Fr 26. Aug 2022, 08:18
„Du [Gott] bist der Ursprung des Lebens“ (Psalm 36:9). Ist das wirklich so? Manche denken, das Leben sei durch zufällige, ungesteuerte Ereignisse entstanden. Wenn das so wäre, hätte unser Dasein keinen tieferen Sinn. Aber wenn Gott das Leben erschaffen hat, muss er dafür einen Grund gehabt haben.* Was sagt die Bibel darüber, wie das Leben begann? Ist es vernünftig, das zu glauben?
1. Wie ist das Universum entstanden?
Die Bibel sagt: „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1:1). Die meisten Wissenschaftler sind sich darin einig, dass das Universum einen Anfang hatte. Wie hat Gott es erschaffen? Er hat seine „aktive Kraft“, den heiligen Geist, genutzt, um das Universum mit all seinen Galaxien, Sternen und Planeten ins Dasein zu bringen (1. Mose 1:2).
2. Warum hat Gott die Erde erschaffen?
Von Jehova wird gesagt, dass er die Erde „nicht umsonst erschuf, sondern sie formte, damit sie bewohnt wird“ (Jesaja 45:18). Er hat die Erde so gestaltet, dass sie ein ideales und dauerhaftes Zuhause für den Menschen ist. (Lies Jesaja 40:28 und 42:5.) Wie die Wissenschaft zeigt, ist die Erde einzigartig. Sie ist der einzige bekannte Planet, der alles bietet, was der Mensch zum Leben braucht.
3. Worin unterscheidet sich der Mensch vom Tier?
Nachdem Jehova die Erde gemacht hatte, erschuf er das Leben darauf – zuerst die Pflanzen und Tiere. „Dann erschuf Gott den Menschen in seinem Bild.“ (Lies 1. Mose 1:27.) Was macht den Menschen einzigartig? Da er in Gottes Bild erschaffen wurde, ist er in der Lage, Eigenschaften Gottes wie Liebe und Gerechtigkeit widerzuspiegeln. Als Menschen können wir Sprachen lernen und uns für Kunst und Musik begeistern. Vor allem aber können wir eine Beziehung zu unserem Schöpfer aufbauen.
DAS THEMA VERTIEFEN
Welche Fakten sprechen dafür, dass das Leben erschaffen wurde und dass der Schöpfungsbericht der Bibel schlüssig ist? Was verraten die guten Eigenschaften des Menschen über Gott?
Gut zu wissen
Artikel und Videos zu diesem Thema gibt es auf jw.org unter den Rubriken „Wer hat es erfunden?“ und „Ansichten über den Ursprung des Lebens“.
Fr 26. Aug 2022, 08:18
Mo 29. Aug 2022, 09:18
4. Das Leben lässt Planung erkennen
Ingenieure und Forscher kopieren die Natur und bekommen Anerkennung dafür. Wer sollte die Anerkennung für das Original bekommen? Dazu das VIDEO und die Frage:Jedes Haus wird von jemandem geplant und gebaut. Aber wer hat in der Natur alles entworfen? Lies Hebräer 3:4. Dazu die Fragen:
- Was haben sich Menschen von der Natur abgeschaut?
- Was begeistert dich an der Natur?
- Ist es vernünftig zu glauben, dass das Universum und alles darin von jemandem geplant wurde? Warum?
Gabriel: "Viele Leuten sagen: 'Kein intelligenter Mensch glaubt mehr an Gott.' "
Larissa: "Aber das ist einfach falsch. Viele gebildete Leute glauben an Gott: Ärzte, Anwälte, Lehrer und auch Wissenschaftler."
Gabriel: "Ein Auto zum Beispiel entsteht ja nicht von allein. Man braucht intelligente Leute, um ein Auto zu bauen. Da müssen so viele Sachen perfekt aufeinander abgestimmt sein, damit alles rund läuft."
Lindsey: "Und wenn schon ein Auto einen Konstrukteur braucht, dann auch die Menschen und die Erde und das Universum."
Robbie: "Stell dir vor, du bist am Strand und siehst eine leere Glasflasche im Sand. Das Glas, es besteht aus den gleichen Teilchen. Aber mal ehrlich: Würde ein intelligenter Mensch glauben, sie sei von allein aus Sand entstanden? Nee, niemals."
Mädchenstimme (entweder Larissa oder Lindsey): "Man erforscht heute Besonderheiten von Insekten, Fischen und anderen Tieren, um neue Produkte zu erfinden ..."
Jungenstimme (entweder Gabriel oder Robbie): "... oder sie zu verbessern."
Mädchenstimme: "Zum Beispiel der Eisvogel. Sein Schnabel ist so geformt, dass er ins Wasser tauchen kann, ohne groß langsamer zu werden."
Heather: "Japanische Ingenieure haben das kopiert für die Spitze von ihrem Hochgeschwindigkeitszug. Damit ist er 10 % schneller und braucht 15 % weniger Strom."
Jungenstimme: "Manche Flugzeuge navigieren mit einem Autopilotsystem, das man in einer Hand halten könnte."
Julie: "Aber das ist noch gar nichts. Das Gehirn des Monarchfalters ist nur stecknadelkopfgroß. Aber es navigiert ihn zielsicher von Kanada bis nach Mexiko. Das sind fast 3000 Kilometer. Das ist unglaublich."
Mädchenstimme: "Menschen bekommen die Anerkennung für das, was sie aus der Natur kopieren. Wer sollte also die Anerkennung für das Orginal bekommen?"
Andere Mädchenstimme: "Egal, was man in der Natur sieht - Vögel, Schmetterlinge, Fische -, ..."
Gabriel: "... alles spricht für einen Schöpfer."
Jungenstimme: "Noch mehr dazu gibt's auf jw.org unter Publikationen; einfach die Broschüre runterladen 'Das Leben: Reiner Zufall?' "
5. Der Schöpfungsbericht der Bibel ist schlüssig
Die Bibel beschreibt in 1. Mose, Kapitel 1, wie die Erde und das Leben darauf entstanden sind. Stimmt dieser Bericht oder ist er nur ein Mythos? Dazu das VIDEO und die Fragen:Lies 1. Mose 1:1. Dazu die Überlegung:
- Sagt die Bibel, dass die Erde und das Leben darauf in sechs 24-Stunden-Tagen erschaffen wurden?
- Ist der Schöpfungsbericht der Bibel für dich logisch und nachvollziehbar? Warum oder warum nicht?
Einige denken, Gott habe eine einfache Lebensform erschaffen, die sich dann zu Fischen, Säugetieren und Menschen weiterentwickelte. Lies 1. Mose 1:21, 25, 27. Dazu die Frage:
- Wissenschaftler sagen, dass das Universum einen Anfang hatte. Wie passt das zu dem, was du gerade in der Bibel gelesen hast?
- Haben sich Fische, Säugetiere und Menschen aus einer einfachen Lebensform entwickelt oder hat Gott die Grundarten* des Lebens erschaffen?
"Das Universum ist gigantisch und beeindruckend. Die Erde und das Leben darauf sind erstaunlich komplex. Wie ist das alles entstanden?
Das Bibelbuch 1. Mose spricht von einem Schöpfer. Doch der Bibelbericht wird oft falsch verstanden oder als Mythos abgetan. Ist das, was die Bibel über den Ursprung des Universums sagt, plausibel?
Wissenschaftler schätzen das Alter des Universums auf 14 Milliarden Jahre. Demnach hätte das Universum - und damit auch die Erde - einen Anfang. Das sagt auch die Bibel. In 1. Mose 1:1 heißt es: "Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde." Der Bibelbericht geht nicht näher auf die Entstehung des Universums ein. In erster Linie beschreibt er das schöpferische Wirken auf der Erde. Die Bibel spricht von sechs Zeitabschnitten oder Schöpfungstagen. Handelt es sich dabei um 24-Stunden-Tage, wie manche denken? Nein, das hebräische Wort für 'Tag' kann sich auf unterschiedlich lange Zeiträume beziehen. Die Bibel fasst die sechs Schöpfungstage sogar zu einem einzigen Tag zusammen (1. Mose 2:4) - "Dem Tag, an dem Jehova Gott Erde und Himmel machte." Jeder Schöpfungstag muss sich über eine sehr lange Zeitspanne erstreckt haben.
Wichtig ist auch die Perspektive des Erzählers. Der Schreiber schildert die Ereignisse aus der Sicht eines Beobachters auf der Erde. Wäre man dabei gewesen, hätte man beobachten können, wie einzelne Schaffensphasen in die nächsten hineinreichen. Licht drang durch die Atmosphäre und man konnte nun Tag und Nacht auseinanderhalten. Die Erde war mit Wasser bedeckt, und die Luft war voller Dampf. Doch jetzt stiegen von der Wasseroberfläche auf der Erde dichte Wolken auf und bildeten den weiten Himmel. Wasser wich trockenem Land und die ersten Pflanzen erschienen. Die Atmosphäre klarte weiter auf, sodass Sonne und Mond sichtbar wurden. Gott erschuf Tiere, die im Wasser leben und fliegende Tiere. In der letzten Schöpfungsphase erschuf Gott Landtiere und die ersten Menschen. Passend zum Schöpfungsbericht zieht die Bibel die Schlussfolgerung: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem gebaut, doch der, der alles gemacht hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) Die Bibel liefert zwar keine wissenschaftlichen Details, aber ihr Schöpfungsbericht ist logisch und einleuchtend.
Auch auf andere wichtige Fragen hat die Bibel logische und einleuchtende Antworten.Antworten aus der Bibel finden Sie auf jw.org oder Sie füllen das Online-Kontaktformular aus. Ein Zeuge Jehovas nimmt sich dann gern Zeit für Ihre Fragen zur Bibel, wann und wo Sie möchten."
- Erfüllt unser Planet einen Zweck?
- Was für einen Sinn hat das Leben?
- Was bringt die Zukunft?
Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.
2 Die Erde nun war formlos und öde. Über dem tiefen Wasser war Dunkelheit und Gottes aktive Kraft bewegte sich über der Wasseroberfläche hin und her.
3 Gott sagte: „Es soll Licht erscheinen.“ Da erschien Licht.
4 Danach sah Gott, dass das Licht gut war, und er begann das Licht von der Dunkelheit zu trennen.
5 Gott nannte das Licht Tag, die Dunkelheit aber nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der erste Tag.
6 Weiter sagte Gott: „Zwischen dem Wasser soll eine Ausdehnung entstehen und das Wasser soll getrennt werden.“
7 Da machte Gott die Ausdehnung und trennte das Wasser unterhalb der Ausdehnung von dem Wasser oberhalb der Ausdehnung. Und so geschah es.
8 Gott nannte die Ausdehnung Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der zweite Tag.
9 Weiter sagte Gott: „Das Wasser unter dem Himmel soll sich an einem Ort sammeln und das trockene Land soll erscheinen.“ Und so geschah es.
10 Gott nannte das trockene Land Erde, die Wasseransammlungen aber nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.
11 Dann sagte Gott: „Auf der Erde soll Gras wachsen. Es sollen Pflanzen und Bäume nach ihren Arten wachsen mit Samen und Samen tragenden Früchten.“ Und so geschah es.
12 Die Erde brachte Gras hervor, Samen tragende Pflanzen und Bäume, die Früchte mit Samen trugen – nach ihren Arten. Dann sah Gott, dass es gut war.
13 Es wurde Abend und es wurde Morgen: der dritte Tag.
14 Weiter sagte Gott: „In der Ausdehnung des Himmels sollen Lichter sein, die Tag und Nacht voneinander trennen. Sie sollen Zeiten, Tage und Jahre anzeigen.
15 Sie sollen als Lichter in der Himmelsausdehnung auf die Erde scheinen.“ Und so geschah es.
16 Gott machte dann die beiden großen Lichter: Das größere Licht sollte den Tag beherrschen und das kleinere die Nacht. Auch machte er die Sterne.
17 Gott setzte sie in die Himmelsausdehnung, damit sie auf die Erde scheinen,
18 Tag und Nacht beherrschen und das Licht von der Dunkelheit trennen. Dann sah Gott, dass es gut war.
19 Es wurde Abend und es wurde Morgen: der vierte Tag.
20 Weiter sagte Gott: „Im Wasser soll es von Lebewesen wimmeln und fliegende Tiere sollen über der Erde in der Himmelsausdehnung fliegen.“
21 Und Gott erschuf die großen Meerestiere und alle Lebewesen, die sich im Wasser bewegen und von denen es dort wimmelt, nach ihren Arten und jedes Tier, das Flügel hat und fliegen kann, nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Darauf segnete Gott sie und sagte: „Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt das Wasser des Meeres. Auch die fliegenden Tiere sollen sich auf der Erde vermehren.“
23 Es wurde Abend und es wurde Morgen: der fünfte Tag.
24 Weiter sagte Gott: „Die Erde soll Lebewesen nach ihren Arten hervorbringen: Haustiere, kriechende Tiere und Wildtiere der Erde nach ihren Arten.“ Und so geschah es.
25 Gott machte dann die Wildtiere der Erde nach ihren Arten und die Haustiere nach ihren Arten und alle kriechenden Tiere des Erdbodens nach ihren Arten. Und Gott sah, dass es gut war.
26 Weiter sagte Gott: „Wir wollen Menschen machen in unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische des Meeres, die fliegenden Tiere des Himmels und die Haustiere herrschen, über die ganze Erde und über jedes kriechende Tier, das sich auf der Erde bewegt.“
27 Dann erschuf Gott den Menschen in seinem Bild, in Gottes Bild erschuf er ihn. Als Mann und Frau erschuf er sie.
28 Auch segnete Gott sie und sagte zu ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Ihr sollt über die Fische des Meeres herrschen, über die fliegenden Tiere des Himmels und über jedes Lebewesen, das sich auf der Erde bewegt.“
29 Dann sagte Gott: „Ich gebe euch alle Samen tragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und jeden Baum mit Samen tragenden Früchten. Sie sollen euch als Nahrung dienen.
30 Den Wildtieren der Erde, den fliegenden Tieren des Himmels und allem, was sich auf der Erde bewegt und worin Leben ist, gebe ich alle grünen Pflanzen als Nahrung.“ Und so geschah es.
31 Danach sah Gott, dass alles, was er gemacht hatte, sehr gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.1. Mose (Genesis), 1. Kapitel, Neue-Welt-Übersetzung, Hrsg. Wachtturm-Gesellschaft
Do 1. Sep 2022, 14:22

6. Der Mensch ist einzigartig
Jehova hat den Menschen ganz anders erschaffen als die Tiere. Lies 1. Mose 1:26. Dazu die Überlegung:MANCHE SAGEN: „Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist ein Mythos.“
- Der Mensch wurde in Gottes Bild erschaffen und kann Liebe und Mitgefühl zeigen. Was verrät uns das über Gott?
- Wie denkst du darüber, und warum?

Di 6. Sep 2022, 08:27
Mo 12. Sep 2022, 08:38
Do 15. Sep 2022, 18:30
Mo 19. Sep 2022, 08:23
Sa 24. Sep 2022, 20:17
Di 4. Okt 2022, 08:50

'Ja, das ist möglich.' Aber damals war der Empfänger nicht genügend leistungsfähig. Auch der damalige Computer war es nicht. Beim damaligen Stand der Technik hätte man bereits einen wesentlich schmalbandigeren Empfänger einsetzen können, nämlich mit einer Bandbreite von höchstens 0,5 kHz, und einen zweiten Computer für die Analyse. Falls das Signal eine Modulation enthielt, etwa eine ähnliche, wie wir sie in unserer Arecibo-Botschaft verwendeten, konnten wir den Inhalt wegen unseres zu einfachen, breitbandigen Empfängers nicht feststellen.
So 9. Okt 2022, 00:54
Wir könnten dem kaum stärker zustimmen. Wir untersuchen [all diese Prozesse] ja selbst. Aber wir glauben nicht, dass sie ein solches Augenmerk verdienen, dass sie einen neuen Namen wie “Erweiterte Synthese” bekommen sollten.
Professor Hoekstra erzählt von Charles Darwins letztem Buch, eine Abhandlung zu Regenwürmern. Dort behandelte er ausführlich die Interaktion von Wurm und Lebensraum, und diskutierte, wie die Veränderung des Lebensraumes sich auf den Erfolg des Tieres auswirkte. Solche Beispiele sind uralt und es gibt Dutzende davon. Termitenbauten und Biberdämme sind altbekannt – warum muss man sie nun neu benennen und sie so stark in den Mittelpunkt stellen?
Was letztendlich zählt ist nicht die Vielfalt in den Merkmalen, noch wie diese Vielfalt zustande kommt. Was zählt sind die erblichen Unterschiede in den Merkmalen.
Wir wollen auch eine erweiterte Synthese, aber für uns wird das Adjektiv kleingeschrieben, denn so hat sich unser Fachgebiet jeher vorwärts bewegt.
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