstheorien keine Ahnung habe). Vielleicht sollte man den Autor auf deine Analyse aufmerksam machen? Ich wär' auf die Reaktion jedenfalls sehr gespannt :D

Das Impressum finde ich übrigens auch höchst interessant.
Idee: Die Idee und die Gestaltung dieser Seite entstammt dem universellem Bewußtsein.[..]

[...]URL: stefan kretschmann[...]

Seit wann kann man einen Namen als URL verwenden? Und was ist ein universelles Bewusstsein? All diese Fragen wird uns Almafan hoffentlich irgendwann beantworten können.

Almafan hat geschrieben:Ich war der Meinung, dass es sich hier um einen Jugendlichen oder so handelt. Die Rechtschreibung legte mir dies nahe.

Wer statt "Hi" "High" schreibt, kann definitiv kein Jugendlicher sein. Okay, die Jugend ist vielleicht nicht gerade für ihre unglaublichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Rechtschreibung bekannt, aber in Sachen Anglizismen kann uns niemand was vormachen.

Desto mehr ich mir die Seite so anschaue, desto weniger kann ich glauben, dass das keine Satire ist...

Anno 1958 erblickte ich in Göttingen das Licht dieser Welt in diesem Körper und wollte gleich erstmal hierbleiben.

Muss man zu solche Sätzen noch irgend etwas sagen?

Amerikaner, Russen, doch Aliens oder gar Deutsche?

Ja, wir sind schon ein komisches Volk. Im Vergleich zu Deutschen sind sogar Aliens den Amis noch ähnlich. :|

Jetzt habe ich mich doch mit dem Text befasst, aber egal xD

EDIT: Ich bearbeite lieber diesen Post anstatt einen neuen Beitrag zu verfassung, um den Textfluss nicht zu stören.

Almafan hat geschrieben:Ich vermute, der betreffende Autor wird entweder nicht antworten, weil er die Seite nicht mehr betreibt und sie nur noch als Datenleiche im Web umherschwirrt [...]

Halte ich ebenfalls für warscheinlich. Obwohl... Die letzte Aktualisierung der Seite fand im Febraur 2011 statt. (Letzte Änderung: 12.02.2011) Das ist für Internet-Standards zwar lange her, aber immerhin. Trotz dessen würde mich eine Stellungnahme des Autors brennend interessieren.

Almafan hat geschrieben:[...] [hier bitte "bewusstseinserweiternde" Droge einfügen]. [...]

Das würde so Einiges an der Seite erklären. Hast die ganze Sache mit dem universellen Bewusstsein übrigens gut erklärt, auch wenn das die Seite nur noch absurder erscheinen lässt...

Almafan hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es sich um Satire handelt.

Ja, das ist wohl leider der Fall. Mich wundert es nur, wie eine Person an so viele Unwahrheiten glauben kann, und diese dazu im Internet verbreitet.

Almafan hat geschrieben:Alien ist das englische Wort für Ausländer oder Andersstämmiger /-gebürtiger. Demnach ist es nur logisch, dass die Amis den Aliens mehr ähneln als uns Deutschen.

Außerirdische würden demnach mehr den Deutschen ähneln?

Almafan hat geschrieben:Und ich wäre dir verbunden, wenn du mich Almafan und nicht Alma nennst.

Wird geschehen.
Zuletzt geändert von Enyon am Mo 16. Jan 2012, 22:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nibiru

Beitragvon vlindertje » Sa 14. Jan 2012, 21:17

zum Eintrag vom 12.01.2012:

Almafan schrieb: "Außerdem ist in der Bibel ja auch von den Verführern selbst die Rede, die ja aus der Riege der Engel stammen. Ich habe nicht viel Ahnung, von dem Buch (auch wenn vlindertje das anders sehen mag), ..."

Ich widerspreche nicht, denn auch ich habe noch lange nicht genug Wissen über dieses Buch, daß ich mich anmaßen würde, zu sagen, ich hätte Ahnung von allem, was darin geschrieben steht, dennoch hast du mehr Ahnung davon, als ich vermutete, was deine anschließende Beschreibung von Satan und seinen Engeln auch zeigt.


Almafan schrieb: "Und wieso nähert sich Nibiru plötzlich, wenn er eine angenommene stabile Bahn zwischen Mars und Jupiter hat?"

Dieser Satz befindet sich unter dem siebenten angeführten Zitat, wobei für mich aus eben diesem Zitat nicht hervor geht, daß es sich auf ein plötzliches erscheinen Nibirus bezieht. Ich kann diesem Text nur entnehmen, daß dieser näher an die Erde heran kommen soll, als es "gewöhnlich" der Fall ist. Dieses wiederum ist etwas, was für mich ebenso unerklärlich ist, da er ja eine stabile Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter haben soll.
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Re: Nibiru

Beitragvon almafan » Mo 16. Jan 2012, 05:03

Anwort 2HP-Enyon:
Ich vermute, der betreffende Autor wird entweder nicht antworten, weil er die Seite nicht mehr betreibt und sie nur noch als Datenleiche im Web umherschwirrt oder weil er die offensichtlichen Fehler mitlerweile selbst einsieht. Immerhin ist Nibiru weder 2009 bzw. 2010 zu sehen gewesen, wie er es vorhersagte, noch 2011, wie es der zitierte Professor weissagte.

Als universelles Bewusstsein wird bei Esoterikern ein übergeordnetes Ordnungs- und Denkprinzip bezeichnet, an dem alle teilhaben können. Also ein Gehirn-Internet quasi. Vorraussetzung für den Zugriff auf die dortigen Inhalte, also auf das universelle Bewusstsein, erlangt man vermutlich mit Meditation, Beten oder einfach nur einer großen Portion [hier bitte "bewusstseinserweiternde" Droge einfügen]. Was man halt so da hat.

Was Anglizismen angeht wird die Vermutung wohlmöglich stimmen. Allerdings bin ich der deutschen Sprache zu zugewandt, um insbesondere die englische Sprache inflationär in deutsche Texte einfließen zu lassen. Schon aus Prinzip, die Sprache der Dichter und Denker (Wenn meine Deutschlehrerin, das hier liest, kriegt sie Herzflattern. Ich war in Literatur im Viererschnitt.) nicht weiter zu verwässern.

Ich glaube nicht, dass es sich um Satire handelt. Sicher kann man viel über den Text lachen. Mehr noch, wenn man Astronomie, Mathematik und Physik versteht, nebenbei auch noch ein wenig in geistigen Texten herumgeschmöckert hat. Aber die Argumentation wirkt mir zu sehr in sich geschlossen. Also so weit der Autor sich nicht selbst widerspricht. Aber er versucht, einen roten Faden durch seinen Text zu schicken und alles irgendwie auf einen Nenner zu bringen. Was ihm eben nicht so gut gelingt. Schon weil es eben an Wissen mangelt.

Alien ist das englische Wort für Ausländer oder Andersstämmiger /-gebürtiger. Demnach ist es nur logisch, dass die Amis den Aliens mehr ähneln als uns Deutschen.

Und ich wäre dir verbunden, wenn du mich Almafan und nicht Alma nennst. Denn Alma ist ja eigentlich das Mädchen, weswegen ich mich ja Almafan nenne. Nur so als Anmerkung für später mal.

Antwort vlindertje:
Genau das ist eben die Aussage. Auf einer annähernd Kreisrunden Bahn, wie sie für Nibiru angenommen wird und für die Erde ja nachgewiesenermaßen besteht, kann es keine solchen Annäherungspunkte geben, die irgendeinen Einfluss bewirken könnten. Und selbst wenn, wäre unser Magnetfeld weder dafür verantwortlich, noch ein ausreichender Schutz. Egal ob geschwächt oder nicht.

Und damit weiter im Text.

--

Oh, da gibt es doch noch ein paar Gemeinsamkeiten. Zumindest was die Anunnaki bzw. ihre irdischen Echsenvertreter angeht.

Fangen wir mit den Drachen an. [...]

Das sind ganz klar Reptilien und Menschen. Im unteren Bild scheinen Echsen und humanoide Reptos(hoher Schädel und vorgewölbtes Gesicht) miteinander zu umgehen. Es sieht ein bischen aus als ob sie spielen oder kämpfen.
[...]
Die "Hopi" nordamerikanische Ureinwohner über die Reptos:
"Die Echsenmenschen sind kaltblütig. Die Wärme der Emotion ist in ihnen nicht vorhanden. Sie suchen die Wärme außerhalb von sich selbst und können nur überleben, indem sie die Wärme vom Feuer und von anderen Wesen stehlen. Das ist die Lebensart des Reptils. Die Kinder des Reptils haben in der Geschichte der Menschheit ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Täuschung und Lüge, Angst und Aufruhr, das sind die Spuren, die verraten, dass die Kinder des Reptils am Werk waren. Sie versuchen, in die Welt der Sonne einzudringen, indem sie sich vom Feuer anderer Wesen ernähren. Vergeßt dies nie! Haltet deshalb euer Feuer immer gut unter Kontrolle! Betrachtet die Spur des Reptils, und ihr stoßt durch alle Zeiten hindurch auf die Fälle größter Arglist und Irreführung. Es war die Schlange, die von den Menschen verehrt werden wollte. Und es war die Schlange, die nach des Menschen Seele griff. Diejenigen, die deine Emotionen, deinen Geist und deine Seele wollen, das sind die Kinder des Reptils."

Wenn diese Wesen keine Emotionen haben, dann sind sie eine ziemliche Ausnahme im Artenreichtum der Erde. Zumal nicht alle Echsen kaltblüter sind. Und man darf bei Kaltblütern nicht davon ausgehen, dass ihr Blut kalt wäre (Der Godzilla aus dem Emmerich-Film 1998, wurde von Wärmesuchraketen nicht getroffen, weil er Kaltblüter war. Schwachsinn, aber so ist das eben bei Emmerich.). Kaltblüter brauchen zum Anheizen ihres Kreislaufes eben externe Wärmequellen. Zum Beispiel hat sich mal ein ausgewachsener Aligator auf einer Bundesstraße im mittleren Westen der USA gesonnt. Die angerückten Polizisten konnten auch nichts weiter machen, als die angestauten Wagen vom Weiterfahren abzuhalten und die Fahrer zu beruhigen. Wer die Gunst der Stunde erkannte, der wird sich einfach eine Kamera geschnappt haben und diesen eher seltenen Einblick auf Film gebannt wissen. Der Aligator, immerhin bis zu einer stattlichen Tonne schwer, hat sich erst wieder in die nahen Gewässer zurückgezogen, als er sich fertig gesonnt hatte. Nichts hat ihn davon abbringen lassen, in aller Seelenruhe auf der Straße zu dösen.
Zurück zu den Emotionen: Wenn diese Reptiloiden keinerlei Emotionen haben, dann müsste ihnen Gier, Freundschaft, Kameradschaft, Verbundenheit im Allgemeinen, ja sogar Hass fremd sein. Was treibt sie also an, den Menschen zu unterjochen? Die Anunnaki (sollen ja auch Echsenmenschen sein) haben wenigstens einen Grund. Sie wollen ihre Atmosphäre reparieren. Das aber sagt ja aus, dass sie Angst haben, diese vollends zu verlieren oder sich darüber Sorgen machen. Angst und Sorge sind aber eben Emotionen. Fällt quasi auch in sich zusammen. Die irdischen Reptiloide haben davon noch weniger. Die haben eine intakte Umwelt. Für sie gibt es keinerlei Grund sich überhaupt auf die Anunnaki einzulassen, wenn sie denn keine Emotionen haben. Eine unterjochte Menschheit kann es unter Gefühllosen also gar nicht geben. Weil ohne Emotionen und Gefühle eben kein Streben entsteht. Selbst die Maschinen aus Matrix haben zwei Grundstreben: Überleben und Perfektion. Da spiegelt sich Ehrgeiz, ein Gefühl, eine Emotion. Es sind also doch irgendwie emotionale Wesen, allen voran Agent Smith. Der hat sogar Hass und Furcht. Ein völlig emotionsloser Feind wäre kaum zu realisieren. Nicht in Hollywood. Außer natürlich Natur- oder kosmische Katastrophen.

Im Text geht der Autor nun auf verschiedene Drachenmythen ein, die zu zitieren ich hier nicht bereit bin. Sie sind alle auf der Seite nachzulesen. Fest steht, dass die seriöse Wissenschaft bei der Erforschung des Drachenmythos wirklich vor einem Rätsel steht und vielen Vielleichts:
Prominenteste These ist ja, dass das menschliche Kollektiv ein gesammeltes Bewusstsein an die Saurier aufrechterhält. Allerdings sind selbst die frühesten Primaten nicht auf die riesenhaften Donnerechsen gestoßen. Zumal es unter den Sauriern nur die wenigsten zur Gigantomanie geschafft haben. Sie sind aber eben die interessanteren für die Öffentlichkeit. Zwischen Lucy (einem der ersten Menschenaffen, etwa vor 6 Millionen Jahren lebend) und dem T-Rex (einer der letzten Großraubsaurier) liegen gut 60 Millionen Jahre. Das kollektive Bewusstsein müsste sich nach dieser These also in allen Säugetieren von der Maus, über Katze, Hund bis hin zum Elefanten aufwärts finden. Diese These zu widerlegen wird aber schwierig, da wir dafür zu wenig über unser Hirn und die Vorgänge darin wissen. Ein kollektives Wissen wird aber vorerst von der Wissenschaft ausgeschlossen.
Eine andere These schließt auf tatsächlich noch zu prähistorischen Menschenzeitaltern lebende Riesenechsen. In Australien soll es 5m-Echsen noch bis zum Eintreffen der Vorfahren der Aborigines gegeben haben. Reptilien, Echsen, Warane, Schlangen und dergleichen mehr sind sowieso fast jedem Kontinent zu Hause. Es gibt kaum einen Landstrich in dem nicht auch mindestens ein Schuppentier lebt. Vorfahren der heutigen Echsen konnten mitunter auch zu Lebzeiten der ersten Menschen riesengroß gewesen sein. So gab es in Nordamerika auch einst große schwarze Wölfe, die dem heutigen Grauwolf in nahezu allen Belangen weit überlegen waren, aber eben das Ende der Eiszeit nicht vertrugen.
Auch halte ich die Möglichkeit für plausibel, dass in bestimmten Steinbrüchen oder ähnlichen Gruben riesenhafte Knochen gefunden wurden. Eben jene der Saurier. Es gibt Gesteinsverschiebungen weltweit, bei denen man nicht einmal buddeln müsste, um sich in die Kreidezeit zurück zu versetzen. Nicht selten kann man sogar die Dicke der Iridiumschicht (Iridium ist an der Erdoberfläche ein äußert seltenes Element. Deshalb geht man von einem Meteroideneinschlag als möglichste Ursache für das Aussterben der Saurier und rund 90% aller Arten am Ende der Kreidezeit aus.) selbst nachmessen: Die sogenannte K-T-Grenze (Übergang von Kreidezeit zum Tertiär).

Eine Geschichte möchte ich über die Schlangenwesen aber noch zitiert und kommentiert wissen:
In der indischen Myhtologie gibt es die "Nagas", die Schlangenwesen oder Schlangengottheiten. Man kennt sie als Schlangengestalt, als Menschen mit Schlangenkopf oder Menschen die in einem Schlangenkörper auslaufen. Ausserdem gibt es mehrköpfige Schlangen. Sie gelten als Herrscher desWassers und der Luft. Jetzt kommts: Sie sollen Vehikel benutzen, mit denen sie durch die Luft fliegen, sogenannte "Vimanas".
Die Nagas leben seit langer Zeit in unterirrdischen Höhlensystemen, in friedlicher Weise mit den Dracos(nicht den Anunnaki) zusmmen und sind nicht an weltlicher Macht interessiert. Vermutlich wurde das Feindbild der Schlange(Bibel) von den Anunnaki aufgebaut, um von ihren eigenen Hintergründen abzulenken.
Nagas sind magiekundig und besitzen die Fähigkeit, jederzeit die menschliche Gestalt anzunehmen. Sie leben auf dem Meeresgrund, in Flüssen, Seen und unter der Erde. Ab und an verlassen sie ihr Reich und mischen sich unter die Menschen. Erzfeind der Nagas ist "Garuda", Begleitvogel "Vishnus". Dieser Riesenvogel wird oft mit Nagas in seinen Klauen gezeigt.

So kann man die Sache natürlich auch drehen. Die Schlangen sind böse, weil die Anunnaki die Bibel geschrieben haben. Dann hätten wir das also auch geklärt. Jetzt wird mir auch klar, warum die Bibel nicht genaues über das Geburtsdatum von Jesus aussagt (Es gibt da Diskrepanzen zwischen Herodes als "König der Juden", der 4v.u.Z.* verstarb, dem Statthalter Syriens Quirinius, der frühenstens 3n.u.Z. eingesetzt wurde, und der Volkzählung, die frühestens 6.n.u.Z. stattgefunden haben kann.). Woher sollten die Anunnaki das auch wissen? Die waren da ja schon wieder weg. Immerhin über 1500 Jahre vor dessen Geburt. Die Bibel und, ich nehme an, auch andere heilige Schriften, wären also noch ausführlicher und genauer, wenn Nibiru nicht so eine blöde Umlaufzeit hätte. Na dann.
Aber die Nagas machen das einzig richtige. Wenn sie denn genauso emotionslos sind, wie ihre Artverwandten die Dracos oder Anunnaki. Wie gesagt, ohne Emotion kein Streben nach Macht oder Fortschritt. Ergo keine Feindbilder.

Sogar in Tibet kennt man diese Wesen. Dabei gibt es im Tibet gar keine Schlangen.

Das kann so nicht ganz stimmen. Mit Ausnahme der Arktis, Antarktis, Permafrostgebieten und einigen Inseln sind sie weltweit in allen Lebensräumen anzutreffen.
Bild
Die weltweite Verbreitung der Schlangen. Schwarz: terrestrisch lebende / Blau: marin lebende Arten
Schlangen sind fast weltweit verbreitet. Ihre Lebensräume erstrecken sich etwa zwischen dem 63° nördlicher und dem 44° südlicher Breite. Außerhalb dieser Breitengrade wurden bisher keine Schlangen beobachtet. Die am weitesten im Norden lebende Schlange ist die Kreuzotter (Vipera berus), ihre Verbreitungsgrenze befindet sich in Skandinavien. Südlichste Verbreitungsgrenze ist Patagonien, hier ist Cenicienta (Bothrops ammodytoides) beheimatet. In einigen Gebieten leben auch innerhalb der Verbreitungsgrenzen keine Schlangen, dies sind: Irland, Island, die Azoren, die Bermudas, Neuseeland und Hawaii.

Persönlich glaube ich nicht an Zufälle(für mich gibt es nur Aktion und Reaktion), aber für die die das doch tun. Sind das nicht ein bischen viel Zufälle?

Ach, an Zufälle glauben wir nicht? Dann glauben wir doch lieber ...
... an einen unentdeckten braunen Zwerg, der auf einer stabilen nahezu kreisförmigen Bahn, zwischen Mars und Jupiter seine Runden dreht
... an einen unentdeckten braunen Zwerg, der alle auf dieser Bahn befindlichen Objekte (ungefähr 400.000 bekannte Asteroiden, Planetoiden und Kleinstkörper) zerstört oder vertrieben haben muss, was nicht der Fall ist (Ceres, Pallas und Co drehen unbeirrt ihre Runden.)
... an einen unentdeckten braunen Zwerg, der sich entgegen des allgemeinen Drehimpulses unseres restlichen Sonnensystems bewegt, sodass er noch stärker, wenn auch zeitlich kürzer auf die anderen Objekte im System wirken müsste, was er ja nicht tut (Die möglichen Szenarien für seine merkwürdige Bahnbewegung habe ich ja weiter oben schon erörtert.)
... an einen unentdeckten braunen Zwerg, der aber nur alle 3600 Jahre am Tageshimmel zu sehen sein soll, obwohl wir jedes Jahr an ihm vorbeisausen (Während wir aus Sicht des Nordpols der Ekliptik (Norden der Sonne = oben) rechtsläufig / gegen den Urzeigersinn 360° schaffen, schafft Nibiru linksläufig /im Uhrzeigersinn 0,1°. Wir treffen ihn eben schon nach 359,9°, quasi an fast der selben Stelle** wieder.)
... an einen unentdeckten braunen Zwerg, mit ein paar Monden, von denen auch noch mindestens einer bewohnt sein soll (Die habitable Zone eines braunen Zwerges wäre sehr nahe am Gestirn selbst. Dadurch würde die Rotation des Mondes aber eben stark abgebremst, bis er steht. Die eine Seite würde dauerkochen, die andere auskühlen. Stabile Lebensbedingungen wären nicht möglich. Weder zugezogen noch dort entstanden. Zumal ein brauner Zwerg mit 250 Millionen Jahren Lebensdauer auch kein eigenes Leben auf ihm umkreisenden Objekten zulässt. Das ist einfach zu wenig Zeit.)
... an unterirdische Echsen, die sich einwandfrei mit den Nibirubewohnern unterhalten können, einfach weil beide eben Reptiloide sind (Menschen verschiedener Abstammung müssen auch erst langwierig die Sprache des jeweils anderen erlernen, weil man einfach mit Hand- und Fußgefuchtel nicht alles erklären kann. Und die leben schon auf dem selben Planeten. Wie soll das also erst bei Lebewesen völlig unterschiedlicher Welten funktionieren?)
... an Alienechsen, die die Bibel geschrieben haben.

Mein Plädoyer wäre damit erstmal abgeschlossen. Bleibt nur noch zu sagen: "Schuh an den Kopf!" Im nächsten Artikel geht es um andere mit Nibiru in Zusammenhang gebrachte Wesen.

* Ich habe mich für v.u.Z. und n.u.Z. entschieden, weil Christi Geburt vor oder nach Christi zu schreiben irgendwie komisch klingt.

** "Selbe Stelle" ist relativ. Gesehen auf seinen Bahnumfang ist es eben nur ein 1/3600 (0,1° eben) von diesem. Aber, das sind je nach Entfernung zur Sonne (mögliche Radien zur Sonne reichen von 2 AE bis 3,4 AE) eben immernoch zwischen 523.000 und 890.000 zurückgelegte Kilometer. Das lässt sich berechnen. Man braucht nur den Kreisbogen. Dieser ergibt sich aus dem Umfang des Kreises (2 Pi x Radius (Abstand Sonne-Nibiru)) x Gradzahl (hier 0,1°) durch den vollen Kreis (immer 360°). Hat man den Radius in AE gewählt, multipliziere man diese Zahl (Sicherlich ist die erste brauchbare Ziffer 3 Stellen hinter dem Komma.) mit 150.000.000km.
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Wir erschießen Wildtiere, weil diese sich unkontrolliert vermehren, wenn keine Raubtiere da sind und die Wälder schädigen. Und wenn sich Wölfe wieder ansiedeln, erschießen wir die auch, weil sie sonst andere Tiere fressen. Klingt nach einem super Marketingkonzept für Munitionshersteller, aber nicht wirklich durchdacht.
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