Fanstory: Gantz - Team: Lichtenfeld




Unterhaltungsliteratur in ihren verschiedenen Formen, wie beispielsweise Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Berichte, Märchen und Sagen

Re: Fanstory: Gantz - Team: Lichtenfeld

Beitragvon TitanKämpfer » Fr 24. Jan 2014, 21:54

Kapitel 21: Es ist wieder soweit

„In welcher Verbindung steht ihre Firma nun mit diesen Anzugträgern?“ fragt Henry. „Ich habe Teams auf der ganzen Welt mit schwarzen Gummianzügen ausgestattet... Also ja.“ sagt Bernstein. Jana fragt: „Aber warum?“ „Diese ganze damit verbundene Jagt, wird live in die Welt ausgestrahlt und sie nur der Gegenstand der Wetten.“ antwortet er. „Wer zum Teufel wettet denn auf so etwas?!“ fragt Henry. Bernstein antwortet: „Die Mitglieder, die an diesen Wetten teilnehmen, sind berühmte Politiker, Schauspieler, teilweise sogar ganze königliche Familien.“. Herr Bernstein bittet sie in ein Zimmer rein. Es ist ein recht großes Schlafzimmer. Es wird sofort weiter gefragt: „Wie kommt man nur auf solch eine Idee?!“. Sie sind still und Herr Bernstein zeigt zum Bett des Zimmers. Darin liegt ein stark übergewichtiges Mädchen. Sie murmelt außerdem die ganze Zeit offenbar wahllos einige Zahlen vor sich hin. Herr Bernstein fängt an zu sprechen: „Das ist meine Tochter. Bis zu ihren dritten Lebensjahr konnte sie nicht sprechen. Also ging ich mit ihr zu einem Arzt. Dieser hat eine Gehirnstörung diagnostiziert. Später fing sie an immer wieder wahllos Zahlen zu sagen. Dann ist mir aufgefallen das diese Zahlen einem Gesetz folgen und mir irgendetwas sagen wollen. Ich heuerte also Professionelle Wissenschaftler. Und wir konnten dann die erste Nachricht entschlüsseln. Sie führten mich direkt zu einer schwarzen Kugel, welche sich Olympiastadion befand. Später stand es für meine Firma eher schlecht. Die Aktienkurse und die Neugründung waren ein eindeutigen Zeichen. Aber ich war mir sicher das ich irgendwie wieder aus den Schuldenberg kommen könnte, wenn ich nur die vollständige Nachricht habe. Also tat ich alles was mir meine Tochter erzählte und letztendlich bin ich die Schulden los geworden. Ich konnte meine Firma sogar um das zehnfache vergrößern! Dank der Botschaften haben es meine Wissenschaftler geschafft diese schwarzen Kugeln zu reproduzieren und dann haben wir sie an die ganze Welt ausgeteilt!“. Ein Schweigen tritt ein. „Warum erzählen sie uns das alles so einfach?“ fragt Jana. Er antwortet: „Weil ich nun einmal nichts zu verbergen habe.“ „Aber was wäre wenn die Öffentlichkeit erfährt, wie sie ihr Geld verdienen?!“ fragt Henry. Auf einmal fängt Bernstein an laut zulachen. Nachdem er sich wieder etwas beruhigt hat, antwortet er: „Diese Geschichte, so wahr sie auch ist, wird ihnen sowieso niemand glauben. Was glauben sie warum noch kein Nachrichtensender irgendetwas darüber ausgestrahlt hat?“. Wieder ein kurzes Schweigen, welches von Henry unterbrochen wird: „Aber nun zu meiner Frage... Wieso greifen diese Jäger uns an?!“ „Bedankt euch bei euren Japanischen Kollegen. Einer von eurer Organisation mit Samurai Schwert, ist einfach in das Spiel eingedrungen und hat wahllos unsere Wettobjekte abgeschlachtet. Und leichtgläubig wie viele Menschen sind, wird dieser jemand wohl den anderen eine Geschichte erzählt haben, die alles aus der anderen Sicht darstellt und sie werden ihn geglaubt haben...“ antwortet Bernstein.
„Soll das heißen unsere gesamte Organisation ist auf eine Lüge aufgebaut?“ fragt Jana mit einer leicht aggressiven Stimme. Henry zieht seine Waffe und versucht Bernstein damit zu bedrohen. Doch auf einmal... „Was zum...! Ich kann mich nicht mehr bewegen!“ sagt Henry. Auch Jana kann sich nicht bewegen. Nun meldet sich auch Sebastian wieder zu Wort: „Das kann ich leider nicht zulassen...“. Und dann lösen sich die beiden auch auf, wie die Gantz-Jäger, wenn sie teleportiert werden.
Sie finden sich beide in ihren gemieteten Hotelzimmer wieder. „War das eben.... War das eben echt?“ fragt sie. „Unser Leben... Aufgebaut auf eine Lüge?“ murmelt Henry leise vor sich hin. Jana fragt sich laut: „Soll das heißen... Wir haben sie die ganze Zeit ohne Grund gejagt?“ „Vielleicht sollten wir ihnen ab sofort helfen! Sie haben es alles immerhin nicht verdient!“ fährt sie fort. „Wie bitte? Du hast genauso wie ich welche von ihnen getötet und jetzt tun sie dir Leid?“ fährt er sie an. Ein kurzes Schweigen zwischen den beiden. „Okay... Aber wie wollen wir das bitte anstellen? Nach unseren Aktionen, werden die ganz bestimmt nicht mehr mit uns kooperieren wollen.“ erwähnt Henry. Jana sagt: „Erstmal müssen wir zurück nach Lichtenfeld, sonst wird das wohl allgemein nichts.“. Also checken sie sofort aus und fahren zurück nach Lichtenfeld. Wie auch schon bei der Hinfahrt, passiert auf der Rückfahrt nicht viel. Und so vergehen wieder einige Stunden bis sie zurück sind.

In Lichtenfeld ist noch alles beim alten und die Jäger können sich immer noch glücklich schätzen. Denn ihre letzte Mission ist nun schon eine weile her. Ein paar Straßen von Ragnars Wohnung entfernt, treffen sich gerade zwei Personen. „Madstar altes Haus, was geht?“ sagt eine der beiden Person. Madstar ist ein dunkelhäutiger Mann, mit Rasta und er trägt einen Anzug. Er antwortet: „Dem Rasta geht’s immer gut! Ich hab was das ich dir unbedingt mal zeigen muss Uwe. Lass uns in meine Wohnung gehen.“ „Ok.“ antwortet Uwe schlicht. Beide gehen in seine Wohnung. Sie betreten eine leicht unordentliche Wohnung, mit einer Jamaika Flagge an der Wand. „Willkommen in meiner neuen Bude, Bro!“ sagt Madstar.
Uwe sieht sich etwas um. Uwe sagt: „Matt, das ist ja ne Hammer Bude, muss ja ein Vermögen gekostet haben!“ „Aber nun, was wolltest du mir zeigen?“ fährt er fort. Matt bietet Uwe einen Sitzplatz auf der Couch an und sagt: „Ich hab da was neues, ist nicht einmal richtig aufm Markt.“. Uwe und Matt setzen sich. „Da du mein bester Kunde bist, lass ich dich vorher probieren.“ sagt Matt zu Uwe. Uwe nimmt das Angebot an. Schnell holt Matt den neuen Stoff raus und zündet ihn an und nimmt selbst einen Zug. „Wo hast du denn den Stoff her?“ fragt Uwe. Matt antwortet: „Naja... Ich hab halt so meine Kontakte, weißt du?“ „Haha, verarsch mich nicht, als wir uns das erste mal in einer Kneipe getroffen haben, hast DU MICH nach Stoff gefragt!“ antwortet Uwe lachend. Matt reagiert: „Okay... Ich gebs zu. Das ich das Zeug bekommen hab is'n reiner Glückstreffer gewesen. Eigentlich kenne ich nicht einmal den Namen von den Typen. Er trug nen Anzug und hat mir empfohlen den Stoff nicht selbst zu rauchen.“ „Haha, da kannte der dich wohl ziemlich schlecht.“ sagt Uwe. Matt nimmt noch einen Zug. Uwe reagiert: „Hey... Sag mal, ich dachte ich darf auch mal das Zeug probieren!“. Madstar, der bereits total rote Augen von den Stoff hat, gibt diesen nun an Uwe. Dieser nimmt nun einen Zug. Auch er wird schnell high von dem Zeug. Er sieht lauter Pilze aus den Boden sprießen und funkelnde Lichter in der Wohnung. „Wow... Scheiße man... Das Zeug.... Das Zeug haut ja richtig rein. Man Matt damit hast du echt den großen Deal gelandet!“ sagt Uwe. Weiterhin beobachtet er die Halluzinationen, welche durch diese Droge entstanden sind. Uwe fragt: „Hey Matt, mein Freund! Wie lang ist man denn von den Zeug in etwa high?“. Keine Reaktion. Uwe blickt hinüber. „Wow... Der ist ja völlig weggetreten... Kein Wunder bei den Stoff... Frag mich wie das heißt.“ sagt er.
Mittellerweise ist der Raum bereits mit Qualm gefüllt. Doch Uwe nimmt weiterhin einige Züge. Als auch er plötzlich wegtritt.

Doch als sie wieder aufwachen stimmt etwas nicht. Sie sind nicht mehr in den Raum, in welchen sie weggetreten sind. „Wow... Matt... Was zur Hölle is'n passiert?“ fragt Uwe. Madstar sieht sich selbst um. „Alter, keine Ahnung... Scheiße, der Stoff ist echt zu gut. Das muss sich wohl um eine Nachwirkung handeln die ich nicht kannte...“ antwortet er. Ganz im Gegenteil, mit der Wirkung des Stoffs hat es nichts zu tun. Denn der Raum in dem sie sich befinden ist der alt bekannte Gantz-Raum. Sie sind also gestorben.
So langsam treffen auch die Veteranen der letzten Mission wieder ein. „Wow... Madstar siehst du das zufälligerweise auch? Da tauchen einfach Menschen auf... Das ist echt hartes Zeug was du mir da verabreicht hast!“ sagt Uwe total erstaunt. Schnell wandert der Blick der Veteranen rüber. „Wovon reden die?“ denkt sich Nina. „Ich hatte noch nie so realistische Darstellung von Personen, während all meinen Jahren...“ sagt Matt total verwundert. „Alles klar... Das müssen dann wohl Opfer von Drogenmissbrauch sein.“ denkt sich Nina. Es macht also alles Sinn. Die beiden sind an einer Überdosis des neuen Stoffs gestorben. „Nur zur Info... Ihr befindet euch nicht mehr in euren seltsamen Drogentrip...“ sagt sie zu den beiden Neuankömmlingen. „Wow... Die Kleine kann ja sprechen!“ sagt Uwe. „Hey ihr beiden! Hergehört! Das ist kein Spaß was hier abgeht!“ ruft TK zu ihnen rüber. Madstar kommt das langsam seltsam vor: „Bist du sicher das wir noch in einem Drogentrip sind?“ „Ich hoffe es doch. Anderenfalls frage ich mich warum ich nicht mehr in deiner Wohnung sitze, sondern hier...“ antwortet Uwe.
Es ist wieder soweit... Bald geht die Jagd los!

Fortsetzung folgt...
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Re: Fanstory: Gantz - Team: Lichtenfeld

Beitragvon TitanKämpfer » Do 6. Feb 2014, 19:38

Kapitel 22: Wir sollten nicht gegeneinander kämpfen!

„Ihr seid auf keinen Trip mehr, das hier ist die Realität!“ sagt Ragnar. Enyon erzählt den beiden was los ist: „Ihr seid vor kurzem verstorben und sitzt deshalb hier im Raum. Diese Kugel wird irgendwann ein japanisches Morgengymnastik Lied spielen und uns ein Ziel zum jagen geben. Ich bitte euch dann die Anzüge und Waffen zu nehmen. Das ist die einzige Chance hier wieder herauszukommen.“ „Na Klar! Und ich dachte schon ich bin auf 'nen miesen Trip...“ sagt Uwe.
Nach einer Weile beginnt das besagte Lied zu spielen und die Kugel öffnet sich wie gewohnt. Wieder blendet sich der Text ein.

„Euer Leben ist nun vorbei, ihr Bastarde.

Was ihr mit euren neuen Leben macht, bestimme ganz allein ich, Gantz!
Ich allein bestimmte was geschieht!
Ich allein bestimme über euer Schicksal.“

Und wie gewohnt taucht auch kurz darauf die Beschreibung des Ziels auf.

„Eliminieren sie dieses Ziel: Thin-Man Alien“, darunter ist ein Bild einer Menschen ähnlichen Kreatur zu sehen. Der einzige auffällige Unterschied sind Reptilienartige Augen.
„Thin-Man Alien vom Planet: Humunidia
Charakteristik: Schlank, Gelenkig
Besondere Fähigkeiten: Gift spucken
Mag: Anzüge
Zitat: Schicker Anzug.“

Die Jäger nehmen wie gewohnt ihre Ausrüstung. Matt holt zwei Kästen aus der Kugel hervor. Einer hat die Aufschrift Madstar der andere die Aufschrift Uwe. „Ich weiß nicht, wir sollten die Dinger tragen, vielleicht ist was dran.“ sagt Matt. Uwe schüttelt den Kopf: „Ich zieh bestimmt nicht so ein schwarzes Gummiteil an. Was sollen die Leute auf der Straße von mir denken?“ „Sie können uns nicht sehen... Während unseren Missionen sind wir unsichtbar für sie.“ antwortet TK. „Ich zieh mein jedenfalls an!“ sagt Matt und verschwindet mit seinen Anzug auf den Flur. Nach einiger Zeit werden die ersten zum Einsatzgebiet transferiert. Sie finden sich in einen recht belebten Kaufhaus wieder. Sam sagt: „Verdammt. Hier sind zu viele Personen, so finden wir die Aliens nie in der Menge.“ „Wir könnten den Radar nutzen, oder etwa nicht?“ fragt Enyon. Sofort schauen die Jäger auf den Radar. „Mist, man kann nicht nah genug heranzoomen um genau zu erkennen, wer ein Alien ist und wer nicht.“ flucht Jens. „Bleibt uns also keine andere Wahl, als uns die Leute hier genau anzusehen.“ sagt Nina. Die Gruppe teilt sich auf. Nina wird dabei die ganze Zeit vom Hund verfolgt. Auf einmal spricht eine Person im Anzug, mit einer Sonnenbrille Nina an. „Das ist aber ein zutraulicher Hund... Und schicker Anzug!“ sagt diese Person. Nina ist verwundert: „Huch! Er kann mich sehen... Aber er ist kein Gantz Jäger... Aber... Ist er ein Alien? Aber wieso greift er mich dann nicht an?“ „Wo haben sie diesen schicken Anzug her?“ fragt die Person. Nina wirft einen schnellen Blick auf ihren Radar. Tatsache ein Roter Punkt. Es ist also ein Ziel. „Soll... Soll ich schießen? Aber er wirkt harmlos... Verdammt was mach ich jetzt?“ denkt sie sich fragend. Alex läuft zufällig in die selbe Richtung, in die Nina gelaufen ist. Er bemerkt das die Person Nina sehen kann und auch er überprüft mithilfe des Radars. Sofort bringt Alex das Ziel mit Gedankenkraft zur Strecke.
Er läuft schnell zu Nina. „Was war los?! Wieso hast du ihn nicht erschossen?“ fragt er sie. Nina antwortet: „Er... Er war harmlos. Er hat absolut nichts getan!“ „Was?!“ fragt er verwundert. Doch das Gespräch wird schnell unterbrochen. Giftige Spucke fliegt nur knapp an ihnen vorbei. Nina sieht den Angreifer und erledigt diesen mit einen gekonnten Schuss.
Rüdiger und Derek folgen derweil Julia, ohne das sie es bemerkt. Dann halten sie sie fest. Dabei lässt sie ihre Waffe fallen und schnell hält Rüdiger ihr den Mund zu. „Haben wir dich du kleine Schlampe.“ sagt er. Sie versucht sich zu wehren, erfolglos. Derek beginnt zu lachen: „Dachtest wohl wir verschonen dich, nur weil wieder eine dieser Alien jagten stattfindet.“ „Brauchst auch gar nicht um Hilfe schreien. Es kann dich sowieso keiner hören.“ fügt Rüdiger hinzu. Doch die Rechnung haben sie ohne Enyon gemacht. „Was soll das denn werden?!“ ruft er ihnen zu. Rüdiger blickt in Enyons Richtung: „Verpiss dich und misch dich nicht unsere Angelegenheiten ein.“. Er wird etwas unachtsam und Julia schafft es ihn mit den Ellbogen direkt in den Magen zu schlagen, woraufhin er sie freilässt. Sie geht ein paar Schritte weg. Ihre Waffe noch immer auf den Boden. Enyon warnt die beiden: „Lasst sie in ruhe, sonst kann ich nicht für eure Sicherheit garantieren! Wir sind ein Team verdammt, wir sollten nicht gegeneinander kämpfen!“ „Du sollst deine verdammte Fresse halten, hab ich gesagt!“ brüllt Rüdiger ihn an. Rüdiger geht langsam ein paar Schritte auf Enyon zu. Dieser macht sich auf einen Kampf bereit. Doch dann... Eine Giftkugel erwischt Rüdiger. Als sie mit ihn in Kontakt kommt, gibt es eine kleine Art Rauchexplosion. Rüdiger beginnt stark zu husten und scheint plötzlich unter Atemnot zu leiden. Er sinkt zu Boden. „Rüdiger! Was ist los?!“ fragt Derek ihn. Kurz darauf übergibt sich Rüdiger und dann bricht er einfach zusammen.
Enyon sieht sich leicht panisch um. Woher kam der Schuss? Ein zweiter Schuss kommt angeflogen, welchen Enyon nur knapp ausweicht. Er nimmt sein Gantz-Sword und fährt es aus. Er hat das Ziel entdeckt und versucht es anzugreifen. Doch das Thin-Man Alien kann geschickt ausweichen. Julia versucht ihre Waffe aufzuheben, wird aber von Derek aufgehalten. „Nicht so schnell!“ sagt er und nimmt ihr die Waffe vor den Augen weg und zielt damit auf sie. Derek hat ein großes Grinsen im Gesicht: „Tja, dein Retter ist gerade mit was anderen beschäftigt. Also werde ich jetzt da weitermachen wo wir aufgehört haben!“. Enyon ist weiterhin mit den Alien beschäftigt. Gerade als er es erledigt, hört er wieder aus der anderen Richtung einen Frauenschrei. Eindeutig die Stimme von Julia. Er wendet sich also wieder Derek zu. Mit einen Schlag knockt er ihn aus. Danach hilft er Julia auf und übergibt ihr, ihre Waffe. „Danke.“ sagt sie und folgt ihm.
Matt und Uwe sind gemeinsam unterwegs. „Weißt du was? Mir ist es egal ob du denen glaubst oder nicht, aber ich verpiss mich jetzt!“ sagt Uwe. Er geht Richtung Ausgang, doch dann fängt ein schriller Sound an zu ertönen. „Aua... Verdammt... Was ist das?!“ fragt er. „Halt! Geh lieber nicht weiter!“ brüllt ihn Matt an. Uwe dreht sich zu ihn um: „Alter, lass mich mit diesen Alien Quatsch in ruhe! Wenn du diese Dinger jagen willst, dann geh halt, aber ich hab echt kein Bock mehr auf den Scheiß...“. Nach diesen Worten geht er weiter und auch kurz darauf löst sich die Bombe, die an seinen Gehirn befestigt ist aus und sein Kopf platzt. Madstar erschrickt so extrem, dass er das Gleichgewicht verliert. Nach einer sehr kurzen Zeit steht er auf und versucht die anderen zu finden.
In einem anderen Gang des Kaufhauses, laufen TK und Ragnar. Zwei Männer mit Katana beobachten sie. „Lass uns die mit den schicken Anzug angreifen!“ flüstert das eine dem anderen zu. Mit einen Salto kommen sie angesprungen und überraschen die beiden Gantz Jäger. TK zielt auf das Alien und drückt ab, doch es weicht blitzschnell mit einen Sprung aus. Dadurch erwischt er eine Wand im Kaufhaus, die dabei etwas kaputt geht. „Die sind verdammt Schnell...“ sagt TK. Ragnar wechselt auf die Y-Gun und antwortet: „Dann sollten wir dafür sorgen, dass sie sich nicht mehr bewegen können!“. Ragnar versucht das zweite Alien zu fesseln, schießt jedoch daneben, da das Alien mit einen gekonnten Sprung ausweicht. Auch die beiden Aliens setzen zum Angriff an. Während eines der beiden Aliens auf die beiden zustürmt, zückt das andere Wurfmesser und versucht die Jäger zu erwischen. Jedoch fliegen die Messer knapp an ihnen vorbei und treffen auch hier nur Wände. Das andere Alien versucht mit den Katana auf Ragnar loszugehen. Dieser springt aber ein Stück nach hinten und kann somit ausweichen, so das die Katanaklinge auf dem Boden aufprallt. So gleich versucht er das zu kontern und feuert mit der Y-Gun, doch schon wieder fliegt das Seil vorbei. Das verfehlte Alien stürmt erneut auf Ragnar zu, welcher aber auch wieder ausweichen kann. „Diese Typen sind wirklich sehr schnell!“ muss Ragnar feststellen. Das zweite Alien wechselt wieder auf sein Katana zurück und versucht zusammen mit seinen Kameraden anzugreifen. TK wird in diesen Fall fast getroffen. Dieser lädt als Konter seinen Anzug auf und versucht mit einen gekonnten Faustschlag den Gegner auszuschalten, doch dieser weicht aus.

Fortsetzung folgt...
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Re: Fanstory: Gantz - Team: Lichtenfeld

Beitragvon TitanKämpfer » Di 22. Apr 2014, 12:48

Kapitel 23: Du hast dein Leben riskiert

„Sie sind zu schnell!“ sagt TK. Auch Ragnar ist etwas außer Atem. Erneut fliegt ein Netz auf eines der Aliens zu. Doch auch hier kann es ausweichen. „Von wem kam das?“ fragt sich TK. Kurz darauf blickt er in die obere Etage des Kaufhauses und sieht Rita. Jens steht zudem mit einer X-Shotgun daneben. Dieser gibt einige Schüsse nach unten ab. Auch diese verfehlen. Eines der beiden Thin-Man Aliens springt nun von der unteren Etage bis in die obere und landet direkt vor den beiden. „Scheiße!“ flucht Jens. Rita steht wie angewurzelt davor, geschockt darüber wie schnell sie doch sind. Das Alien holt zum Schlag aus. Doch bevor er Rita treffen kann, zehrt Jens sie weg. Er fragt schnell: „Alles okay?“ „Ich glaube schon...“ sagt sie leise. Der Thin-Man stürmt auf Jens zu und kann einen Treffer landen. Jens verliert seinen rechten Arm und das Blut fliest nur so heraus. Vor schmerzen fällt er auf den Boden. Er versucht sich aber zusammen zu reißen und mit seiner X-Gun, welche in seinem Waffengurt am Anzug hängt, das Alien zu erschießen. Und er erwischt das Bein. Dieses platzt und verteilt sich auf dem Boden. Rita nutzt ihre Chance und fesselt das Alien und sendet es mit der Y-Gun weg. TK und Ragnar kümmern sich derweil im Erdgeschoss um den anderen Katanaträger. Rita kniet sich neben Jens. „Bitte! Bitte Lebe!“ fleht sie. Jens spricht zu ihr: „Genauso... Genauso wollte ich sterben...“ „Was sagst du denn da?! Du darfst noch nicht aufgeben! Wir müssen deine Wunde nur irgendwie verbinden! Dann kannst du vielleicht lang genug überleben!“ sagt sie. Er führt seinen Satz einfach fort: „... Indem ich als Held sterbe!“ „Sag so etwas nicht!“ ruft sie nochmal. Aufgrund des Blutverlustes fällt Jens in Ohnmacht. Rita rollen einige Tränen über die Wange. Gleichzeitig versucht sie ihn wieder zu wecken. „Ich muss ihn irgendwie verbinden!“ denkt sie sich. In der Not zerreißt sie den Anzug, welchen das Alien getragen hat und versucht damit die Blutung zu stoppen oder zumindest zu mindern. Gleich danach fühlt sie schnell den Puls und kann ihn noch spüren. Trotz alldem sind ihre Emotionen stark genug den Anzug zu aktivieren. Aus Wut springt sie hinunter und versucht das andere Alien zu attackieren. Und landet mit der Faust einen Treffer. Der Thin-Man wird dabei ein wenig durch den Raum geworfen und knallt mit dem Gesicht direkt auf den Boden. Als das Alien sich aufrichtet, spuckt es eine kleine Menge an Blut aus. Das Alien sprintet auf sie los. Zur selben Zeit zückt sie die X-Gun und drückt ab. Kurz bevor das Alien sie erreicht, explodiert es im Sprint und das Katana fliegt auch nur knapp an ihr vorbei. Langsam senkt sie ihren Arm und atmet aus. „Das war absolute Klasse, Rita!“ jubelt Ragnar. „Dafür ist Jens stark verletzt...“ sagt sie. Sofort laufen sie zu ihm. Er ist mittlerweile wieder wach. „Ist es tot?“ fragt er. „Ja!“ antwortet sie kurz und knapp. „Wenn wir die restlichen Aliens schnell ausschalten, könnten wir ihn noch retten!“ sagt TK. Rita, welche neben Jens kniet, schaut hinauf und sagt zu den anderen: „Geht ihr voraus... Ich passe auf ihn auf!“ „Wie du meinst, aber sollten wir nicht lieber in einer Gruppe bleiben?“ fragt TK. „Ich komme schon zurecht.“ antwortet Rita. TK und Ragnar gehen also weiter.
„Rita... Du bleibst bei mir? Aber wieso?“ fragt Jens. Sie atmet kurz durch und antwortet: „Du hättest das selbe für mich getan...“ „Woher weißt du das?“ fragt er nach. „Du... Du bist mir immer gefolgt. Und jetzt... Jetzt hast du dein Leben riskiert, nur um meines zu retten. Es ist eindeutig, das du was von mir wolltest... Ich hätte es nur früher erkennen sollen.“ antwortet Rita ihm. Ein Schweigen tritt für kurze Zeit ein. Doch dann wird es wieder von Jens gebrochen: „Ich weiß nicht, ob ich heute wieder lebend herauskomme... Deswegen bitte ich dich... Lebe! Lebe für alle hier! Sollte ich nicht heute zurückkehren können, dann will ich das du die 100 Punkte sammelst und mich zurückholst... Und beschütze auch die anderen! Egal wie sie gestorben sind und was sie getan haben... Keiner von ihnen möchte hier sein... Und keiner von ihnen hat es verdient hier zu sein!“. „Rita.“ spricht er sie an. Sie reagiert: „Was?“ „Du solltest jetzt gehen!“ fordert Jens auf. Sie verweigert: „Ich gehe nicht!“ „Du musst! Je mehr hinter diesen Aliens her sind, desto schneller kommen wir wieder nachhause! Ich will nicht das du länger hier in diesem kranken Spiel festsitzt.“ sagt er. Sie steht auf und sagt: „Ich werde im Raum auf dich warten, versprochen!“. Nachdem sie das sagte geht sie los um die Aliens zu suchen.
Oskar und Sam sind in einem Lagerraum unterwegs. „Ich sehe nichts außer Pappkartons in diesen Raum!“ sagt Sam. Er schaut rüber zu Oskar und fragt: „Du siehst wahrscheinlich auch nichts oder?“ „Nein, ich sehe in der Tat nichts.“ ruft Oskar zurück. Sam wirft einen Blick auf seinen Radar: „Aber hier müssen sie doch sein! Eine zweite Etage gibt’s hier nicht, von diesem Raum aus gesehen.“. Einige Metall Geräusche sind zu hören. Die beiden bemerken diese. Und auf einmal stürzt ein Karton von einem Regal. Die beiden blicken hinauf und da waren sie! Die ganze Zeit. Sam zielt hinauf. Doch dann kommt ihn eine Giftkugel entgegen und er rollte sich zur Seite. „Das war verdammt knapp!“ sagt er. Eines der Wesen springt hinunter und stellt sich ihm gegenüber. „Warum seit ihr Männer mit den schicken Anzügen hier?!“ fragt das Alien. „Was?!“ fragt Sam zurück. „Ihr habt uns attackiert!“ sagt der Thin-Man. Oskar hält dem Thin-Man die X-Gun an den Kopf und sagt: „Ihr habt uns attackiert!“. Das Alien springt mit eine Salto hinter Oskar. Doch dieser reagiert schnell und trifft den Gegner mit einen Schlag, welcher das gesamte Gesicht zermatscht. Tot fällt der Feind auf den Boden. Auf den Regalen sind noch zwei weitere. Sie feuern auf beide einige Giftkugeln, beide weichen jedoch aus. Sam feuert mit der X-Rifle einige Salven hoch, verfehlt jedoch und zerstört somit die Decke, des Lagers. Wieder springen die Thin-Mans von Regal zu Regal. Während eines der Aliens in der Luft ist, wird es von einen weiteren Schuss der X-Rifle erwischt und zerplatzt in der Luft. Der zweite springt hinter Oskar. Sam ruft: „Achtung!“. Oskar duckt sich und Sam drückt ab. Auch dieser Feind ist nach einer kurzen Zeit erledigt. „Guter Schuss.“ sagt Oskar. Sam bedankt sich und schaut erneut auf seinen Radar: „Die Lagerhalle sollte damit geräumt sein!“. Die beiden gehen aus dem Lagerraum heraus.
Ragnar und TK laufen derweil weiter die Gänge des Kaufhauses entlang. Ragnar sagt: „Ich hab echt ein ungutes Gefühl das wir Rita einfach allein zurückgelassen haben.“ „Um ehrlich zu sein, mach ich mir da auch ein wenig Sorgen. Wollen wir mal hoffen das es ihr gut geht, wir können uns keine Verluste erlauben!“ sagt TK. Als sie weiter laufen, treffen sie nahe eines McDonalds auf Julia und Enyon. „Ihr braucht in die Richtung nicht weitergehen, wir kommen von dort.“ sagt Enyon. „Aber, wir kommen aus der anderen Richtung und dort sind auch keine mehr!“ antwortet Ragnar darauf. Dann stoßen auch Sam und Oskar dazu. „Wir haben das Lager geräumt und wie sieht es bei euch aus?“ fragt Sam. „Unsere Gänge haben wir laut Radar ebenfalls gesäubert!“ antwortet Enyon. „Das ist doch unmöglich, unser Radar zeigt keine weiteren Feinde, aber der Transfer hat noch nicht begonnen... Irgendetwas ist da faul.“ sagt TK. Eine Giftkugel bringt die Truppe ein wenig auseinander und eine kleine Giftgaswolke entsteht. „Das kam von dort oben!“ ruft Julia und versucht mit der X-Gun darauf zu schießen. Doch das Ziel ist zu weit entfernt, als das sie damit trifft. Die Truppe läuft hinterher, bis auf TK. Der hockt sich mit seiner X-Rifle hin und zielt durch das Zielvisier. Er erwischt das Alien bevor die anderen es erreichen konnten. Er läuft dann mit den anderen zum Kadaver.
„Wieso wurde er uns nicht auf dem Radar gezeigt?“ fragt Sam. „Das würde ja bedeuten, das diese Aliens dazu lernen und eine Möglichkeit kennen ihr Signal gegenüber dem Radar unsichtbar zu machen...“ befürchtet Ragnar. „Wenn das wahr ist, bleibt uns ja wirklich nichts anderes übrig als suchen und zerstören!“ sagt Sam. Sam schaut auf TK seine Waffe. Er fragt nach: „Wie hast du mit deiner Waffe das Alien treffen können?“ „Das ist eine X-Rifle. Neben der Zusatzfunktion sich das Skellet eines Lebewesens anzuschauen, hat es auch den Vorteil das man es gut als eine Art Scharfschützengewehr nutzen kann. Von der Funktion als Scharfschützengewehr haben wir aber auch erst etwas herausgefunden nachdem ein Bundeswehrsoldat diese Waffe genutzt hat.“ antwortet TK. Sam schaut sich seine Waffe genauer an: „So so... Ein Scharfschützengewehr.“. Die Jäger Nina, Simon, Alex und auch der Schäferhund treffen ein und somit ist fast die gesamte Truppe wieder versammelt. „Jemand eine Idee, wo wir nachsuchen sollen?“ fragt Alex. Alle schütteln den Kopf. „Hey, wo ist eigentlich dieser dunkelhäutige Mann hin?“ fragt Nina. Keiner weiß die Antwort.
Dieser läuft allein durch die Gänge. „Wo sind die anderen nur?“ fragt sich Matt. Er macht eine kurze Pause. Dabei fällt ihn etwas ein: „Die anderen hatten doch so ein kleines Gerät dabei, ob mir das weiterhilft?“. Er nimmt den Radar in die Hand und blickt drauf: „Ich sehe mehrere gelbe Punkte. Das könnten sie sein... Aber... Was sind diese 3 einzelnen Punkte? Und was ist wenn das Feinde sind?“.

Fortsetzung folgt...
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