Re: Presselandschaft
von vlindertje » Di 13. Sep 2011, 08:20
Re: Mediale Panikmache
Angst ist so ein Thema. Ich glaube, daß jeder eine gewisse Angst vor dem Unbekannten hat. Medien aber auch Freunde und Bekannte können so leicht eine Panik entfesseln, zumindest, wenn man gerade selbst vor dem Angst hat, was gesagt, geglaubt oder vermutet wird. Das wirksamste Mittel Angst zu bekämfen ist, glaube ich, Wissen. Schwierig wird es dann, wenn man, zum Einen keine objektive Quelle finden kann, die das spezielle Thema sachlich behandelt und zum Zweiten, wenn einem die eigene Angst daran hindert zu verstehen oder zu akzeptieren.
Interessant fand ich die Anmerkung in diesem vorherigen Artikel, daß man vor den vermeintlich bekannten Gefahren keine Angst hat, weil man sich fälschlicherweise in Sicherheit wiegt, nur weil man glaubt zu verstehen, doch in Wirklichkeit nichts davon verstanden hat. Bei bekannten Problemen verliert man demnach viel zu schnell den Blick und das Gespür für die reale Gefahr.
Schade finde ich, daß es einem nicht leicht gemacht wird, einfach nüchtern nur Fakten zu sammeln. Das Themen, die aktuell sind, auseinander genommen werden, finde ich guddi. Auch, daß öfter darüber gesprochen wird finde ich korrekt. Nicht so toll finde ich hingegen, daß einem nicht die reale Gefahr vor Augen geführt wird sondern oftmals eher Mutmaßungen begegnen, die einen nicht wirklich aufklären. Ich denke, daß viele Ängste schon gebannt ürden oder Gefahren realistischer betrachtet würden, wenn man diese direkt und einfach erklärt. Das es dadurch zu einer Hysterie käme, glaube ich nicht.
Das Wichtigste ist noch immer, seinen eigenen Verstand und sein Urteilungsvermögen einzuschalten sowie bei Fragen oder aufsteigenden Ängsten in Panik zu verfallen, sondern sich bei mehreren Stellen zu informieren und vor allen bei denen, die es wirklich wissen müßten.
"Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt." Dalai Lama